#beautyroutine:
Janines Gesichtsreinigung

Morgens und abends vor der Pflege das Gesicht zu reinigen, ist für mich eines der obersten Beauty-Gebote. Lange habe ich dabei auf „viel hilft viel“ geschworen – aber in den letzten Wochen hat meine Routine sich stark verändert…. /Janine
BLOG #beautyroutine: Janines Gesichtsreinigung Bild: naturalbeauty.de

Double-Cleansing muss sein!“ – so dachte ich noch bis vor wenigen Wochen. Hätte ich damals diesen Beitrag geschrieben, er hätte völlig anders ausgehen. Zunächst hätte ich von meiner heiligen Reinigungsbürste erzählt und dann berichtet, dass ich manchmal sogar dreifach gründlich reinige, anstatt „nur“ doppelt. Anschließend hätte ich noch meine zig Lieblingsprodukte aufgezählt, von denen Ihr einige im Titelbild seht.

Fünf Dinge sind seither passiert:

Keep it simple: Wasser reicht!?

1. Auf dem NaturkosmetikCamp 2018 hat Dr. Yael Adler, Dermatologin und Autorin des Bestsellers „Hautnah“, einen spannenden Vortrag gehalten und dabei auch darauf hingewiesen, dass unser größtes Organ sich eigentlich super selbst regulieren kann und zu viel reinigen und peelen eher schadet als hilft.

In der Theorie weiß ich es ja schon länger: Die Haut und ihr pH-Wert sind empfindlich, was Seife angeht – denn diese kann ganz schnell das Gleichgewicht aus der Balance bringen. Aber auch eine gründliche Reinigung mit Peelingeffekt sieht Dr. Adler eher kritisch: Dass die oberste Hautschicht aus toten Zellen besteht, sei ganz normal und habe einen Schutzeffekt. Trage man diese abgestorbenen Hautzellen durch kräftiges Schrubben ab, sei das eher schädlich als nützlich. Die Expertin empfiehlt klares Wasser zur Reinigung, mehr nicht. Und bleibe da mal ein Krümelchen Make-up hängen, sei das nur halb so schlimm. Viel schlimmer: eine aggressiv bis in die letzte Pore gereinigte Hornschicht. Das hat mich durchaus ins Grübeln gebracht.

Tuben und Tiegel – alles nur Schnickschnack?

2. Kollegin Jenny hat einen Blogbeitrag zum Thema „Wieviel Pflege braucht die Haut?“ geschrieben und dabei ebenfalls festgestellt, dass viele Treatments eher der Seele guttun, als der Haut.

Auch der Beitrag von Jenny hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Denn die Frage ist durchaus berechtigt: Was braucht die Haut wirklich, was ist hingegen nur unnötiger Schnickschnack? Und muss ich meine Haut wirklich dreifach reinigen, oder reicht – ganz im Sinne von Frau Adler – auch einfach pures Wasser?

Minimalismus im Bad

3. Kollegin Veronika hat einen Blogbeitrag zum Thema „Zero Waste im Bad“ geschrieben, und dabei auch das Thema Minimalismus auf den Tisch gebracht.

Ich wäre gerne Minimalist. Das stelle ich mir sehr befreiend vor. Allerdings lässt es sich so gar nicht mit meinem Sammler-Charakter vereinbaren. Trotzdem: Schaue ich in meinen Badschrank, frage ich mich schon manchmal, wann ich diese ganzen Produkte überhaupt aufbrauchen will, bevor sie ablaufen. Und das Kuriose: Obwohl ich all meine Reinigungsprodukte für unverzichtbar halte, klappt es auf Reisen auch mit einem einzigen Produkt ganz problemlos. So unverzichtbar sind die vielen Variationen ein und desselben Produkts also doch nicht… Und das gilt nicht nur für die Gesichtsreinigung.

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Gesund essen, viel trinken, wenig Pflege

4. Mein Jahresvorsatz, mich gesünder zu ernähren und dazu jetzt auch noch unsere 30 Tage Trink-Challenge, haben mir gezeigt, dass auch diese beiden Faktoren in Sachen Hautbild eine ganz große Rolle spielen können.

Seit Januar 2018 achte ich viel mehr darauf, was ich esse. Fertiggerichte sind vom Speiseplan gestrichen, dafür gibt es nun reichlich Obst und Gemüse mit vielen Schönheits-Vitaminen. Meine Haut hat seither weniger Unreinheiten, die sich noch weiter reduziert haben, seit ich täglich mind. 1,5 – 2 Liter Wasser trinke. Verstopfte Poren und andere Hautprobleme liegen also nicht unbedingt an schlechter Reinigung – und lassen sich im Umkehrschluss auch nicht immer durch eine besonders gründliche Reinigung beheben.

H2O und ein Produkt für alle Fälle

5. Privat hatte ich die letzten Wochen extrem viel um die Ohren, sodass ich aus Zeitmangel alle meine Beautyrituale über den Haufen werfen musste.

Und dieser letzte Punkt hat besiegelt, was sich durch all die vorigen Ereignisse schon langsam für mich abgezeichnet hat: Viel hilft nicht immer viel. Denn obwohl mir so manches Beautyritual in dieser anstrengenden Zeit sehr gefehlt hat: Meine Haut hat diese Durststrecke – auch in Sachen Reinigung – super und vor allem unbeschadet überstanden.

Mittlerweile habe ich wieder mehr Zeit, aber ich mache mir lange nicht mehr so einen Stress um die Pflege und vor allem die Reinigung meiner Haut. Aufgrund der aktuellen Temperaturen besteht mein Make-up nur aus Wimperntusche, etwas Rouge und ab und zu einem schönen Lippenstift als Farbtupfer. Double Cleansing? Oder gar dreifache Reinigung? Vielleicht kehre ich irgendwann dahin zurück. Im Moment reicht mir aber Wasser, außer am Abend, wenn ich die Reste meines Make-ups abnehmen möchte. Dafür genügt dann, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, ein einziges Produkt.

Fazit

Mein heiliger Gral – das eine Produkt, das auch auf Reisen schon seit einem guten Jahr nicht fehlen darf – ist das wirksame, sanfte und unkomplizierte Thermal Sensitiv Mizellenwasser von SPEICK. Mehr brauche ich eigentlich nicht. Hier hat Jenny Euch dieses Produkt schon genauer vorgestellt. Viel Worte will ich gar nicht darüber verlieren, denn auch die meisten der anderen Reinigungsprodukte, die ich zu Hause stehen habe, machen einen super Job – zum Beispiel der ultra fluffige und herrlich duftende Reinigungsschaum von farfalla*, den ich Euch in diesem Blog vorgestellt habe. Aber am Ende reicht eben Wasser und als sanfte Unterstützung vielleicht noch das eigene Lieblingsprodukt. Bestimmt sieht meine Gesichtsreinigungsroutine in ein paar Monaten schon wieder ganz anders aus, aber für den Moment kommen meine Haut und ich mit diesem minimalistischen Programm super klar.

Wie sieht Eure Gesichtsreinigung aus?
Wasser? Reinigungsmilch? -öl? -schaum? Oder etwas anderes?
Und habt Ihr auch ein Produkt, das für Euch einfach immer funktioniert?

Eure Janine Janine

*PR-Sample

Bei PR-Samples handelt es sich um Produkte, die uns kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt wurden. Ob und wie wir über diese Produkte berichten, entscheiden wir selbst.

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Janine

Autor: Janine

Hi, ich bin Janine und ständig auf der Suche nach neuen Trends und Beauty-Lieblingsstücken! Wenn ich nicht gerade für einen neuen Artikel mit Worten jongliere oder den roten Korrekturstift schwinge, kümmere ich mich um die Organisation der Website und mache Facebook und Co. unsicher. :)

2 Gedanken zu „#beautyroutine:
Janines Gesichtsreinigung“

  1. Ich benutze auch sehr gern Mizellenwasser, vor allem am Abend, wenn ich müde bin und keine Lust mehr auf ein umfangreiches Abschminkprogramm habe. Da ich morgens meistens dusche, benutze ich in der Regel eine milde Reinigungsmilch. Ab und an mache ich noch ein Peeling oder eine Gesichtsmaske mit Heilerde. Ich finde, das reicht in Sachen Reinigung vollkommen aus. Zuviel ist auch für die Haut schnell zu viel.

    LG Michaela

    1. Liebe Michaela,
      noch ein Mizellenwasser-Fan! 🙂 Ich mache mittlerweile auch nur noch 1x die Woche ein Peeling. Eine Gesichtsmaske mit Heilerde klingt auf jeden Fall spannend – hast Du einen Favorit, den Du empfehlen kannst? 🙂
      Liebe Grüße, Janine

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