Marry me!

Es ist DER Tag im Leben: Wer heiratet, soll das natürlich in erster Linie genießen. Trotzdem gibt es Möglichkeiten für ein nachhaltiges Ja-Wort, die garantiert keine “Spaßverderber” sind, sondern machbare Alternativen für alle, die diesen besonderen Tag im Einklang mit Natur und Umwelt feiern wollen. Wir haben 10 Tipps für das perfekte Eco-Wedding zusammengestellt.

1.  Ja, ich will…keinen Papierberg!
Zumindest keinen, der aus unrecyceltem Papier besteht, das zur Abholzung weiterer Regenwälder beiträgt. Am sparsamsten wäre natürlich eine Einladung per E-Mail – doch das ist manch einem zu unromantisch. Gut, dass es schöne Karten fertig (www.weddix.de) oder individuell gestaltet (z.B. bei www.oekoprint.net)  aus Öko-Papier gibt. Das gilt natürlich auch für Tisch- und Menükarten sowie Hochzeitszeitungen etc. Und vielleicht sparen Sie sich zumindest die weitere schriftliche Kommunikation, indem Sie eine Hochzeits-Website einrichten? Die kann man nämlich nicht nur für die Organisation vorab, sondern danach auch für die Hochzeitsfotos mit Bestellmöglichkeit nutzen.

2. Ja, ich will…eine grüne Location!
Versteht sich, dass man als umweltbewusstes Paar keine komplette Hochzeitsgesellschaft in den Flieger zum Fernziel steckt. Aber auch in der Nähe, kann bewusst ausgewählt werden. Es gibt zum Beispiel Bio-Hotels (www.biohotels.info), die nicht nur mit Nachhaltigkeit, sondern auch mit traumhafter Lage punkten. Wer ganz landverbunden ist, überrascht seine Gäste mit einer Hochzeit auf dem Bauernhof. Auch Angebote wie Barfußpfad, Kräutergarten oder Weinkellerei kann man (mit Führung oder ohne) schön ins Festprogramm einbauen. Noch ein Pluspunkt: Im Bio-Hotel können Sie Ihren Gästen eine Übernachtungsmöglichkeit bieten, für die sie nach der Feier nicht ins Auto steigen müssen.

3. Ja, ich will…Öko-Essen!
Wer Bio-Hotel oder -Restaurant ausgewählt hat, kann sicher sein, Bio-Essen zu bekommen. Doch auch in anderen Locations lässt sich das organisieren. Entweder mit einem Caterer, der sich auf Bioprodukte spezialisiert hat (z.B. www.tafelfreuden-partyservice.com), oder indem man bei der Menüauswahl auf den Einsatz von saisonalen und regionalen Produkten achtet. Ebenfalls gut: Übriggebliebenes nicht wegschmeißen (lassen), sondern zum Mitnehmen an Family & Friends verteilen.

4. Ja, ich will…fairen Schmuck!
Auch beim Symbol der Ehe, den Trauringen, kann auf Ressourcenschonung und Verträglichkeit geachtet werden. Ganz einfach, indem man fair gehandelte und ökologisch hergestellte Ringe bestellt (z.B. bei www.oekofaire-trauringe.de) oder den Goldschmied seines Vertrauens bittet, fair gehandeltes Gold zu verwenden.

5. Ja, ich will…Bio-Fashion!
Ökologisch korrekt sollte es idealerweise auch bei der Herstellung des Hochzeitskleides zugehen. Und weil es mittlerweile fashionable Öko-Labels (u.a. www.olcaykrafft.com, www.andrea-kluesener.com oder www.thecottonbride.com) gibt, müssen keine Abstriche in punkto Stil gemacht werden. Ideal, wenn das Brautkleid kein Traum in Tüll, sondern ein wieder tragbares Modell ist.

6. Ja, ich will…natürliche Schönheit!
Versteht sich, dass wir als naturalbeauties beim Hochzeits-Make-up auf Naturkosmetik setzen und die klassische Braut-Verwöhnsession vorab ebenfalls bei der Naturkosmetikerin buchen. Und noch eine Idee: Warum nicht beim obligatorischen Gäste-Geschenk auf naturkosmetische Lippenpflege, Miniöle oder Handcremes – vielleicht mit individueller Aufschrift – zurückgreifen?

7. Ja, ich will…Eco-Deko!
Blumenschmuck, Tischdekoration –auch hier kann nachhaltig gedacht werden. Topfpflanzen statt Schnittblumen, regionale Rosen statt eingeflogenen, Muscheln statt Tüllbahnen… der Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

8. Ja, ich will…grüne Geschenke!
Keine Angst, wir wollen Ihnen keine Hochzeitsliste mit Fairtrade-Geschenken oder Bio-Präsentkörben nahelegen. Aber vielleicht haben Sie einen nachhaltigen Wunsch, den Sie und Ihr/e Partner/in finanziell nicht allein stemmen können? Wer sich zum Beispiel ein Hybridauto leisten möchte, kann seine Gäste vorab informieren und dann zur Feier eine nett gestaltete Box für die Geldgeschenke aufstellen. Das spart dann ganz nebenbei auch Geschenkpapier.

9. Ja, ich will…Eco-Flitterwochen!
Natürlich wäre ein Ziel, zu dem Sie nicht lange mit dem Auto und vor allem nicht mit dem Flugzeug unterwegs sind, umweltfreundlicher. Aber wer nun mal schon immer vom Honeymoon in der Südsee geträumt hat, sollte sich diesen Wunsch auch erfüllen. Immerhin kann man auch da ein Eco-Resort auswählen und beim Fluganbieter oder Reiseportal einen kleinen Beitrag zum Emissionsausgleich leisten.

10. Ja, ich will…eine nachhaltige Ehe!
"Im ursprünglichen Wortsinn (…) entstammt das Wort von ‘nachhalten’, mit der Bedeutung ‘längere Zeit andauern oder bleiben’" – so lautet die Definition von Nachhaltigkeit bei Wikipedia. Wenn das kein guter Vorsatz für eine Ehe ist! Falls Sie zudem noch den ein oder anderen Tipp aus unserer grünen Hochzeitsliste umgesetzt haben und Ihre Gäste mit Ihrem Eco-Lifestyle inspirieren möchten, lässt sich das Motto "Nachhaltigkeit" auch schön und sinnig in Reden, Einladungstext & Co. einbinden.

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