Ciao ciao, Cellulite! Teil 3:
8 Praxistipps, die wirken

Workouts, Cremes und Wundermittel gegen Cellulite: Hilft das wirklich? Die schlechten News zuerst. Ohne konsequentes Training und eine vernünftige, gesunde und gemüselastige Ernährung ist jede andere Handlung entweder von vornherein sinnlos oder wird nur sehr kurzfristig Ergebnisse liefern. Was kann man unterstützend tun? Hier ein paar erprobte Vorschläge.
MAGAZIN Ciao ciao, Cellulite! Teil 3: Acht Praxistipps, die wirken Bild: Unsplash

Um ein Problem anzugehen, sollte man seine Ursachen kennen. Was genau sich hinter Cellulite verbirgt, habt Ihr in Teil 1 dieser Serie erfahren. Was wirklich hilft, um sie zu reduzieren, konntet Ihr in Teil 2 Lesen. Jetzt geht es ans Eingemachte: mit praktischen Food und Power Tipps!

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1. Besser essen

Ihr könnt Eure Ernährung ganz einfach gewebefreundlich tunen. Wer auf Fleisch verzichtet, lässt auch die Hormonkeule beiseite. Kann man machen, muss man aber nicht. Basische, mineralstoffreiche Lebensmittel unterstützen den Körper, wenn sich durch das Leeren der Fettzellen Schadstoffe lösen, die ins Blut übergehen. Basen binden und reduzieren die Nebenwirkungen wie beispielsweise Kopfschmerzen, die durch Schadstoffe ausgelöst werden können. Verzichtet am besten auf säurebildende Nahrungsmittel und Getränke, ganz besonders auf Kaffee und Alkohol.

2. No milk today!

Überraschend effektiv kann der Verzicht auf Milchprodukte sein. Wenn man überdenkt, dass in einem Liter Milch die Hormone, Krankheiten und Angstenergie aus 30 000 verschiedenen Eutern steckt, muss man das fast nicht näher erläutern. Eines noch dazu: Kuhmilch ist für Kälbchen. Diese verdoppeln in neun Monaten ihr Gewicht – nichts, was wir gerne nachmachen möchten! Meine Lieblingsalternative: Cashew-Milch. Yummie!

3. Kohlenhydrate contra Proteine

Eine leidige Diskussion, die von so manchem Kritiker als industrieller Hype gerügt wird. Wir finden: Wer instinktiv isst, macht meistens alles richtig. Vor dem Essen ein großes Glas stilles Wasser trinken, vernünftige Portionen, möglichst roh und unverarbeitet, aus biologisch-dynamischem Anbau, garniert mit hochwertigen Ölen und häufig Salate auf dem Teller: Das sind Ernährungsmaxime, die wirklich kein Hexenwerk sind. Mit Kohlenhydraten hauszuhalten und abends lieber auf Salate anstatt Pasta zu setzen, kann schon den ersten Unterschied machen. Eine gesonderte Proteinzufuhr ist normalerweise nur dann nötig, wenn gerade besondere sportliche Ziele anvisiert werden.

Tipp für Fortgeschrittene: Wer seine Nahrung in puncto Vitamine und Mineralstoffe sinnvoll ergänzen möchte, dem sei ein Blick auf die Vielfalt der Algengewächse ans Herz gelegt. In richtig intensiven Fatburner-Phasen ist auch eine Einnahme von CLA (konjugierter Linolsäure) zusammen mit Chromiumpiccolinat und L-Carnitin zu empfehlen; das ist allerdings tatsächlich High-End-Ernährung für Damen mit BMI unter 21 und erfordert sehr viel Disziplin bei der Workout- und der Cardioroutine. Richtig gelesen, das sind nochmal zwei Paar Schuhe und bedeutet doppelte Anstrengung: Überlegt Euch gut, ob Ihr für Pillen Geld ausgebt, die mangels Zeit für Sport vielleicht wirkungslos bleiben.

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 4. Muskeln aufbauen

Wie bereits oben erwähnt, ist Muskeltraining sehr wichtig, um den Fettabbau an den falschen Körperstellen zu verhindern und das Gewebe von innen zu straffen. Muskeln sind das Make-up unter der Haut und helfen, dauerhaft den Energieverbrauch zu erhöhen. So können sich die Fettzellen erst gar nicht aufplustern.

5. Fett abbauen

Wenn Ihr Euch mindestens drei Wochen intensiv mit Muskeltraining befasst habt, wird es Zeit, eine Cardioroutine einzuführen. Drei- bis viermal die Woche sorgt für dauerhaft glatte Beine. Wir empfehlen, mit 20 bis 30 Minuten langsamem Dauerlauf je Einheit zu beginnen. Wer in 30 Minuten 4 bis 5 km am Stück schafft, erweitert die Läufe auf 40 bis 60 Minuten und versucht, die Route auf 8 bis 10 km auszuweiten. Klappt das gut, wird es Zeit für Intervalltraining. Beispielsweise Tabata-Training erhöht den Energieumsatz während und nach dem Training und ist ein wahrer Fitness-Booster. Dabei wärmt Ihr Euch fünf bis zehn Minuten auf, dann geht’s los: 20 Sekunden Sprint, 10 Sekunden langsam joggen. Insgesamt acht Mal, anschließend fünf bis zehn Minuten locker auslaufen.

6. Faszien lösen

Für Dellen im Gewebe zeichnen sich die Fettzellen hauptverantwortlich. Aber auch das Fasziengewebe ist Teil der Lösung: Mit Hilfe einer Schaumstoffrolle werden verklebte Faszien gelöst, überschüssiges Gewebswasser abtransportiert und die Durchblutung angekurbelt. Sehr zu empfehlen, allerdings nicht alleine wirksam. Sport ist ein Muss!

7. Geheimtipp Hypoxitraining

Wenn Ihr etwas Budget übrig habt, lohnt sich der Blick auf das Hypoxitraining. Das wird nicht überall, aber in den meisten Großstädten angeboten. Wer Zeitdruck hat, ins Hochzeitskleid passen oder beim Firmenjubiläum in Bestform sein will, kann damit zügig punkten. Das Training funktioniert mit Unterdruck: Man sitzt auf einem Ergometer in einer Art Ei, was über einen Neoprenrock luftdicht abgeschlossen ist. Beim Radeln bildet sich intervallartig Unterdruck im Ei, was für eine maximale Durchblutung und Abschwitzen im Bereich Bauch, Beine und Po sorgt. Aus persönlicher Erfahrung können wir sagen, dass es wirklich hilft – aber wenn Ihr damit aufhört, ist der Effekt auch genauso schnell wieder passé.

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8. Cremt, ölt und peelt Euch happy!

Es gibt viele Hersteller, die mit kosmetisch wirksamen Cremes werben. Sie sind allerdings keine Solohelden, sondern entfalten ihr Potential erst in Kombination mit einer gesunden Ernährung und Sport. Thermoaktive, also erwärmende Cremes und Rezepturen mit Koffein und Minze sowie basisch wirkende Lotionen und Öle unterstützen Eure Bemühungen und geben Euch ein gutes Gefühl. Was außerdem helfen kann: regelmäßig peelen! Als Ritual zum Beispiel vor jeder Beinrasur. Dabei kann ein fertiger Body Scrub genauso zum Einsatz kommen wie ein DIY-Peeling – zum Beispiel eine Mischung aus Olivenöl, Kokosöl, Rohrzucker, Minz- und Lavendelöl.

Unser Fazit

Cellulite kann man akzeptieren, muss man aber nicht. Ab einem Bauchumfang von 88 cm wird es gesundheitsgefährdend und es sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei darunter liegenden Werten empfehlen wir Euch, falls Ihr eine ästhetische Änderung gewünscht, mittels maßvollem Sport, gezieltem Selbstbewusstseinstraining und kosmetischen Cremes auf Eure persönliche Wohlfühl-Figur hinzuarbeiten. Wunderwaffen und Wickelbehandlungen wirken sich kurzfristig auf den Umfang aus, langfristig kann aber nur eine Veränderung des Lifestyles helfen, die lästigen Dellen zu glätten.

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