Koffein: Ein heißer Beautytipp

Latte Macchiato, Cappuccino, Espresso: Kaffeegenuss lässt bei dieser Vielfalt keine Wünsche offen. Die aromatischen Bohnen sind aber nicht nur in der Tasse ein Hit: Ihr Wirkstoff Koffein ist, eingebettet in Augenpflege, Cellulite-Gels und Shampoos, auch für Haut und Haare wärmstens zu empfehlen.
Titelbild Magazin: Koffein: Ein heißer Beautytipp Bild: pixabay

Kaffee ist in Sachen Kosmetik ein absolutes Multi-Talent. Er bremst die Hautalterung, strafft die Figur, mildert Tränensäcke und sorgt für kräftigen Haarwuchs. Auch Männerpflege setzt gern auf Koffein – schließlich wirkt der Powerstoff im Gegensatz zu Blüten-Extrakten oder Pflanzenölen weitaus weniger feminin.

Verantwortlich für die rundum verschönernde Wirkung von Kaffee ist vor allem der durchblutungsfördernde Effekt des Koffeins: Er sorgt dafür, dass die Zellen besonders gut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden und so genug Energie bekommen, um sich zu erneuern. Ideal: Sofort nach dem Eincremen, strahlt unser Teint rosig-frisch! Koffein hat außerdem den positiven Nebeneffekt, dass auch andere Wirkstoffe, durch die verbesserte Durchblutung, effektiver wirken können. Bei Anti-Aging-Rezepturen mit Coenzym Q10 oder Goji-Beeren-Extrakt verdoppelt sich sogar der Effekt! Schummeln erlaubt: Manchmal stammt das Koffein auch aus Guarana oder Tee. Die Wirkung ist aber die gleiche.

Anti-Hangover

Eine Tasse Kaffee ist super gegen kleine Hänger – und das nicht nur nach der Mittagspause. Als Wirkstoff in Körperpflege unterstützt der Muntermacher den Abbau von Fettzellen, die sich durch die Bindegewebsstränge an Beinen und Po drücken und für Cellulite verantwortlich sind. Zusätzlich schwemmt Kaffee eingelagertes Wasser aus. Die Haut wirkt dadurch deutlich straffer. Ein Trick, den sich auch Augencremes zunutze machen, denn Schwellungen und Tränensäcke haben viel mit aufgestauter Lymphflüssigkeit zu tun. Kaffee bewirkt, dass sie besser abtransportiert werden kann.

Verjüngt Kaffee auch von innen?

Schön wär’s ja, aber getrunken hat der braune Wachmacher leider kaum positive Auswirkungen auf Haut und Haar. Im Gegenteil, wenn Ihr sehr große Mengen genießt, kann es sogar passieren, dass Ihr über die angeregten Nieren zu viel Flüssigkeit ausscheidet und die Haut austrocknet. Daher immer darauf achten, auch genügend andere Getränke wie Wasser, Kräutertee oder Saft zu sich zu nehmen. Trotzdem kann Kaffee indirekt dazu beitragen, dass wir uns selbst und die Welt um uns herum in einem wärmeren Licht sehen. So hat eine Studie der Universität Bochum herausgefunden, dass wir beim Zeitungslesen deutlich mehr positive Begriffe wahrnehmen, wenn wir uns zuvor eine Tasse Kaffee gegönnt haben. Und amerikanische Wissenschaftler der Uni Yale konnten nachweisen, dass wir warmherziger urteilen. Insofern könnte es durchaus Sinn machen, erst nach dem Morgenkaffee in den Spiegel zu gucken.

Wachmacher für den Body

Frisch gebrüht ist Euch Kaffee am liebsten? Wie wäre es dann mit einem Kaffee-Peeling zum Selbermachen? Es löst abgestorbene Hautschüppchen, stimuliert die Zellerneuerung und fördert die Fettverbrennung. Dazu 3 EL Kaffeepulver, 1 EL Milch und 1 Tropfen ätherisches Ingweröl zu einer Paste anrühren, unter der Dusche in die feuchte Haut massieren, kurz einwirken lassen, gründlich abspülen. Hinterher ist die Haut rosig und warm, das Bindegewebe bleibt bei regelmäßiger Anwendung länger jugendlich-straff. Hier haben wir noch mehr DIY-Peeling-Rezepte für Euch!

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