Prep your Skin: So bereitet Ihr Eure Haut auf Ausnahmezustände vor!

Viel Sonne, wenig Schlaf, ein langer Tag im Büro: Unsere Haut macht öfter mal harte Zeiten durch. Auch das tägliche Make-up und die Schattenseiten der City fordern ihren Tribut. Damit der Glow nicht verloren geht und sich keine überflüssigen Fältchen zeigen, könnt Ihr Euren Teint vorbereiten. #prepyourskin!
Prep your skin

UV-Strahlen, Bluelight, Luftverschmutzung, Dauerstress: Wer viel unterwegs ist oder einen anstrengenden Alltag hat, muss kreativ werden, damit die Haut nicht alt aussieht. Hier die wichtigsten Ausnahmesituationen und die besten Strategien im Überblick:

Ausnahmezustand 1: Viel Make-up

Für die einen gehört es einfach immer dazu, für die anderen ist es ein klarer Fall für besondere Anlässe: Make-up. Gerade auf Komplett-Looks von der Grundierung bis zur Farbe ist die Haut im Grunde nicht eingestellt. Um einen makellosen Teint zu erzielen und ihn optimal mit Feuchtigkeit zu versorgen, setzen Profis auf Primer. Auf dieser Basis lässt sich die Foundation besser verteilen, sie haftet länger und wirkt gleichmäßiger. Dafür sorgen vor allem glättende Inhaltsstoffe, die wie Bio-Glycerin nebenbei sogar die Hautbarriere stärken können. Selbst irritierte Haut lässt sich mit der richtigen Rezeptur und Rohstoffen wie Aloe vera milde stimmen und vorbereiten. Finger weg von konventionellen Primern: Sie erzielen Glättung und Haftung mit Hilfe von Silikonen!

Um die Augen auf Lidschatten vorzubereiten, ist eine Eyeshadow Base die richtige Wahl. Hier sorgen beruhigende Rohstoffe wie Kamille dafür, dass die empfindliche Hautpartie bereit ist. Die Base hat wie ein Primer außerdem den Effekt, für längere Haltbarkeit zu sorgen und intensiviert die Farbbrillanz.

Ausnahmezustand 2: Wenig Schlaf

Mehrtägige Messen, Deadlines bei der Projektarbeit, lange Nächte mit Freunden oder jede Menge Termine: Wenig Schlaf macht sich durch den schwindenden Glow-Faktor der Haut unmittelbar bemerkbar. Was sie jetzt braucht, ist schnelle, direkte Hilfe – und zwar von innen wie außen. Absoluter Top-Tipp: Viel stilles Wasser trinken. Profis haben hyaluronhaltige Trinkampullen im Reisegepäck. Auch enzymhaltiges Obst beugt einem müden Teint vor: Ideal sind frische Ananas, Papaya und Co., grüne Smoothies oder Gojibeeren. Die Enzyme sind wichtig, um eine erhöhte Menge Stress zu bewältigen und freie Radikale abzuwehren.

Vor dem Zubettgehen nach dem Power-Tag, sollte Make-up unbedingt abgenommen werden. Danach wirken heiße Kompressen wahre Wunder: Sie öffnen die Poren und machen die Haut aufnahmebereit für intensiv pflegende Produkte. Vor allem Vitamin-A-haltige Augencremes oder praktische Augenpads können über Nacht gut einwirken – genau wie trendy Overnight-Masken. Die zarten, nicht fettenden Texturen entfalten während Ihr schlaft ihre intensive Regenerationswirkung, so dass es garantiert kein böses Erwachen gibt. Tipp: Richtig dunkel schlafen, damit die Melatonin-Produktion und somit auch die tiefe Erholung richtig auf Touren kommen kann. Eine Schlafbrille hilft dabei.

Ausnahmezustand 3: Intensives Bluelight

Wenn Ihr viel am Computer sitzt, häufig ins Smartphone, Tablet oder TV-Gerät schaut, spielt Bluelight, genauer gesagt die HEV-Strahlung, eine Rolle für Eure Haut. Die vom Gerät abgegebenen Strahlen sorgen für vorzeitige Hautalterung, da sie tief eindringen und freie Radikale produzieren. Die gute Nachricht: Ihr könnt leicht etwas dagegen tun. Sogenannte Display-Filter können direkt auf den Bildschirm geklebt werden und reduzieren die Abstrahlung deutlich; spezielle Bluelight-Brillen filtern die HEV-Strahlen zusätzlich. Der sogenannte Twilight-Modus im Handy macht den Bildschirm etwas dunkler, spart dadurch aber auch Strahlung ein. Die HEV-Strahlung beeinflusst übrigens den Hormonhaushalt, vor allem unseren Melatoninspiegel, der für erholsamen Schlaf zuständig ist: Mindestens zwei Stunden vor der Nachtruhe sollten alle Geräte abgestellt werden.

Auch bestimmte Inhaltsstoffe in Cremes und Co. können helfen, die Haut vor Strahlung und feinen Partikeln zu schützen. Schmetterlingsflieder, Sonnenblumensprossen sowie Lutein aus der Tagetes-Pflanze und Ectoin bieten wirksamen Schutz. Auch durch die Ernährung könnt Ihr Eure Abwehr erhöhen und etwas für das digitale Anti-Aging tun: Lebensmittel wie Tomaten, Hirse, Mais, Zwiebeln, Apfel, Brokkoli, Grünkohl, Nüsse, Avocados, Zitrusfrüchte, Blaubeeren und Kaffee enthalten viele Antioxidantien. Tipp: So häufig wie möglich „digital detox“ praktizieren und die Geräte zum Beispiel ein Wochenende lang ausgeschaltet lassen.

Ausnahmezustand 4: Städtische Luft

Feinstaub und Co. gehören zu den unschönen Souvenirs unserer Haut bei Städtetrips. Erst recht, wer sich täglich im urbanen Umfeld bewegt, sollte gegen Schadstoffe aus der Luft gewappnet sein und sein größtes Organ schützen. Das A und O: Antioxidantien. Sie wehren Freie Radikale ab und beugen Entzündungen vor, die den Alterungsprozess der Haut unnötig beschleunigen. Ansonsten sind alle Zutaten willkommen, die die Hautbarriere aufbauen und schützen. Die bekanntesten Inhaltsstoffe in Anti-Pollution-Pflege sind Moringa- und Kamelienöl. Sie liefern die passenden Lipide, um undichte Stellen in der „Abwehrmauer“ unserer Zellen zu schließen. Und weil nach dem Tag immer auch vor den Tag ist, solltet Ihr in Sachen Anti-Pollution unbedingt auf eine gute Reinigung achten. Nur so entfernt Ihr schädliche Rückstände auf der Haut, lasst sie wieder atmen und bereitet sie auf die passende Pflege vor.

Ausnahmezustand 5: Viel Sonne

Auch wenn sich der Sommer dem Ende entgegen neigt, dürft Ihr den UV-Schutz nicht vergessen. Vor allem wer in den Urlaub fährt, lichtempfindliche Haut hat oder die herbstliche Bergsonne genießen möchte, muss sich besonders gut schützen. Da Sonnenschutz in der Naturkosmetik auf mineralischer Basis hergestellt wird, gibt es ein paar wichtige Grundregeln zu beachten: Der Sonnenschutz muss auf die gereinigte Haut aufgetragen werden, im Idealfall ohne dass die Haut vorher mit irgendeinem anderen Produkt in Berührung gekommen ist – denn das kann das Anwendungsergebnis verschlechtern. Make-up, Seren und Toner sollten wenn nötig erst im Anschluss eingesetzt werden. Ähnlich verhält es sich beim Nachlegen: Mineralischer Sonnenschutz kann bei Verwendung von Make-up und Co. nicht einfach durch Nachcremen aufgefrischt werden. Die Haut muss zuvor wieder in den komplett produktfreien, unbehandelten Zustand versetzt werden. Mehr dazu lest Ihr auch auf dem Speickblog.

Auch hier nicht vergessen: Die Vorbereitung „von innen“. Trinken, trinken, trinken – am besten täglich mehrere Liter stilles Wasser. Unterstützend könnt Ihr wasserhaltige Obst- und Gemüsesorten snacken: Gurke und Melone beispielsweise sind super geeignet und lecker noch dazu.

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