Trockene Haut: Schluss mit der Dürre!

Trotz der milden Temperaturen leidet unsere Haut zur Zeit unter Trockenheit. Während der Wintermonate haben wir uns mehr drinnen aufgehalten, und Heizungsluft führt dazu, dass selbst Mischhaut austrocknet. Was hilft, wenn auf Eurer Haut die große Trockenheit herrscht? Man guckt sich ab, wie die Natur mit diesem Problem klar kommt, und setzt diese Wirkstoffe in Bio-Cremes ein. So lebt Eure Haut wieder auf wie die Wüste nach einem Regenschauer.
Titelbild Magazin: Trockene Haut - Schluss mit der Dürre! Bild: pexels

Trocken ist gut, wenn es um Humor, Wein oder Handtücher geht. Für die Haut gilt das allerdings weniger. Sie benötigt mindestens 20 Prozent Feuchtigkeit in ihrem Inneren, um Nährstoffe aufnehmen und Schadstoffe abtransportieren zu können. Sinkt der Gehalt unter 10 Prozent, welkt sie wie eine Blume, die längere Zeit nicht gegossen wurde. Kommt dann auch noch Fettmangel hinzu, kann es sogar passieren, dass die Hornschüppchen aufspringen und noch mehr Flüssigkeit verdunstet. Steuert also rechtzeitig gegen – und zwar mit Cremes, die jede Menge clevere Wirkstoffe aus der Natur enthalten.

Problemanalyse: Das nehm’ ich selbst in die Hand

Um das für Euch richtige Produkt zu finden, solltet Ihr zunächst klären, ob Eure Haut nur mehr Feuchtigkeit oder auch Fett braucht. Am einfachsten geht das durch den folgenden Test: Schiebt die Haut Eurer Wange waagerecht mit dem Zeigefinger nach oben. Bilden sich dabei Querrillen? Das ist ein deutliches Indiz für Feuchtigkeitsmangel. Kommt dann auch noch hinzu, dass Euer Teint fahl wirkt, zu roten Flecken neigt und Euer Gesicht sich nach dem Waschen anfühlt, als sei es eine Nummer zu klein geraten, ist der Fall klar: Eure Haut braucht auf jeden Fall mehr Feuchtigkeit. Wenn Euer Teint dann auch noch rau wie ein Reibeisen ist und schuppt, reichen leichte Fluids nicht mehr aus. Dann solltet Ihr zusätzlich darauf achten, dass Eure Pflege auch extra viel gehaltvolles Pflanzenfett enthält. Paraffin und Silkon, die in konventioneller Kosmetik eingesetzt werden, können den Fettmangel nicht beheben und verschlimmern die Trockenheit sogar oft.

Trickreich ersetzen: Die besten Bewässerungsstrategien

Eigentlich logisch, trockene Haut braucht Flüssigkeit. Wasser steckt zwar als wichtigste Zutat in fast jeder Creme, doch pures Leitungswasser würde nach dem Auftragen im Nu verdunsten. Stattdessen verwenden Naturkosmetikhersteller in Produkten für trockene Haut gern Rosen-, Bergquell- oder Thermalwasser, denn die liefern einen Mix aus Spurenelementen, Mineralstoffen und Kieselsäure, der die Feuchtigkeit wie ein Magnet festhält. Auch Aloe vera enthält neben 90 Prozent Wasser 160 verschiedene Substanzen, die Feuchtigkeit binden, darunter die Schönheits-Vitamine A, C, E, B12 und für unsere Haut wichtige Fettsäuren, Aminosäuren und Enzyme. Hyaluronsäure, die für Naturkosmetik aus Weizen gewonnen wird, erzeugt mikrofeine Wasserpolster in der Haut, während Quittensamen und Mikroalgen viele Schleimstoffe enthalten, die einen feinen Feuchtigkeitsfilm auf der Haut bilden. Überhaupt Algen – sie enthalten ganz wunderbare Inhaltsstoffe, wenn es um die Feuchtigkeitszufuhr geht! Die Laminaria Alge beispielsweise muss sich bei Ebbe massiv gegen Austrocknung schützen. Sie speichert Mineralien und Spurenelemente aus dem Meer in hochkonzentrierter Form und bildet daraus spezielle Algenwirkstoffe, die sie als Schutzschild gegen schädlichen Einflüsse nutzt. Nur logisch, dass die älteste Pflanze der Welt in der Kosmetik als wahres Wirkstoffwunder gilt,  das unsere Haut mit ganz viel Feuchtigkeit versorgt und sie sichtbar straffer und glatter erscheinen lässt. Ein weiterer toller Wirkstoff ist pflanzliches Silicium, gewonnen aus den Schalen des Reiskorns. Aufgrund seiner wasserlöslichen Form wird es besonders gut von der Haut aufgenommen und erhöht das Feuchtigkeitsbindevermögen. Da der Siliciumgehalt der Zellen mit dem Alter abnimmt, unterstützt dieser Wirkstoff neben der Feuchtigkeitsversorgung auch die Spannkraft und Elastizität.

Gekonnt abdichten: Mit Pflanzenfett ist alles in Butter

Wenn es Eurer Haut darüber hinaus auch an Fett fehlt, sollte Eure Pflege auch mehr Öle enthalten als üblich. Zum einen wirkt ein intakter Lipidmantel als natürlicher Verdunstungsschutz. Und zum anderen schmiegen pflanzliche Fette wie Mandel-, Sesam-, Soja-, Weizenkeim-, Jojoba- oder Pflaumenöl die Hornschüppchen wieder an. Auch Sheabutter glättet spröden Teint, so dass er nicht mehr schuppt. Super gegen trockene, fettarme Haut sind auch Nachtkerzen-, Passionsblumen- und Olivenöl, da sie mit Linolsäure und winzigen Squalan-Fettbausteinen die Lücken zwischen den aufgesprungenen Hornzellen füllen – ähnlich wie Ceramide, unsere hauteigenen Kittsubstanzen. Bienenwachs bildet eine wasserabweisende Schutzschicht auf der Haut und versiegelt so Fett und Feuchtigkeit, damit der Teint über Stunden davon zehren kann.

Damit sitzt Ihr direkt an der Quelle:
Durstlöscher für feuchtigkeitsarme Haut

Oceanwell OceanCollagen, ProAge Linie Face Cream mit Laminaria Algen, ozeanischem Kollagen, natürlichem Meerwasser und Avellana-Öl
Thermal Sensitiv Schützende Tagescreme von Speick mit Thermalwasser, Sojaöl, Aloe vera und Mikroalgen
Intense Moisture Creme von Farfalla mit Macadamiaöl, Sheabutter und Hyaluronsäure

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.