Pflanzenporträt: Manuka

Wenn es wieder kratzt im Hals und der Husten einfach nicht weggehen will, dann hilft nur eins: Ein Löffelchen Manuka-Honig. Als bewährtes Mittel gegen Erkältungen und Heiserkeit, erfreut er sich großer Beliebtheit. Aber auch in Sachen Hautpflege hat der Honig aus den Blüten der Südseemyrte einiges zu bieten. Und das ätherische Öl der Pflanze, das entzündungshemmende und hautklärende Eigenschaften besitzt, gilt (noch) als Geheimtipp gegen Unreinheiten.
Pflanzenporträt: Manuka Bild: pixabay

Seit ein paar Jahren ist die Nachfrage nach Manuka-Honig so stark gestiegen, dass ein Gläschen davon schon mal stolze 30 Euro oder mehr kosten kann. Gutes hat eben seinen Preis. Wissenschaftler loben ihn seit langem schon für seine antibakteriellen Eigenschaften und positiven Wirkungen bei verschiedensten Krankheiten. Auch soll er das Immunsystem stärken. Sogar in der Krebsforschung werden aktuell die heilenden Wirkungen des Honigs genauer untersucht.

Fakt ist: Die Manuka-Pflanze ist ein echtes Allroundtalent, das einiges zu bieten hat. Neben dem beliebten Honig, der aus dem Nektar ihrer kleinen weißen Blüten gemacht wird, lässt sich aus ihren Blättern und Zweigen mithilfe eines speziellen Destillationsverfahrens auch ein ätherisches Öl herstellen. Es lindert Reizungen und Unreinheiten der Haut, stärkt die natürliche Schutzbarriere und soll sogar bei Anspannung und Stress Wunder wirken.

Heilpflanze der Ureinwohner Neuseelands

Manuka, auch bekannt als Südseemyrte (Leptospermum scoparium), gehört zur Gattung der Myrtengewächse. Ihren Namen verdankt sie den Ureinwohnern Neuseelands. Die Maori setzen Manuka bereits seit vielen Jahrhunderten als bewährte Heilpflanze bei körperlichen Beschwerden, wie Magen-Darm-Erkrankungen, Erkältungen, Hautkrankheiten und sogar zur Wundheilung ein. Die Manuka-Pflanze wächst in den bergigen Regionen Neuseelands und im südöstlichen Teil Australiens. Traditionell werden die Blätter und Zweige verwendet, in denen das beruhigende und entzündungshemmende ätherische Manuka-Öl steckt. Aber auch der Honig hat sich bei den Maori sehr bewährt

Jetzt geht’s Pickeln an den Kragen

In Sachen Beauty punktet vor allem das ätherische Öl der Manuka-Pflanze. Immer mehr Naturkosmetikfirmen nutzen die hautberuhigenden und entzündungshemmenden Eigenschaften vor allem gegen Hautunreinheiten. Das tolle Ergebnis: Ein klares und feineres Hautbild, von dem auch sensible Haut sehr profitiert. Der Teint sieht wieder frisch und strahlend aus.

Zwei bekannte Marken, die beide ihren Fokus auf ätherische Öle setzen, launchen 2018 eigene Manuka-Produkte. Die Schweizer Marke farfalla widmet der beliebten Heilpflanze ab Mai gleich eine ganze gleichnamige Gesichtspflegeserie (für die jugendliche unreine Haut). Und PRIMAVERA ersetzt ab Frühjahr in seiner bekannten Sensitivpflege den bisherigen Leitstoff Kamille mit Manuka – und nutzt damit das ätherische Öl ganzheitlich für Körper, Geist und Seele.

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