Seren und Ampullen: Volle Konzentration!

Tagescreme, Nachtcreme, Augenpflege. Punkt. Damit sollte das tägliche Schönheitsprogramm fürs Gesicht doch eigentlich abgeschlossen sein. Oder nicht? In den Kosmetikregalen finden sich jedoch immer mehr Spezialprodukte wie Seren und Ampullen, die das klassische Trio sinnvoll ergänzen sollen. Aber wozu sind diese Produkte eigentlich gut? Und wie wendet man sie richtig an?
Volle Konzentration, Ampullen, Foto: PIXABAY

Hoch konzentriert und wirkstoffreich präsentieren sich die neuen Beauty-Heroes – und das mittlerweile auch in der Naturkosmetik. Obwohl ihre Textur sehr leicht ist, handelt es sich bei Seren und Ampullen um wahre Wirkstoff-Bomben. Sie sind immer dann genau richtig, wenn die Haut mehr Aufmerksamkeit braucht als sonst. Dennoch sind Konzentrate in der Regel keine Einzelkämpfer: Sie dienen nur als effektive Ergänzung der regulären Pflege. Doch wann und wie wendet man sie am besten an?

In der Pole Position

Da unsere Gesichtshaut nach der Reinigung besonders aufnahmefähig für Wirkstoffe ist, sollte ein Serum immer der erste Pflegeschritt sein. Wasserliebende Inhaltsstoffe wie Vitamin C und Hyaluronsäure entfalten ihre Wirkung am besten in einer leichten, ölfreien Textur – wie häufig bei Ampullenkuren, die normalerweise feuchtigkeitsbasiert sind. In reichhaltigeren Öl-Seren haben sie hingegen nichts verloren. Öl-Seren sind im Gegensatz zu ihren wässrigen Verwandten weniger darauf ausgelegt in der Tiefe zu wirken, sondern verbessern vor allem die Hautoberfläche im Nullkommanichts und sorgen ruck, zuck für Wohlgefühl.

Perfekte Hülle für die Fülle

Was die optimale Verpackung angeht, kommt es ganz auf die Art der Anwendung an. Kuren für mehrere Tage oder Wochen werden gern als Ampullen angeboten. Bisher waren die kleinen Fläschchen für Einmal-Anwendungen konzipiert und Reste konnten nicht aufbewahrt werden. Die gibt es jetzt auch verschließbar. Darüber hinaus setzen sich immer häufiger Seren im Spender durch, die ideal für den täglichen, langfristigen Gebrauch sind und dabei helfen, auch kleine Mengen gezielt zu dosieren.

Goodies für jeden Hauttyp

Egal ob täglicher Helfer oder Wellness-Anwendung für zwischendurch: Je nach Rezeptur gibt es Seren heute als Repair-Pflege, zur Feuchtigkeitsanreicherung, Straffungsergänzung und sogar gegen Pickel. Wie lange die Extra-Pflege benutzt werden sollte, hängt ganz von den persönlichen Pflegebedürfnissen, aber auch vom aktuellen Hautzustand ab: Ist der Teint nur kurzfristig matt und gestresst, tut ihm bereits eine kleine Wochenend-Kur gut. Nach einem langen Winter aktiviert man die Haut am besten mit einer erfrischenden Monats-Anwendung. Und anspruchsvolle, reife Haut freut sich über einen täglichen Wirkstoffkick in Kombination mit Tages- oder Nachtpflege.

Volle Pulle Pflege:
Die besten Konzentrate aus dem Naturkosmetik-Regal

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.