Glück ist…

…in erster Linie subjektiv! Jeder Mensch würde diesen Satz ganz individuell weiterführen. Eine feste Definition für Glück gibt es aus diesem Grunde nicht – wohl aber einen offiziellen Weltglückstag, der diesem wunderbaren Gefühl besondere Aufmerksamkeit schenken soll. Wir verraten Ihnen, was Sie rundum happy machen könnte!

Mit dem Internationalen Tag des Glücks am 20. März möchten die Vereinten Nationen besondere Anerkennung für Staaten zum Ausdruck bringen, die Wohlstand nicht mehr als rein materielles Gut bemessen. Im Königreich Bhutan beispielsweise hat jeder Mensch ein gesetzlich verankertes Recht auf Glück. Das Land verfolgt bereits seit 1976 ein besonderes Konzept, das Glück als Gradmesser für den Wohlstand definiert hat: Seit dem Winter 2006/7 wird in Bhutan jährlich über eine Umfrage der Bruttoglücksindex des Landes ermittelt. Freude und Zufriedenheit als Wirtschaftsfaktor ist das Eine. Doch der Weltglückstag bietet jedem von uns auch ganz persönlich die Gelegenheit, sprichwörtlich „seines eigenen Glückes Schmied“ zu werden. Wie das funktioniert, ist eigentlich ganz einfach.

Die größten Glücks-Faktoren? Alles Einstellungssache!
Der NDR hat im September 2013 über 1000 Norddeutsche befragt: "Wie wichtig sind Ihnen verschiedene Lebensbereiche für Ihr persönliches Glück?" Beim Thema Gesundheit mochte keiner der Befragten Abstriche machen: 100 Prozent antworteten, dass ihnen diese wichtig, beziehungsweise sehr wichtig sei. Kaum weniger stark verknüpfen die Menschen Freunde und Familie mit ihrem persönlichen Glück. Auch Freizeit und Hobbys machen happy: 92 Prozent sehen das so. Und beinahe ähnliche Werte erzielt die Arbeit.

Die Studienteilnehmer wurden auch gefragt, in welchen Situationen sie öfter besondere Glücksmomente empfinden. Die Antwortmöglichkeiten waren dabei wieder vorgegeben. Die meiste Zustimmung erhielt "gemütliches Zusammensein mit Freunden" (96 Prozent), dicht gefolgt von "dem Hobby nachgehen". Tiefempfundene Freude "in der Natur" kennen 90 Prozent, gefolgt von "im Urlaub" und "beim Musikhören".

Auch andere Statistiken bestätigen, dass die Glücksfaktoren im Allgemeinen immer dieselben sind: Gesundheit, Partnerschaft, Freundschaft, Familie, Beruf, Hobby – nur im Detail gibt es feine Unterschiede. Denn Zufriedenheit ist der eigentliche Schlüssel zum sogenannten „Lebensglück“: Was für den einen das Häuschen im Grünen, ist für den anderen schlichtweg das Lächeln seines Kindes, ausgelassenes Toben mit dem Hund oder selbstvergessen Gitarre zu spielen. Wichtig ist, sich darüber im Klaren zu sein, was uns persönlich glücklich macht – sei es in einem bestimmten Moment, für einen kleinen Zeitraum oder sogar fürs ganze Leben.

Träumen und Wünschen eine Chance geben: Do it yourself!
Bringen Sie Ihr persönliches Glückskonzept doch einfach mal zu Papier: Ihr Job bringt Ihnen die gewünschte finanzielle Sicherheit, Sie hätten aber gern mehr freie Zeit für sich und die Familie? Prüfen Sie doch mal, ob Sie nicht zugunsten der Work-Life-Balance ein paar Stunden weniger arbeiten können, ohne dabei extreme finanzielle Einschnitte in Kauf nehmen zu müssen. Mehr als nein sagen kann Ihr Chef nicht. Vielleicht klappt es ja sogar mit einer Teilzeitlösung. Und falls Sie auf völliges Unverständnis stoßen sollten, wäre es vielleicht an der Zeit für einen Wechsel… Jeder muss erkennen, dass er auf bestimmte Dinge selbst den größten Einfluss nehmen kann. Nutzen Sie Ihre ganz persönliche (Entscheidungs-)Freiheit – denn sie spielt im Konzept „Lebensglück“ eine wichtige Rolle. Ob Sie mit 30 schon eine Familie gründen, mit 40 Ihr Traumhaus bauen oder mit 45 Ihr Hobby zum Beruf machen, bestimmen nur Sie! Und wenn Sie Ihr Haus verkaufen möchten, um nach Amerika auszuwandern oder um die Welt zu segeln, kann Ihnen das keiner verbieten.

Manchmal klopft das Glück an die Tür
Natürlich können Sie dem Glück auch einfach begegnen: Die moderne Forschung definiert dies als sogenanntes „Zufallsglück“: Es lässt sich nicht beeinflussen und trifft uns völlig unverhofft. Meist ist es jedoch nur von kurzer Dauer. „Es küsst dich rasch und fliehet fort“, wusste schon Heinrich Heine. Das Wichtigste ist, nicht voller Ungeduld darauf zu warten, sondern sich darauf einzulassen, wenn es uns begegnet. Und wer weiß: Vielleicht erlaubt es Ihre persönliche Freiheit ja sogar, dass Sie für einige Zeit am Zufallsglück festhalten können. Halten Sie die Augen offen: Das Glück versteckt sich in schönen Sonnenuntergängen auf der Fahrt vom Büro nach Hause, im Lächeln eines Fremden in der S-Bahn, in Ihrem Lieblingssong, der wie für Sie bestellt im Radio läuft und manchmal sogar im Cremetiegel: Zutaten wie brasilianischer Pfeffer, Menthol oder Rosmarin kurbeln die Produktion von Glückshormonen an, denn alles, was prickelt, kühlt oder wärmt, streichelt unsere Seele.

Wie Sie mit Pflanzen-Extrakten, Düften und Farben die Produktion von Happy-Hormonen in der Haut gezielt ankurbeln können, verrät unser Beitrag „Glücks-Beauty“.

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