5 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Spürt Ihr, wie der Frühling erwacht? Während die Natur sich streckt und reckt, Bäume grüne Blätter treiben und Blumen erblühen, fühlen viele Menschen sich schläfrig oder antriebslos. Wir erklären, warum das so ist und was Ihr dagegen tun könnt.
MAGAZIN 5 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit Bild: pexels

Mit dem Frühling kommt für viele auch die Müdigkeit. Vor allem wetterfühlige oder ältere Menschen sind von diesem Phänomen betroffen. Das Aufstehen fällt schwer, tagsüber fühlt man sich schläfrig und unkonzentriert. Nachts kommen dann häufig auch noch Schlafprobleme hinzu.

Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit?

Im Winter schaltet unser Körper evolutionsbedingt in den Energiesparmodus. Früher war zu dieser Zeit die Nahrung knapp und die Kälte zwang uns, umsichtig mit unseren Kraftressourcen umzugehen. Dieser biologische Rhythmus ist fest in uns verankert. Wenn die Temperaturen wieder steigen, muss unser Organismus sich erst daran gewöhnen. Das „Erwachen“ aus der Winterträgheit empfinden viele Menschen als anstrengend. Die ungewohnte Aktivität erschöpft uns und wir fühlen uns müde. Besonders ausgeprägt sind die Symptome, wenn das Wetter zwischen kalten und warmen Temperaturen wechselt.

Auch unsere Hormone spielen bei der Frühjahrsmüdigkeit eine große Rolle. Im Winter fühlen wir uns wohlig-heimelig, sind eher passiv und gemütlich, denn unser Körper produziert in der dunklen Jahreshälfte verstärkt das Hormon Melatonin. Im Frühling lässt eine erhöhte Endorphin-Ausschüttung uns aktiver werden – und erschöpft uns gleichzeitig. Außerdem weiten sich bei wärmeren Temperaturen die Blutgefäße. In der Folge sackt der Blutdruck ab und wir fühlen uns müde.

Nicht zu vergessen: Genau dann, wenn kalte und warme Temperaturen sich abwechseln, unsere Hormone verrücktspielen und unser Organismus langsam aus dem Wintersparmodus herauskommt, wird uns ganz frech eine Stunde geklaut. Das alles zehrt an unserer Kraft.

Fit durch den Frühling – so klappt’s

Wissenschaftliche Studien zur Frühjahrsmüdigkeit existieren nicht, da sie sich schwer untersuchen lässt. Trotzdem gibt es einige Tipps, die uns dabei helfen können, frisch und fit durch den Frühling zu kommen oder die Erschöpfungssymptome wenigstens abzumildern.

Wenn nichts hilft

Wenn das Energietief anhält, sollte vorsichtshalber ein Arzt aufgesucht werden, da Müdigkeit auch bei vielen Krankheitsbildern als Symptom auftreten kann.

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