Neue Anti-Aging-Pflege: Reife Leistung!

Länger jung aussehen: Klingt gut und ist gar nicht mal so schwer. Wie alt unser Gesicht wirkt, hat nämlich nicht unbedingt was mit Falten zu tun. Viel wichtiger sind feste Konturen, lebendige Ausstrahlung und ein rosig frischer Teint. Das alles gibt’s jetzt aus dem Cremetopf! Die besten Wirkstoffe für reife Haut.
Magazin: Neue Anti-Aging-Pflege: Reife Leistung! Bild: pixabay

Fröhliche Lachfältchen um die Augen oder feine Linien zwischen Nase und Mundwinkeln können sehr sympathisch wirken, denn sie verleihen einem Gesicht oft erst Charakter. Nur jede fünfte Frau über 40 Jahren hadert mit den Zeichen der Zeit. Der Rest fühlt sich pudelwohl in seiner Haut. Das ergab jetzt eine repräsentative Umfrage der GfK-Marktforschung in Nürnberg. Männer gehen sogar noch relaxter mit ihren Falten um: Nur 5,5 Prozent der Befragten haben damit Probleme. Doch das heißt noch lange nicht, dass wir keine Anti-Aging-Cremes benutzen sollten! Denn ob Fältchen uns älter oder ausdrucksstark machen, hat auch mit anderen Faktoren zu tun, die wir durch die richtige Pflege gezielt beeinflussen können. Wir verraten, wie’s funktioniert!

Roter Klee für feste Konturen

Wenn die Haut an Wangen, Hals und Kinn absackt, ist das schlimmer als jede noch so tiefe Falte, finden die meisten Frauen. Ein Gesicht, das gut durch ein elastisches Bindegewebe unterfüttert ist, wirkt nämlich herrlich frisch, selbst wenn es eine gewisse Reife ausstrahlt. Genau an diesem Punkt setzt Anti-Aging-Pflege mit Rotem Klee an. Das Kraut ist reich an Phyto-Östrogenen, die ideal sind, um schwächelnde Kollagenfasern zu kräftigen, ohne unser Hormonsystem durcheinander zu bringen. Das liegt daran, dass sie unseren eigenen Botenstoffen zwar so ähnlich sind, dass sie das Gewebe aufbauen können, aber trotzdem fremd genug, um nicht in die Blutbahn aufgenommen zu werden. Sind die Hormon-Rezeptoren unserer Zellen durch eigene Östrogene besetzt, werden die Phytohormone quasi ausgesperrt, weil das Original Vorrang hat.

Lebendige Ausstrahlung durch Hibiskus

Hibiskus liegt im Trend! Und das nicht nur als frische Duft-Nuance in Parfüms. Neuerdings taucht der Extrakt der leuchtenden Blüten auch als verjüngende Zutat in Gesichtscremes auf. Das liegt vor allem an den Säuren der Blütenblätter, die der Zellerneuerung durch ihren Peeling-Effekt einen Kick versetzen – allerdings wesentlich sanfter als die sonst üblichen Fruchtsäuren aus Obst. Dadurch wirkt Euer Teint schön rosig. Feine Linien treten im Nu zurück. Außerdem sind Hibiskusblüten reich an Schleimstoffen, die sich als Feuchtigkeit spendender Film auf die Haut legen und Trockenheitsfältchen aufpolstern.

Lupinensamen: Reparatur-Trick fürs Kollagen

Blaue, gelbe und violette Blumen, so weit das Auge reicht: Diese Farbenpracht leuchtet uns im Spätsommer auf vielen Feldern entgegen, da viele Bauern ihre Äcker durch den Stickstoff aus Lupinenwurzeln düngen. Naturkosmetikhersteller verwenden dagegen die Samen der Pflanzen, da sie zu 48 Prozent aus Eiweiß bestehen. Genau dieser hohe Proteingehalt macht speziell die weiße Lupine zur Straffung reifer Haut interessant, denn Eiweiß ist auch der wichtigste Baustein unseres Bindegewebes. Eingearbeitet in Anti-Falten-Pflege wird Lupinen-Extrakt von den Zellen als eine Art „kaputtes“ Kollagen interpretiert. Dadurch spornt es die Haut an, neue Fasern zu bilden.

Fleckenlos schön mit Blüten-Extrakten

Glatte Haut ist attraktiv, keine Frage. Noch wichtiger ist aber unser Hautton, haben Wissenschaftler der Universität Göttingen entdeckt. Ein ebenmäßig pigmentierter, frischer Teint lässt uns nicht nur anziehender, sondern bis zu 20 Jahre jünger wirken – selbst dann, wenn wir bereits sichtbare Falten haben. Schützt Euch deshalb vor zu viel Sonne, da ein Übermaß rasch zu braunen Sprenkeln führen kann. Einige der neuen Bio-Anti-Aging-Cremes enthalten daher Aloe-vera-Blüten- oder Gänseblümchen-Extrakt, deren Inhaltsstoffe die Melanin-Bildung harmonisieren und bereits vorhandene Pigmentflecken dezent verblassen lässt. Ideal zum Kaschieren sind übrigens CC-Creams, die in einem Rutsch straffen, aufhellen und abdecken.

Unschlagbare Klassiker: Coenzym Q10, Kollagen und Hyaluronsäure

Neben neuen Straffmacher-Zutaten verwenden Naturkosmetik-Hersteller selbstverständlich auch weiterhin bewährte Substanzen wie Coenzym Q10, Sanddornbeeren, Wildrosenöl, Akaziengummi, Aloe vera, Hyaluronsäure und ozeanisches Kollagen, deren Wirksamkeit unbestritten ist. Damit die Haut auch in reiferen Jahren geschmeidig bleibt, solltet Ihr zusätzlich auf eine hochwertige Pflegebasis aus Pflanzenölen achten. Im Gegensatz zu Silikon und Paraffin, die in konventionellen Produkten eingesetzt werden und auf der Hautoberfläche liegen bleiben, liefern sie nämlich hautverwandte Fettbausteine. Dadurch wirken sie wie kleine „Schlepper“, die kostbare Anti-Aging-Wirkstoffe bis in tiefere Hautschichten schleusen. So kann Eure Creme optimal wirken – und Ihr könnt der Zukunft entspannt entgegen sehen.

Straff statt schlaff: Die besten Bio-Anti-Aging-Produkte

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