Natürliche Selbstbräuner

Blässe ade! Wenn kurze Kleider wieder den Blick auf Arme und Beine freigeben, wird es höchste Zeit für etwas Farbe. Natürliche Selbstbräuner bieten eine sanfte Alternative zu Solarium und Sonnenbaden. Aber nicht alle sind sicher. Wir haben Produkte für Euch gefunden, die auf den bedenklichen Stoff DHA verzichten!
Magazin Natürliche Selbstbräuner ohne DHA Bild: SEAFOLLY

Früher galt Blässe als edel und wurde daher mit allen Mitteln bewahrt. Heutzutage ist eher eine zarte Bräune erstrebenswert. Erreichen kann man sie auf ganz unterschiedliche Arten. Mit Bronzern lässt sich zum Beispiel ein „sonnengeküsster“ Teint ins Gesicht zaubern. Wer jedoch einen wasserfesten Sommerglow möchte, der abends nicht dem Make-up-Entferner zum Opfer fällt, muss schon tiefer in die Trickkiste greifen.

Bräune zum hohen Preis

Solarium oder Sonnenbad – beides hat seine Tücken und wenig mit „gesunder“ Bräune zu tun. Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung und erhöhtes Krebsrisiko lauern als oft unterschätztes Gefahrenpotential in den UV-Strahlen. Solarien sollte man prinzipiell meiden, während für den Sommergenuss im Freien gilt: Sonnenschutz statt Sonnenbrand! Dabei am besten zu Varianten mit natürlichem Lichtschutz greifen, denn konventionelle Produkte enthalten chemische UV-Filter, die Allergien hervorrufen und hormonartig wirken können.

DHA – Zucker mit Nebenwirkungen

Mit Selbstbräuner fühlt man sich meist auf der sicheren Seite. Schließlich setzt man sich nicht dem gefährlichen ultravioletten Licht aus. Doch auch die Farbe aus der Tube hat Schattenseiten. Als Hauptwirkstoff dient meistens Dihydroxyaceton, kurz DHA, ein aus Glycerin gewonnener Zucker. Klingt harmlos, ist es aber nicht. DHA kann Allergien auslösen, aber das ist noch das kleinere Übel. Denn im Laufe der Zeit, vor allem unter Wärmeeinwirkung, zerfällt das instabile Molekül. Als Abfallprodukt bleibt Formaldehyd zurück, das als krebserregend gilt und zudem schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizen kann. Also lieber schnell aufbrauchen? Auch das bietet wenig Sicherheit. Der Verfall von DHA kann schon beginnen, bevor das Produkt überhaupt im Ladenregal steht. Das ist von Fall zu Fall komplett unterschiedlich – und deshalb unberechenbar.

Erythrulose – Langsam, sanft und ebenmäßig

Eine sanftere Alternative ist die Zuckerform Erythrulose. Dabei handelt es sich vereinfacht gesagt um eine stabilere Form von DHA. Das hat seinen Preis: Das sanfte Zuckermolekül ist bis zu fünf Mal teurer als DHA. Durch seine Stabilität zerfällt es viel langsamer, weshalb die Problematik um Formaldehyd hier kaum von Bedeutung ist. Allerdings wirkt es auch langsamer. Während Selbstbräuner mit DHA meist nach wenigen Stunden ihre Wirkung entfalten, sieht man bei Erythrulose erst nach ein bis zwei Tagen ein Ergebnis. Dafür gilt die Bräune als natürlicher, ebenmäßiger und langanhaltender.

Unzertrennliches Doppelpack?

Die meisten Hersteller nutzen eine Kombination von DHA und Erythrulose, wobei der DHA -Anteil deutlich größer ist. Das gilt selbst für zertifizierte Naturkosmetik! Einziger Trost: Während DHA für konventionelle Selbstbräuner synthetisch hergestellt wird, wird es für Naturkosmetik in aller Regel aus Walnussschalen gewonnen. Auch die Unverträglichkeitsreaktionen, die konventionelle Selbstbräuner aufgrund ihrer chemischen Inhaltsstoffe häufig verursachen, sind bei natürlichen Selbstbräunern eine Ausnahme.

Mehr über die Wirkweise von DHA und Erythrulose erfahrt Ihr hier.

Natürliche Selbstbräuner ohne DHA – endlich!

Noch immer sind Selbstbräuner ohne DHA eine Rarität. Doch die Suche lohnt sich! Wir haben einige Produkte für Euch gefunden, die vor allem fahlen Gesichtern natürliche Bräune schenken – ganz ohne bedenkliche Inhaltsstoffe.

2 Gedanken zu „Natürliche Selbstbräuner“

    1. Liebe Lena,
      ganz großes Danke für diesen lieben Kommentar!
      Wir freuen uns, dass unsere Artikel Dir gefallen. 🙂
      Liebe Grüße,
      Dein naturalbeauty.de-Team

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