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PANTONE 17-3938 Very Peri

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Seit über 23 Jahren hat die Pantone Color of the Year einen maßgeblichen Einfluss auf die Produktentwicklung und auf Kaufentscheidungen in zahlreichen Branchen. Auf den Fashion-Laufstegen präsentieren sich die Kreationen der Designer in diesem Jahr in zahlreichen Lila-Schattierungen. Auch die Möbelindustrie orientiert sich daran, ebenso wie Produkt-, Verpackungs- und Grafikdesign. Und natürlich ist auch die Beautybranche in jeder Saison von der „Farbe des Jahres“ inspiriert und gerade dekorative Kosmetik zeigt sich gern in der jeweils neuen Farbpalette.

In diesem Jahr bietet PANTONE 17-3938 Very Peri alle Eigenschaften von Blautönen, hat gleichzeitig einen rötlich-violetten Unterton und zeigt uns eine lebhafte, fröhliche Sicht auf die Welt und dynamische Präsenz, die zu mutiger Kreativität und fantasievollem Ausdruck inspiriert. Genau das können wir alle gerade gut gebrauchen und wir lassen uns gerne davon anstecken. Very Peri haben wir uns daher etwas genauer angeschaut.

The Spirit of LILA

Lila ist ja nicht gerade die Lieblingsfarbe vieler Menschen und, zugegeben, auch immer etwas speziell. Sie gilt als exzentrisch, doch bietet sie auch bei näherer Betrachtung eine Menge Potential für stylische, frische oder auch elegante Looks. Alles eine Frage der Nuance und des Stylings.

Sparsam als Accessoire eingesetzt, darf der Farbton gerne etwas kräftiger ausfallen. In Kombination mit sandigen Beige- oder Brauntönen ist Lila, Flieder & Lavendel modern und businesstauglich, sommerlich frisch wird´s mit klarem Weiß. Extravagante Kombinationen mit silbrigem Grau oder Gold wirken glamourös am Abend und besonders schön auf leicht gebräunt schimmernder Sommerhaut. Einen Hauch Dramatik bekommen Lilatöne als Begleiter zum schwarzen Outfit. All-over ist Very Peri ganz bestimmt ein Hingucker und mutige Kombinationen mit Grün, Türkis oder Senf, Ocker und kräftigem Orange können absolut toll aussehen.

Wem steht die Farbe Lila?

Diese Frage haben wir Karim Sattar gestellt. Er ist als International Make-up Artist auf der ganzen Welt unterwegs. Zahlreiche Society Ladys und Prominente schätzen seine professionelle Kreativität und vertrauen seinem Können. Seit 2021 präsentiert Karim als internationaler Kommunikationsexperte die Marke PRIMAVERA weltweit mit Trainings, Seminaren und steht als Experte für Talks und Interviews zur Verfügung.

„Grundsätzlich ist zu sagen, dass alle Frauen, und auch Männer, sehr gerne Lila tragen dürfen“

KARIM SATTAR

„Besonders schön wirkt diese Farbe jedoch mit grünen oder braunen Augen. Das liegt daran, dass bei der Mischung aller Grundfarben Braun und Lila Komplementärfarben sind, ebenso steht einem rotpigmentierten Lila die Farbe Grün gegenüber. Daher lassen sich grüne und braune Augen durch Lidschatten, Eyeliner oder auch Mascara in allen Nuancen Lila, Violet, Flieder, Lavendel aber auch Rosa, Pink und Magenta besonders ausdrucksvoll verschönern.“

Nun sollen sich alle Blauäugigen nicht zurückgesetzt fühlen, denn auch sie können mit einigen Lilatönen ihre Vorzüge unterstreichen – laut Karim ist alles auch eine Frage der Kombination und des eigenen Hauttyps. So steht ein kühles, blaustichiges Lila in Harmonie mit einer kühl unterlegten Hautfarbe. Bei einem warmen Hauttyp dagegen sind Veilchenblau, Lavendel und Flieder ein aufregender Kontrast.

Für alle, die sich trotz allem (noch) nicht von Very Peri und allen Schattierungen überzeugen lassen, ist ein lilafarbener Nagellack auf den Zehen ein modischer Hingucker in den neuen Sandalen.

Hier kommen einige unserer Favoriten, die Lust auf Lila machen:

PEELINGS: Wie aus dem Ei gepellt

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Peelings sind echte Multitalente: Sie entfernen trockene Hautschüppchen, regen die Durchblutung an und beseitigen Unreinheiten. Außerdem ist die Haut danach wesentlich aufnahmefähiger für weitere Pflegeprodukte, wie etwa Creme, Bodylotion oder ein duftendes Pflegeöl. Und: Ausgiebiges Peelen verwandelt raue und stumpf aussehende Haut im Nu in streichelweiche, strahlende Wohlfühlhaut. Also, nichts wie weg mit der Schale!

Peel and Renew

Habt Ihr gewusst, dass sich die Haut alle vier Wochen erneuert? Täglich werden Millionen abgestorbener Hautzellen abgestoßen und neue wachsen nach. Diese phänomenale Verjüngung durch Zellerneuerung sollte doch unterstützt werden…

The Mechanics: Klassische Peelings

Ihr habt die Wahl: In klassischen, also mechanisch wirkenden Peelings, steckte früher oft Mikroplastik. Zum Glück ist diese nur noch selten im Einsatz und es erledigen Kieselerde, gemahlene Trauben- und Olivenkerne, Bambuspulver, Reiswachskügelchen und sogar feiner Sand oder Bernsteinpulver den eigentlichen Job, während Sheabutter, Jojoba-, Sonnenblumen- oder Distelöl die Prozedur hautverträglicher machen. Sie sorgen für einen „guten Rutsch“ und päppeln die strapazierte Haut nebenbei mit hautverwandtem Fett auf. Hamamelis und grüner Tee beruhigen, Aloe vera und Algen spenden Feuchtigkeit.

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OCEANWELL Clean & Care Cream

Effektiv sorgt die reichhaltige Creme für eine sanfte, porentiefe Reinigung beanspruchter Haut, pflegt sie gleichzeitig und regt den Zellstoffwechsel an. Patentiertes ozeanisches Kollagen spendet viel Feuchtigkeit, das enthaltene Bernsteinpulver trägt trockene Hautschüppchen ab und fördert die Regeneration. Das beiliegende Reinigungstuch aus reinster Bourette-Seide unterstützt das Ritual und kann nach der Wäsche wiederverwendet und nach mehrfachem Gebrauch über den Kompost entsorgt werden. 30 ml ca. 21,60 €.

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FEUERSTEIN ESSENTIALS Face & Body Scrub

Das wohltuende Peeling für Gesicht und Körper entfernt abgestorbene Zellen und sorgt für eine glatte, erfrischte und perfekt auf die Feuchtigkeitspflege vorbereitete Haut. Fein gemahlene Aprikosenkerne und biologisch abbaubare Cellulose-Partikel fördern ihre Durchblutung. Wertvolle Wirkstoffe aus Lindenblüten, Melisse und Apfelminze wirken beruhigend, regenerierend und porenverfeinernd. Weizenproteine binden Feuchtigkeit und Frauenmantel fördert die Durchblutung der Haut. 200ml ca. 32 €.

DIY: Scrubs aus dem Rührtopf

Mechanische Peelings könnt Ihr auch prima selbst herstellen. Wetten, dass Ihr die Zutaten sogar Zuhause habt?

Basic Body Scrub

Beliebt und schnell hergestellt ist ein Peeling aus Olivenöl und grobem Meersalz. Besonders trockene Haut bekommt da gleich noch ihre Extraportion an ungesättigten Fettsäuren mit, die sie besonders gut aufnehmen kann.

Und so geht’s: Einfach Öl und Salz (als mildere Variante wahlweise auch Zucker) zu einem zähen Brei mischen und in kreisenden Bewegungen in die Haut einmassieren und einfach abduschen.

Koffein Kick

Ein Peeling mit Kaffee regt die Durchblutung, soll den Abbau von Fettzellen unterstützen und eingelagertes Wasser ausschwemmen – das optimale Anti-Cellulite-Peeling! Einfach fünf Löffel Kaffeesatz mit einem Pflanzenöl mischen und in kreisenden Bewegungen auf die Haut geben. Bis zu zehn Minuten einwirken lassen, anschließend gründlich abspülen.

The Chemicals: Chemische Peelings

Im Trend liegen Rezepturen, die ganz ohne Peelingkörnchen auskommen. Wie das geht? Die Haut wird ohne mechanische Einwirkung mithilfe von Enzymen oder Säuren von abgestorbenen Hautschüppchen befreit.

Verbindende Eiweißmoleküle werden dabei durch Enzyme aufgespalten oder milde Säuren lockern den Verbund zwischen den einzelnen Hornzellen. So lösen sich müde Hautzellen fast wie von selbst von der Hautoberfläche. Wie nach einem mechanischen Peeling wirkt der Teint nach der Anwendung gleichmäßiger und feiner.

Enzympeelings verwenden meist Rohstoffe aus Papaya oder Ananas, auch Kürbisenzyme haben ihren Weg in den Tiegel gefunden.

Säurepeelings setzen auf AHAs oder BHAs. Wisst Ihr, was dahinter steckt?

Wer A sagt, muss auch B sagen

Kein Muss, aber ein Kann: AHAs (Alphahydroxysäuren, z.B. Glykolsäure und Milchsäure) und BHAs (Betahydroxysäure, z.B. Salicylsäure) wirken ähnlich, was den eigentlichen Peeling-Effekt betrifft. AHAs sind aber wasserlöslich und wirken in erster Linie an der Hautoberfläche. Sie sind besonders geeignet für normale bis trockene Haut. BHAs wirken bis tief in die Poren. Sie sind fettlöslich und eignen sich daher vor allem für fettige und Mischhaut.

Beide Arten sind kombinierbar. Die Kombination mehrerer, dafür niedrig konzentrierter Säuren sorgt sogar für eine bessere Verträglichkeit. Über den Säure-Gehalt eines Produktes und die Einwirkzeit ist es möglich, Einfluss auf die Intensität der Wirkung zu nehmen. Außerdem gilt: Je saurer der pH-Wert, desto höher das irritierende Potenzial. Beruhigende, pflegende Zusätze sind daher wichtig.

Unbedingt beachten: Ein Säurepeeling sorgt immer dafür, dass sich die Hornschicht verdünnt – die Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung nimmt zu, weshalb man sich unabhängig vom Wetter mit Sonnencreme schützen sollte.

Sanfte Säure?

Empfindliche Haut und Säurepeeling: Geht das gut? Ja. Bei der richtigen Auswahl und Wirkstoff-Kombination sind gerade die neuen Peelings ohne Rubbeln so sanft, dass sie sogar von sensibler, trockener und unreiner Haut vertragen werden – vorausgesetzt, Ihr nehmt ein hauttypgerechtes Produkt und wendet es nicht öfter als ein- bis zweimal wöchentlich an. Dann stehen die Chancen gut, dass ein Peeling zu dem wird, was es sein sollte: Ein glatter Erfolg!

Im Zweifel greift Ihr am besten zu Produkten, die auf Milchsäure setzen. Diese gehört ebenfalls zur Gruppe der AHAs. Sie gilt als ein sehr sanfter Wirkstoff, reguliert den Säureschutzmantel und unterstützt das Mikrobiom, indem sie das Wachstum hautfremder Mikroorganismen hemmt. Als natürlicher Bestandteil der Haut wird sie außerdem besonders gut aufgenommen und gelangt so auf schnellstem Weg in die Zellen. Die Zutat wirkt intensiv feuchtigkeitsspendend. Ihr milder Peeling-Effekt, der Verhornungen der oberen Hautschicht löst und die Poren verfeinert, hinterlässt einen glatten, reinen und ebenmäßigen Teint. Klares Plus: Dadurch, dass Milchsäure die Kollagensynthese stimuliert, werden ganz nebenbei auch feine Fältchen reduziert – quasi Peeling und Anti Aging in einem.

GGs Natureceuticals Daily Skin Perfecting AHA+BHA Peel Pads

Die exfolierenden Peel Pads mit AHA (Milchsäure) und BHA (Salizylsäure) sorgen für einen ebenmäßigen Hautton und ein strahlendes Hautbild. Bio-Hamamelis-Hydrolat, Holunderblüten- und Holunderbeerenextrakt wirken beruhigend und ausgleichend. Die Hautstruktur wird verfeinert und geglättet, Unreinheiten reduziert. Der Teint wirkt strahlend-frisch und ist perfekt auf die nachfolgende Pflege vorbereitet. Einfach einmal täglich mit einem Pad über die gereinigte, trockene Haut von Gesicht, Hals und Dekolleté streichen, bis sich das Pad trocken anfühlt. Ca. 2-3 Minuten einwirken lassen. Nicht abspülen. Danach die Haut mit einem Serum oder einer pflegenden Hautcreme verwöhnen. 30 Treatments, 29,50 €.

QMS MEDICOSMETICS Active Exfoliant 5% Body Foam

Sanftes Peeling mit einem Komplex aus Glykol-, Mandelsäure, Gluconolactone und Natriumlactat. Prä- und Probiotika gleichen das Mikrobiom auf der Haut aus, natürliche Enzyme aus Papaya und Bacillus Ferment tragen abgestorbenen Hautzellen ab. Irritationen werden gelindert, die Haut fühlt sich glatter und weicher an.

200 ml ca. 52 €.

JUNGLÜCK AHA Peeling

Das dünnflüssige Fruchtsäure-Peeling mit 5,1% AHA (Alpha-Hydroxy-Säuren) löst trockene Hautschüppchen sanft ab, spendet Feuchtigkeit und regt die Kollagenproduktion an. Die Haut erhält spürbar mehr Elastizität und Strahlkraft.

100 ml ca. 38 €.

A⁴ Enzyme Peeling Powder

Das Enzyme Peeling verleiht einen ebenmäßigen Teint und ein frisches, zartes Hautgefühl. Durch tiefenaktive Enzymreinigung werden die Poren verkleinert, das Hautbild wirkt ausgeglichen und die Haut wird aufnahmebereit für nachfolgende Pflegestoffe. 15 Sachets ca. 44 €.

bepure SOOTHING NECTAR Hyaluron Serum

bepure ist in Deutschland den Meisten noch nicht so bekannt, ich selbst habe die Marke vor etwa zwei Jahren kennengelernt, nachdem eine Kollegin mich darauf aufmerksam gemacht und Gründerin Kathleen Krug mir die spannende Geschichte hinter der Marke erzählt hat. Bereits da war ich begeistert und vom Potential der Brand überzeugt. Aber das ist eine andere Story, hier geht es nun um das neueste Produkt, nämlich den SOOTHING NECTAR.

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Der erste Eindruck

Schon beim Auspacken wird deutlich, dass Minimalismus und Nachhaltigkeit großgeschrieben werden. Das Serum ist abgefüllt in ein braunes Fläschchen aus dunkelbraunem Glas mit einem pfirsichfarbenen Etikett, das sich wie ein Handschmeichler anfühlt. Auf eine Umverpackung wird verzichtet, das Fläschchen ist lediglich zum Schutz in Seidenpapier gewickelt. Mit im Päckchen liegt eine Broschüre, die ein paar Informationen zum Unternehmen beinhaltet und weitere Produkte der Marke zeigt. Gefreut habe ich mich auch über die beiliegende Postkarte mit einem lieben Gruß.

How to use

Das ölfreie Wirkstoffserum wird mit einer Pipette aus dem Fläschchen entnommen. Damit lässt es sich sehr gut dosieren, denn man benötigt lediglich ein paar Tropfen, die in die Hand getröpfelt und mit den Fingerspitzen im Gesicht und auf Hals und Dekolleté leicht klopfend verteilt werden. Ich habe zuvor nach der Reinigung ein Rosenhydrolat auf meine Haut gesprüht, denn Hyaluronprodukte sollten auf einer leicht feuchten Haut angewendet werden. Da Hyaluronsäure Feuchtigkeit bindet, kann die Haut die Wirkstoffe besser aufnehmen – wie bei einem Tuch, das in angefeuchtetem Zustand auch leichter Flüssigkeiten aufnehmen kann. Nach dem Auftragen des SOOTHING NECTAR Hyaluron Serum warte ich kurz, bevor ich anschließend meine gewohnte Creme auftrage.

Die besonderen Eigenschaften

Bereits beim Öffnen des Fläschchens bezaubert mich der aromatische Duft eines Bouquets natürlicher Rosen- und Orangenblüten, den Hauptinhaltsstoffen. Die leichte, relativ flüssige Textur erinnert fast an eine Essenz. Dadurch zieht es rasch ein und meine Haut schaut sofort frischer und gut durchfeuchtet aus. Kleine Trockenheitsfältchen um die Augenpartie sind gemildert und nach den ersten zwei bis drei Tagen habe ich tatsächlich das Gefühl, dass meine Haut praller erscheint. Das ist der Kombination bioaktiver Pflanzenstoffe und einer hoch- und niedermolekularen Hyaluronsäure zu verdanken, die sowohl in der oberen Hautschicht (Soforteffekt) als auch tiefenwirksam Feuchtigkeit speichert.

Rosenblütenwasser gehört zu meinen persönlichen Lieblingen, es tonisiert und beruhigt die Haut auf natürliche Weise und regt den Regenerationsprozess an. Zusammen mit Neroli erhält die Haut Frische und Strahlkraft.

Mein Fazit

Das bepure SOOTHING NECTAR Hyaluron Serum kann ich nur empfehlen! Frei von zusätzlichen Duftstoffen und ätherischen Ölen ist es sehr hautverträglich. Dehydrierte, sensible und reife, anspruchsvolle Haut wird intensiv durchfeuchtet, die natürliche Hautbarriere gestärkt und ihre Spannkraft verbessert.

Die reinen Inhaltsstoffe sind zu 98% biologisch, vegan und parfümfrei. Es werden keine Füllstoffe eingesetzt, ebenso wenig synthetische Zusätze oder Konservierungsstoffe. Und selbstverständlich gibt es keine Tiertests.

PHARMOS NATUR SENSUAL REPAIR MASK

Entspannt zurücklehnen und genießen? Nicht immer einfach, wenn der Alltag vollgepackt ist mit ToDos. Trotzdem funktioniert es! Ich durfte kurz vorm Launch von naturalBEAUTY mit der PHARMOS NATUR Sensual Repair Mask abschalten./Jenny

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Hand aufs Herz: Sollte für ein bisschen Wellness nicht immer Zeit sein? Wenn ein Beauty-Treatment ohne großen Aufwand angewendet werden kann und dazu noch reichlich Benefits mitbringt, ist es genau nach meinem Geschmack. Und auch, wenn es mich nicht mit großem Tiegel auf eine Vielzahl von Verwendungen festlegt. Die PHARMOS NATUR Sensual Repair Mask kommt schlicht und einfach im Sachet zur Einmalanwendung. Und was da drin steckt, finde ich besonders anziehend: Ein ganzer Verbund an Pflanzenwirkstoffen, auf ein Vlies aus Bio-Baumwolle aufgebracht.

Hydration meets Power

Bio Aloe vera bildet die Basis der Rezeptur, kombiniert mit weiteren Feuchtigkeitsspendern wie pflanzlichem Glycerin und Hyaluron. Letzteres ist der perfekte Gegenpart zur Trendzutat Mattenbohne. In ihr steckt das „Verjüngungsvitamin“ A. Ein weiteres Rohstoffhighlight ist der Snow Mushroom, dessen pflanzliche Polysaccharide die Schutzfunktion der Haut stärken. Hinzu kommen Mineralien und Spurenelemente und sein Talent, den Teint sichtbar zu regenerieren.

Erstauflage

Die Anwendung ist denkbar einfach: Die Haut reinigen, Vliesmaske auflegen und an die Gesichtskonturen anpassen – dann 10 bis 20 Minuten genießen. Währenddessen ist eine kleine Auszeit perfekt, zum Beispiel bei einer Tasse Tee (oder man liest wie ich fix einen Text Korrektur, Edition 1 ist gerade in der Fertigstellung). Nach dem Abnehmen der Baumwolle einfach das verbliebene Produkt sanft einmassieren, abspülen ist nicht erforderlich. Für einen Moment fühlt sich die Hautoberfläche noch ein wenig klebrig an, was nach dem Einziehen allerdings völlig verschwindet.

Mask Addiction

Mit 41,50 € für die Einmalanwendung ist die Pharmos Natur Sensual Repair Mask leider kein Schnäppchen. Aber da wir lange auf Besuche im Institut verzichten mussten und man sie praktisch immer und überall anwenden kann, lohnt sich die Investition definitiv. Wen das nicht überzeugt, der sollte die Rohstoffkombination noch einmal detailliert ins Visier nehmen (oder über Ostern unseren Instagram-Account besuchen). Mich hat zudem das frische, pralle Hautgefühl überzeugt – und ein Teint, der wie nach einem Kurzurlaub strahlt. Und das kurz vor der Redaktions-Deadline… Ein Produkt mit Suchtpotential!

Eure Jenny

MICRODOSING: Weniger ist mehr

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Viel hilft viel? Von wegen! Damit die Haut nicht überpflegt wird, benötigt sie das richtige Maß an Zuwendung. Wer also auf Produkte mit hoher Wirkstoffkonzentration setzt, darf beim Trend „Microdosing“ getrost einen Gang zurückschalten: Schon ein Zehntel der sonst üblichen Menge soll laut Experten bei regelmäßiger Anwendung ausreichend sein. Schauen wir mal genauer hin…

Zu viel, zu oft, zu lang

Hochwirksam und prall gefüllt mit Rohstoff-Heroes sollen moderne Produkte uns auf ein neues Pflege-Level bringen. Nicht selten reagiert die Haut mit Rötungen, trockenen Partien oder Pusteln, ist schlichtweg übersensibilisiert. In erster Linie zeigt sie sich dann als Mimose, wenn ihre Barrierefunktion beeinträchtigt wird – schlichtweg durch zu viel Pflege. Dasselbe gilt für den Einsatz von Reinigungsprodukten. Besonders sensible Haut und der Männerteint zeigen bei überdosierter Hautpflege schnell Anzeichen von Irritationen. Aber auch andere Hauttypen lassen sich über einen längeren Zeitraum nachhaltig beeinträchtigen und neigen zu erhöhter Empfindlichkeit.

Konzentrationsstörungen

Gerade wer neben seiner Basispflege auf Seren, Ampullen oder andere Konzentrate setzt, die Haut gern mit Masken und zusätzlichen Treatments verwöhnt, ist mit Microdosing gut beraten. Nehmen wir klassischen Holundersirup als Vergleich: Pur ist er einfach too much – zusammen mit Sprudel oder Sekt definitiv lecker!

Tolle Produkte für Microdosing:

Verzicht und Vernunft

Der Schlüssel in Sachen Skincare liegt in zwei Punkten:
Mäßig und regelmäßig sollten Menge und Anwendung sein, dann kann der Teint optimal von den Wirkstoffen profitieren.

Auch bei der Zahl der Produkte ist Vorsicht geboten: zu viele verschiedene begünstigen einen Overload. Wer dem Teint zwischendurch ein Upgrade gönnen möchte, setzt auf Kur-Anwendungen und lässt vielleicht einen Liebling aus seiner Daily Routine währenddessen weg. Und seien wir doch mal ehrlich: Kein Mensch braucht ein zehntes Fläschchen Serum im Badezimmer… Minimalismus, Nachhaltigkeit und Microdosing passen daher ganz prima zusammen.

THE NEW ORGANIC: Wenn Global Player auf Grün schalten

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Dass Naturkosmetik und naturnahe Kosmetik innerhalb der Beautybranche ein stetig wachsender Bereich sind, ist kein Geheimnis. Immer mehr Menschen achten bei der Wahl ihrer Beauty- und Pflegeprodukte auf unbedenkliche Inhaltsstoffe. So wie bei Food und Lifestyle Produkten stehen Natürlichkeit und Nachhaltigkeit besonders bei der Haut- und Haarpflege hoch im Kurs. In Zahlen bedeutet das laut GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro für Naturkosmetik am deutschen Gesamtmarkt Kosmetik und einem Zuwachs von über 9 Prozent.

Auch in Instituten und Spas hat man längst erkannt, dass sich die Gäste natürliche Alternativen für die professionelle Behandlung wünschen. In den Spas der Wellness-Hotellerie wie in Beautystudios und in Parfümerien halten hochwertige, oft luxuriöse und exklusive Natur-, Bio- und vegane Label Einzug, und man achtet auf „saubere“ Kosmetik, sogenannte Clean Beauty. Wen wundert es da, dass auch bekannte und traditionsreiche Marken mit neuen Produktlinien den „grünen“ Weg einschlagen? Wir haben uns einige der neuen Organics mal genauer angeschaut und interessante Konzepte entdeckt.

TRAWENMOOR: be the purest version of yourself

Natürliche Moorlandschaften haben ein eigenes Ökosystem. Verschiedenste Pflanzen ergänzen sich mit ihren individuellen Eigenschaften und halten das sensible System in perfekter Balance. Moore sind in der Lage, große Mengen an Kohlenstoff zu speichern, und damit sind sie ein wichtiger Aspekt beim Klimaschutz. Die Inhaltsstoffe von Torf besitzen aber auch wertvolle Eigenschaften, die unserer Gesundheit zugutekommen: Moorschlamm wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend und entspannt die Muskulatur, bringt das Immunsystem und den Stoffwechsel in Schwung und harmonisiert den Energiefluss des Körpers.

Während man sich in früheren Zeiten noch ins Moorbad legte, wird der energetische Schlamm heute sparsam auf die Haut gestrichen, denn viel ist nicht unbedingt mehr. Und es werden nicht nur Schmerzen therapiert, auch das Hautbild verbessert sich durch die antioxidative Wirkung des „schwarzen Goldes“.

TRAWENMOOR, die neue Organic Skincare-Linie aus dem Hause Dr. Spiller, macht sich diese Funktionen mit hochwirksamen, biozertifizierten Naturstoffen zu Nutze. Wie die Moorpflanzen greifen die Wirkkomponenten von TRAWENMOOR ineinander, um unsere Haut vor negativen Einflüssen zu schützen und ihre natürliche Schönheit zu bewahren.

Der Schlüssel liegt in zwei innovativen Wirkmechanismen:
Humic Power & Slow Aging.
Sie treiben die Zellen zu
Höchstleistungen an und reduzieren so die Prozesse
atmosphärischer
und chronologischer Hautalterung.

Die wertvollen Humin-Säuren, bekannt für ihre antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften, werden aus dem als Heilmoor zertifizierten Haselberger Torf in Bad Traunstein gewonnen. Im eigenen Labor des traditionsreichen Kosmetikherstellers zu einer hochwirksamen Essenz veredelt, bildet der Moor-Rohstoff das Herzstück der TRAWENMOOR-Linie. Hinzu kommen Torfmoos, Farn und Strauchflechte, die in ihrer Kombination das Feuchtigkeitsniveau der Haut steigern. Ein mehrfach mit Innovationspreisen ausgezeichneter Mooszell-Extrakt erhöht die Zellaktivität und macht die Hautzellen widerstandsfähig gegen klimatische Veränderungen. Birkenpilz fördert die Regeneration und hält die Hautfunktionen in ihrer natürlichen Balance.

TRAWENMOOR stimmt mit insgesamt 22 Produkten für Gesicht & Körper die tägliche Pflege optimal auf unterschiedliche Hautbedürfnisse ab und überzeugt als individuelle Wirkstoffpflege für eine gesunde, strahlende Haut. Die Kosmetikserie ist COSMOS ORGANIC-zertifiziert und setzt mit dem Prüfsiegel sowohl die Verwendung natürlicher Rohstoffe als auch den verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen und der Natur voraus. Die Inhaltsstoffe sind zu mindestens 98 Prozent natürlichen Ursprungs, wurden nach BDiH-Standard vegan zertifiziert und selbstverständlich nicht an Tieren getestet. Zudem kommt bei der Herstellung keine Gentechnik zum Einsatz, und unvermeidliche CO2-Emissionen werden über ein anerkanntes Klimaschutzprojekt ausgeglichen.

Das Hero-Produkt der TRAWENMOOR Linie: Humic Serum
Hochkonzentriertes, multifunktionales Wirkstoffkonzentrat, schützt vor äußeren Belastungen und vorzeitiger Hautalterung.

Mehr Informationen: www.dr-spiller.com/trawenmoor/

BROTGENUSS weckt Glücksgefühle

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Wer liebt ihn nicht, den Duft nach frischgebackenem Brot? Und schon der Anblick einer braunen Kruste bringt die Glückshormone in Schwung und zaubert ein Lächeln ins Gesicht. In Deutschland gehört Brot seit jeher zu den Grundnahrungsmitteln und ist inzwischen viel mehr als das. Gutes Brot ist Kult und das in zahlreichen Varianten: Ob saftiger Sauerteig, dunkler Roggen oder kernige Körner, Weizen, Dinkel und süße Varianten – offiziell sind es über 3.200 Brotsorten und nirgendwo ist die Vielfalt so groß, wie bei uns.

Einer besonderen Beliebtheit erfreut sich selbstgebackenes Brot und ist längst ein Trend, der durch die Pandemie nochmal an Fahrt aufgenommen hat. Eine lange Tradition hat das Backen auch bei Panasonic. Vor 34 Jahren war das Unternehmen weltweit das Erste mit Brotbackautomaten in seinem Sortiment für Haushalt und Küche. Nun steht eine neue Generation mit drei Modellen zur Verfügung, deren Technologien Hobbybäcker, Brotliebhaber und Kuchenfans mit optimalen Backergebnissen begeistern.

Die Next Generation

Die neuen Geräte im platzsparenden, horizontalen Design haben es in sich: Bis zu 32 Programme, die das Brotbacken, die Teigzubereitung und sogar das Marmeladekochen auch für Anfänger zum Kinderspiel machen und jedes Rezept sicher gelingen lassen – egal, ob mit fertiger Backmischung oder selbstangesetztem Sauerteig. Eine neue Knet-Funktionalität imitiert die Bewegungen des manuellen Teigknetens und erzielt eine Teigkonsistenz, wie von Hand geknetet. Alle drei Modelle sind mit vier Programmen für glutenfreie Brote, Kuchen, Pizza- und Pastateig ausgestattet. Ein abnehmbarer Rosinen-/Nussverteiler arbeitet Extras wie beispielsweise Körner, Rosinen oder Oliven sowie getrocknete Kräuter gleichmäßig in den Teig ein.

Pure Perfektion

Ein technisches Highlight ist auch der exklusive duale Temperatursensor, mit dem Panasonic als einziger Hersteller sowohl die Umgebungstemperatur als auch die Temperatur im Gerät misst. Die ermittelten Werte ermöglichen die ständige Anpassung aller Programmabläufe und garantieren so ein perfektes Backergebnis. Kreativen Bäckern stehen neben den zahlreichen Automatikprogrammen auch drei manuelle Modi zur Verfügung, die Rezepturen nach individuellen Vorgaben ermöglichen.

Kräftige Roggenbrote gelingen mit den neuen Geräten SD-YR2540 und SD-YR2550 mit einem darauf abgestimmten Roggen-Backprogramm sowie speziellen Knethaken. Die beiden Highend-Geräte mit dem „Y“ („Yeast“ = Hefe) verfügen außerdem über einen intelligenten Hefeverteiler. Der integrierte Dispender gibt die Trockenhefe erst zu den übrigen Zutaten, wenn diese miteinander vermengt sind und der Kontakt mit Flüssigkeiten oder Salz das Backergebnis nicht beeinträchtigen kann.

Panasonic Brotbackautomaten 2021 im Überblick

• Neues, horizontales Design
• 2 Temperatursensoren für gleichbleibende Ergebnisse
• Einfach backen: neues Programm für Brotbackmischungen mit Hefe
• Kreativ backen: 3 neue manuelle Modi für eigene Backideen
• Glutenfrei genießen: 4 Programme für Brot, Kuchen und Pizza-/Pastateig

SD-YR2550 (Edelstahl-Optik) 229 EUR
High-End-Modell mit 31 Programmen
(u.a. Roggen- und Sauerteigbrot, Sauerteigstarter)
Hefeverteiler, Rosinen-/Nussverteiler

SD-YR2540 (Dunkelgrau) 229 EUR
High-End-Modell mit 32 Programmen
(u.a. Dinkel-, Roggen-, Sauerteigbrot)
Hefeverteiler, Rosinen-/Nussverteiler

SD-R2530 (Schwarz) 199 EUR
30 Programme
(inkl. Roggenbrot, Sauerteigbrot und Sauerteigstarter)
Rosinen-/Nussverteiler

Lust auf selbstgebackenes Brot? Wer sich bisher nicht getraut hat oder wem der Aufwand zu hoch war, ist mit den neuen Brotbackautomaten von Panasonic bestens bedient. Ab sofort steht dem verführerischen Duft und unvergleichlichem Genuss von frischem Brot, selbstgemachten Kuchen, Marmeladen und Kompott nichts mehr im Wege.

Psst: Übrigens hat das volle Korn auch Eigenschaften, die für schöne Haut und kräftiges Haar sorgen. Lest am besten selbst…

WEIZEN, ROGGEN & CO.: Volles Korn voraus!

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Ciao, Öko-Image! Hafer, Weizen, Gerste und Co. haben sich zu regionalen Trendwirkstoffen gemausert. Welche Beautyprobleme sich mit diesen Zutaten gepflegt vom Acker machen und warum sie so beliebt sind, erfahrt Ihr in unserer kleinen Feldstudie.

Kaum ein anderes Nahrungsmittel verzehren wir so oft wie Getreide. Das liegt vor allem an zwei Eigenschaften, die es als Lebensmittel für uns so unentbehrlich machen: dem hohen Nährwert und seiner Ergiebigkeit. Vollkorn liefert viel Eiweiß, Vitamine und Mineralien, putzt unser Verdauungssystem durch und hält durch seinen Ballaststoffgehalt schön lange satt. Auch in der Kosmetik werden Wirkstoffe, die auf unseren Äckern geerntet werden, immer beliebter. Zum einen besinnen wir uns generell wieder mehr auf regionale Zutaten, aber auch der zunehmende Verzicht auf tierische Produkte trägt dazu bei, dass Feldfrüchte ein ganz neues, wertschätzendes Image bekommen haben.

Die Schönheit vom Lande: Glatter Erfolg gegen Falten

Hopfen und Malz, Gott erhalt’s: Das gilt nicht nur fürs Bierbrauen, sondern auch für die Jugend unserer Haut. Um die geballte Anti-Aging-Power von Gerste, Weizen und Roggen besser nutzen zu können, stellt man daraus oft zunächst Malz her. Dabei werden die Körner fünf Tage lang in Wasser eingeweicht und zum Keimen gebracht, bis dieser Vorgang abgebrochen und das Getreide getrocknet wird. Der daraus entstehende Malzextrakt ist besonders reich an Polyphenolen, die die Haut vor zu schneller Alterung schützen. Aus Weizen lässt sich darüber hinaus auch der Feuchtigkeitsspender Hyaluronsäure herstellen, der den Teint schön prall wirken lässt. Im Öl der Keime steckt zudem viel Vitamin E, das dafür bekannt ist, die Haut länger elastisch zu halten. Buchweizenwachs füllt kleine Falten wie eine Art Bio-Silikon auf, so dass die Haut sofort ebenmäßiger aussieht.

Mit Lein gegen Lipide

Wer zu öligem Teint neigt, ist mit Leinsamen bestens bedient. Verwendet werden die vielen, braunen Samen aus der Fruchtkapsel der Flachspflanze. Eingearbeitet in Cremes, entfernt Leinsamenextrakt überschüssigen Talg von der Hautoberfläche, indem er ihn mit seinen Schleimstoffen verflüssigt und dadurch zu rasches Nachfetten verhindert.

Hafer für Sensibelchen

Wenn die Haut schnell mal der Hafer sticht, sind Produkte mit Hafermehl ein ideales Beruhigungsmittel. Sein Gehalt an Zink und dem Wirkstoff Beta-Glucan lindert Juckreiz und Rötungen. Eine besonders entzündungshemmende, wundheilende Wirkung schreiben Forscher auch einer Gruppe von hochwirksamen Polyphenolen, den Avenanthramiden zu. Sie sind in der äußeren Schicht von Hafersamen enthalten und verblüffen selbst in geringer Konzentration durch ihr enormes Wirkpotenzial.

Strohiges Haar zu Gold machen: Weizen

Auch für den Schopf wirkt Kornkraft Wunder: Weizenproteine dringen tief in den Haarschaft ein, wo sie kleine Löcher stopfen, ihm neue Elastizität verleihen und vor trockenen Schuppen schützen. Gleichzeitig stützt der feine Eiweißfilm das Haar, so dass es sich prima frisieren lässt.

Es ist uns eine Ähre:
Naturkosmetik mit Feldfrüchten

ECTOIN: Survival meets Beauty

1985 machte man in einer salzhaltigen Wasserpfütze in der ägyptischen Wüste Wadi El Natrun eine Entdeckung, die eine große Bedeutung für unsere Schönheit bekommen sollte: Es wurde das Aminosäurederivat Ectoin gefunden, welches als Überlebensselbstschutz extremophiler Bakterien in lebensfeindlicher Umgebung fungiert. Heute weiß man, dass es sich um kein Einzelvorkommen handelte und Mikroorganismen wie die Holomonas Elongata überall auf der Welt in Salzseen, heißen Quellen, Wüsten oder im Polareis dank Ectoin überleben können – und dass der Stoff auch der Haut einen bemerkenswerten Schutz vor unterschiedlichsten Umwelteinflüssen bietet. Das macht ihn prädestiniert zum Einsatz in Kosmetik.

Welche Vorteile bietet Ectoin der Haut?

Ectoin® stabilisiert und repariert nachweislich die Hautschutzbarriere und erhöht dadurch langanhaltend die Feuchtigkeitsversorgung der Haut. Mehrere Studien bestätigen seine Wirksamkeit, zum Beispiel im Hinblick auf den Zellschutz und die Reduzierung von Entzündungsreaktionen. Darüber hinaus beruhigt das Aminosäurederivat gereizte und irritierte Haut und reduziert sichtbar die Zeichen vorzeitiger Hautalterung. Ectoin® ist ein Anti-Pollution-Wirkstoff und bietet gleichzeitig Lichtschutz.

Wie genau wirkt der Rohstoff?

Die Schutzeigenschaften von Ectoin® basieren auf einem einfachen, aber gleichzeitig sehr effektiven Wirkprinzip: Das kleine Aminosäurederivat bindet Wassermoleküle aus seiner Umgebung und formt dadurch den sogenannten „Ectoin® Hydro Complex“. Diese Komplexe umgeben wiederum Zellen, Enzyme, Proteine und andere Biomoleküle, und bilden auf und in der Haut schützende, nährende und stabilisierende Hydrathüllen aus. Die Haut wird so vor den schädigenden Einflüssen verschiedenster Stressfaktoren, wie Feinstaubpartikeln, blauem Licht, Trockenheit und reizenden Substanzen bewahrt. Gleichzeitig werden ihre Selbstschutzfunktionen gestärkt.

Im Detail sieht das so aus:

Ectoin und Anti-Pollution

In den vergangenen Jahren konnte ein direkter Zusammenhang zwischen Feinstaubpartikeln und der beschleunigten Ausbildung von Falten und Pigmentflecken bewiesen werden. Darüber hinaus wurde gezeigt, dass Luftschadstoffe nicht nur Hautalterung hervorrufen, sondern zusätzlich auch Akne, Ekzeme, allergische Reaktionen und Co. verursachen oder verstärken können. Ectoin® bietet umfassenden Anti-Pollution-Schutz gegen diese umweltinduzierten Zell- und Hautschäden. Aufgrund der gebildeten Schutzhüllen und ihrer entzündungshemmenden Wirkung schützt das natürliche Molekül Hautzellen und regeneriert gleichzeitig gestresste Haut.

Fokus Wissenschaft:  Unter Verwendung eines Placebo-kontrollierten, randomisierten und doppelblinden Studienaufbaus wurde die Anti-Pollution Wirkung von Ectoin® in vivo getestet:

Eine Creme mit Placebo oder 1% Ectoin® wurde fünf Tage zweimal täglich auf die Haut der Testpersonen aufgetragen. Am fünften Tag wurde die Haut mit Zigarettenrauch gestresst. Die Anti-Pollution Wirkung wurde durch Analyse der Oxidation der Hautlipide aus Proben der gestressten Hautoberfläche gemessen. MDA (Malondialdehyd, ein Sekundärprodukt der Reaktion, welches in Hautzellen toxischen Stress verursacht) diente dabei als Biomarker für umwelt- und feinstaubindizierte Hautschädigung. Die Anwendung der 1% Ectoin® Creme zeigte einen signifikanten Anti-Pollution Effekt. Die Pollution-induzierte MDA Überexpression konnte um 48% im Vergleich zur Placebo-behandelten, und um 47% im Vergleich zur unbehandelten, gestressten Kontrolle gesenkt werden.

Ectoin und Lichtschutz

Dass UV-Strahlen schädlich für unsere Haut sind, ist weitreichend bekannt. Dass auch sichtbares Licht eine Reihe von negativen Auswirkungen auf unsere Haut haben kann, jedoch weniger. Sichtbares Licht, dazu gehört im speziellen dessen blaues Spektrum, kann unter anderem Pigmentierung, thermische Schädigung und die Produktion freier Radikale hervorrufen.

Blaues Licht wird auch von digitalen Geräten wie PC-Bildschirmen und Handys emittiert. UV-Filter bieten in der Regel keinen Schutz gegen sichtbares Licht, da ihr Absorptionsspektrum auf UVB- und UVA-Wellen beschränkt ist. Lediglich mineralische Sonnenfilter wie Eisenoxid, Titandioxid und Zinkoxid können zum Teil begrenzten Schutz gegen sichtbares Licht bieten. Der spektrale Schutz dieser Filter variiert jedoch entsprechend ihrer Teilchengröße: Größere Partikel aus Titandioxid und Zinkoxid können im sichtbaren Bereich schützen. Das macht weitere Schutzstoffe erforderlich.

Fokus Wissenschaft: In einer unabhängigen wissenschaftlichen Studie, sowie einer Placebo-kontrollierten ex vivo Studie konnte gezeigt werden, dass Ectoin® Schutzeigenschaften gegen die negativen Einflüsse von sichtbarem bzw. blauem Licht aufweist. Es konnte ein Zellschutz von über 90% nachgewiesen werden.

Auch in einer ex vivo Studie wurden lebende menschliche Hautexplantate einer weiblichen Spenderin mit 1% Ectoin® vorbehandelt und sichtbarem Licht (65J/cm2) ausgesetzt. Es konnte eine Verringerung der Stressreaktion der Zellen auf die Bestrahlung mit sichtbarem Licht erreicht werden, sowie die Schutzwirkung von  Ectoin® auf die Haut vor oxidativer Schädigung.

Sichtbares Licht erhöht zudem bekanntermaßen die Pigmentierung der Haut. Die Ergebnisse der ex vivo Studie zeigen eine Verringerung der induzierten Melonogenese durch die Vorbehandlung mit Ectoin®. Damit kann Ectoin® auch  helfen, die Haut vor lichtinduzierter Pigmentierung zu schützen.

Fazit

Der einstige Überlebensschutz Ectoin® ist inzwischen als effektives Haut-Schutzmolekül gegen externe Umwelteinflüsse umfassend getestet und konnte sich auch in der Naturkosmetik als multifunktionaler Anti-Aging Wirkstoff etablieren. Es besitzt eine umfassende Anti-Pollution Wirkung und effektive Schutzeigenschaften gegen sichtbares Licht. Darüber hinaus regeneriert und beruhigt Ectoin® umweltbedingt gereizte Haut, aufgrund seiner entzündungshemmenden und zellstabilisierenden Eigenschaften. Ein Multitalent, mit dessen Hilfe kosmetische Formulierungen ganz unterschiedliche Verbraucheranforderungen und Markttrends erfüllen.

naturalbeauty.de bedankt sich herzlich bei bitop, einem deutschen Wirkstoffhersteller mit Spezialisierung auf Extremolyte. Das Unternehmen hat uns für diesen Beitrag Infomaterial und Studien rund um das patentierte Ectoin® natural zur Verfügung gestellt. Der Rohstoff kommt unter anderem in der SANTAVERDE sun protect  zum Einsatz. Auch Speick Naturkosmetik verwendet Ectoin, zum Beispiel im THERMAL SENSITIV Hyaluron Serum und der SPEICK SUN After Sun Lotion.

Gute Alkohole in Kosmetik

In Sachen Alkohol gibt es kein Schwarz und kein Weiß. Der Beauty-Inhaltsstoff kann in hoher Konzentration trockene oder empfindliche Haut reizen, ist als Konservierungsstoff und Extraktionsmittel in Naturkosmetik aber nicht wegzudenken. Außerdem wirkt er zuverlässig gegen Hautunreinheiten und ist die unverzichtbare Basis für Parfum. Die Vor- und Nachteile der vielseitigen Zutat haben wir in diesem Beitrag schon ausgiebig für Euch unter die Lupe genommen. Dabei geht es in erster Linie um den Inhaltsstoff mit der INCI Bezeichnung Alcohol. Dieser Ethanol wird auch in der Lebensmittelindustrie verwendet. Handelt es sich um Bio-Alkohol, stammt er meist aus Trauben oder Weizen.

Dieselbe Zutat ist auch unter der Bezeichnung Alcohol denat. in der INCI-Liste zu finden. Allerdings ist denaturierter Alkohol vergällt, also ungenießbar gemacht und deshalb nicht steuerpflichtig. Vorsicht: Vergällungsmittel können dabei Phthalate sein, die im Verdacht stehen bei Hautkontakt den Schutzmechanismus der Haut zu beeinflussen und Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen. In Naturkosmetik sind diese Zusätze tabu. Falls Alkohol hier vergällt wird, geschieht dies durch den Zusatz hochwertiger ätherischer Öle. Das verlängert nicht nur seine Haltbarkeit, sondern sorgt auch noch für einen angenehmen Duft. Auch Benzyl Alcohol duftet besonders gut. Diese Form kommt in der Natur in vielen ätherischen Pflanzenölen vor und wird in Kosmetik eingesetzt, um den Geruch von Produkten zu verbessern. Darüber hinaus schützt er wie seine Vettern vor dem mikrobiellen Verderb und kann außerdem die Viskosität von Cremes beeinflussen. Der Riech- und Aromastoff steckt zum Beispiel in Duftpflanzen wie Ylang-Ylang, Rose oder Jasmin. Wegen seines möglichen Allergiepotentials handelt sich allerdings um einen deklarationspflichtigen Duftstoff. Einen Bogen um den Rohstoff muss man deshalb nicht machen: Die zahlreichen Studien rund um Benzyl Alkohol beziehen sich auf die Reinform des Stoffes und auf großen Mengen, die meist oral oder per Spritze verabreicht wurden. In Kosmetik kommen hingegen nur kleine Mengen in geringer Dosis vor, insbesondere als natürlicher Bestandteil ätherischer Öle.

Darüber hinaus gibt es die Gruppe der Fett- und Wachsalkohole. Sie sind Grundlagen vieler Cremes und werden als Emulgatoren Öl-Wasser-Gemischen beigegeben. Sie sind sehr gut verträglich, verbessern die Textur von cremigen Produkten und sorgen für eine höhere Viskosität. Ein weiterer Vorteil: Sie sind feuchtigkeitsspendend. In der INCI findet Ihr sie zum Beispiel unter den Bezeichnungen Cetearyl Alcohol, Cetylalkohol, Stearyl Alcohol, Behenyl Alcohol und Myristyl Alcohol.

Manchmal ist Alkohol aber auch komplett inkognito: Der feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoff Glyzerin gehört zu den sogenannten Zuckeralkoholen. Er bindet das Wasser im Produkt und sorgt so für eine mit Feuchtigkeit versorgte Haut. Achtung: Glyzerin kann auch das Gegenteil bewirken und der Haut Wasser entziehen! Sobald die Rezeptur zu wenig Feuchtigkeit enthält, wird diese aus der Haut gebunden, der Teint trocknet aus.

Es gibt sie also, die „guten“ Alkohole. Je nach Art und Konzentration können sie eine Rezeptur und auch unsere Haut positiv beeinflussen. Grundsätzliches Vermeiden würde der Stoffgruppe definitiv Unrecht tun.