Ciao ciao, Cellulite! Teil 2: Was hilft
wirklich?

Lästige Dellen loszuwerden, ist gar nicht so einfach. Wer Tipps und Tricks zur Beauty-Optimierung sucht und wissen möchte, was wirklich hilft, kann das hier lesen. Grundsätzlich gilt: Weniger Körperfett – weniger Cellulite.
MAGAZIN Ciao ciao, Cellulite! Teil 2: Was hilft wirklich? Bild: naturalbeauty.de

In Teil 1 unserer Serie “Ciao ciao, Cellulite!” haben wir Euch bereits verraten, wie was Cellulite überhaupt ist, wie sie entsteht und warum Frauen viel mehr darunter leiden müssen als Männer. Jetzt verraten wir, was gegen Cellulite hilft.

Cellulite ist schlicht Fettgewebe. Die Reihenfolge, in der es sich angesammelt hat, ist in umgekehrter Richtung auch die Reihenfolge, in der die gezeigten Darsteller die Bühne auch wieder verlassen. Wer also zuerst am Po, dann an den Beinen und schließlich am Bauch und am Rücken ansetzt, wird an der Körpermitte zuerst eine Verschlankung feststellen, dann an den Beinen, dann erst am Po. Das ist leider nicht verhandelbar. Außer mit der Brust, die gibt manchmal noch freiwillig zuerst etwas ab, wenn es um den Fettabbau geht. Das liegt daran, dass der Körper schlau ist und nicht benötigte Reserven schnell und zuverlässig identifiziert.

Wieviel Cellulite verträgt die Frau?

Gegen den Unmut über Dellen an Schenkeln, Po und Co. sind gleich mehrere Kräuter gewachsen. Das wichtigste Hilfsmittel ist umsonst, unbezahlbar wertvoll und sofort verfügbar. Es nennt sich Selbstliebe: Wer sagt, dass der Körper einer Frau, der zu so unvorstellbar belastenden, faszinierenden Dingen wie dem Ausbrüten eines neuen Menschen fähig ist, absolut fehlerfrei zu sein hat? Und wer definiert überhaupt „fehlerfrei“, etwa Heidi Klum? Ganz bestimmt nicht!

Also: Weg mit der Waage, weg mit zu kleinen Klamotten, raus mit dem internen  „I am not enough“-Programm, was uns von Medien und Co. eingeimpft wurde, seit wir kleine Mädchen waren.

Der zweite Schritt: Nachdenken, was gesund ist. Übergewicht schadet uns, belastet den Körper unnötig und begünstigt viele Krankheiten. Das Fett verkürzt im schlimmsten Fall die Zeit auf diesem Planeten, die uns mit unseren Lieblingsmenschen bleibt. Einen BMI über 24 bis 28 kann man diskutieren, aber ab einem Bauchumfang über 88 cm oder einem BMI 29+ sollte man unabhängig vom Look der Beine die Fett-Bremse ziehen.

Fett weg – leider nicht immer an der richtigen Stelle

Liegt keine Schwangerschaft vor, wird der Busen als überflüssig abgestempelt und zur Energiebereitstellung freigegeben. Besonders gemein: Liegt die letzte Schwangerschaft noch nicht lange zurück, ist dieses Gewebe besonders gut durchblutet und bietet schnell verfügbare Energiereserven für den Körper. Also Vorsicht bei Reduktionsdiäten jeglicher Art, erst Recht nach der Schwangerschaft: Aktiviert zuerst Eure Muskulatur, bevor Ihr den Reserven ans Leder geht!

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Ausdengeln und platt trinken

Bei Fettabbau denkt Ihr sicher ans Abnehmen. Das ist zwar richtig, aber nicht der erste Schritt und leider gerade zu Beginn des Fettweg-Trainings kontraproduktiv, siehe oben: Viel effektiver ist der gezielte Aufbau von Muskulatur, um das Gewebe wieder glatt zu ziehen und die Dellen letzten Endes auszudengeln. Hierbei kann es sogar passieren, dass die Figur zunächst fülliger wird. Das macht aber nichts, denn im nächsten Schritt gewinnt Ihr mit diesem Move auf jeden Fall. Mehr Muskeln bedeuten mehr Mitochondrien, das sind die Zellwerke in den Muskelfasern, die die Energie aus Nahrung und Reserven verheizen und in Bewegungsenergie umtauschen. Die Rechnung ist einfach: Mehr Muskeln, mehr Energieverbrauch, weniger Fett. Um Muskeln aufzubauen, müsst Ihr Euch allerdings ein wenig anstrengen: rosafarbene 0,5 bis 1 kg-Hanteln sind nicht zielführend. Sucht Euch professionelle Anleitung beim Training und achtet darauf, dass Ihr Hanteln, Gewichte und Trainingsbänder nicht zu leicht oder mit zu wenig Widerstand auswählt. Wer maximal 12 bis 15 Wiederholungen im ersten Trainingssatz schafft, liegt richtig – und sollte nach spätestens drei Wochen auf eine höhere Gewichtsklasse umschwenken, um den Trainingsreiz und somit das Muskelwachstum zu erhalten.

Dellen einfach wegspülen

Ein cleverer Zug gegen Cellulite kommt von innen: Wasser marsch! Wer viel trinkt, unterstützt den Körper beim Abtransport von Schadstoffen. Stilles Wasser geht in diesem Fall tief – und zwar tief in den Körper hinein, bis ins Gewebe. Hier kann reines Wasser als Trägersubstanz giftige Stoffe aufnehmen und abtransportieren. Dazu dürfen die Wassermoleküle nicht manipuliert und auch nicht belegt sein. Das bedeutet: Kein Sprudel, kein geschmacklich gepimptes oder sonstwie manipuliertes Wasser, auch kein Tee, sondern reines Quellwasser ist das Mittel der Wahl. Am besten weder aus der Plastikflasche noch aus der Leitung, sondern aus einer Glasflasche. Je langsamer das Wasser an der Quelle abgezapft wurde, desto feiner ist seine Struktur, desto größer die Oberfläche und desto besser kann es Euren Körper hydrieren, die Zellen durchfeuchten, die Strukturen versorgen – und sämtliche Abbauprodukte des Stoffwechsels aus dem Körper schwemmen. Wer abnimmt, löst Fettdepots auf – und die werden häufig als Depots für Giftstoffe verwendet. Wundert Euch also nicht, wenn es Euch beim Abnehmen mal nicht so gut geht, denn der Körper wird vielleicht von eingelagerten Giftstoffen geflutet und versucht einfach nur, die gelösten Ballast- und Giftstoffe loszuwerden. Noch besser unterstützt man den Körper dabei, wenn basische Mineralstoffe zugeführt werden, die Schadstoffe binden und neutralisieren können. Heilerden und pulverisierte Korallen (die dafür nur aufgesammelt und natürlich nicht abgebrochen werden!) sind dafür perfekt geeignet.

Ansonsten hilft: Die richtige Ernährung und natürlich Sport. Mehr dazu gibt es nächste Woche im dritten und vorerst letzten Teil der Serie, in der sich alles um konkrete Praxistipps dreht, um der Cellulite an den Kragen zu gehen.

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