Mit Mineral Make-up schön durchs Jahr

Das feine Stäubchen, das aussieht wie Puder, zaubert einen ganz besonders schönen Glow: Mineral Make-up ist der neue Insidertipp und sieht nicht nur natürlicher aus als herkömmliches Make-up, sondern lässt der Haut auch noch genug Luft zum Atmen. Wie die pudrige Textur auch für trockene Winterhaut zum Einsatz kommen kann und wie Mineral Make-up im Sommer für einen frischen Teint sorgt, lest Ihr hier.
Mineral Make-up

Samtig-natürlich und makellos soll der Teint sein, aber bitte ohne das Gesicht maskenartig zuzuspachteln. Mit Mineral Make-up wirkt die Haut sofort jugendlich und frischer – obwohl nur minimale Mengen vom Produkt eingesetzt werden müssen. Mit der richtigen Grundlage und ein paar kleinen Tricks könnt Ihr das ganze Jahr über vom Glow-Faktor des pudrigen Wunders profitieren.

First things first: Was ist Mineral Make-up?

Als ich das erste Mal Mineral Make-up sah, war ich verwirrt: Hatte sich der Hersteller beim Bedrucken geirrt? Für mich sah das eindeutig wie Puder aus und ich war zunächst sehr skeptisch. Dann habe ich den Selbstversuch gemacht und festgestellt: Der helle Wahnsinn! Der zarte Puder schmilzt durch die Wärme der Haut zu einer leichten, unglaublich gut deckenden Textur. Das verhält sich wie flüssiges Make-up, verstopft dabei aber die Poren nicht und man braucht unfassbar wenig Produkt, um deutlich frischer auszusehen! Meine Sammlung umfasst mittlerweile mehrere Nuancen und einige Concealer, die ich täglich anwende.

Grundlage für den Glow

Wer Mineral Make-up verwendet, sollte schon vor dem Auftragen einige Vorbereitungen treffen. Gerade im Winter fehlt der Haut Feuchtigkeit: Eine gute Vorbereitung, beispielsweise mit einem reichhaltigen Gesichtsöl oder einem feuchtigkeitsspendenden Serum, ist je nach Hauttyp optimal. Bei meiner Mischhaut setze ich auf eine Kombination aus Toner und anschließend Feuchtigkeitscreme, bevor ich das Make-up auftrage. Wichtig: Hochwertiges Mineral Make-up enthält keine zweifelhaften Zutaten wie Talkum oder Bismut. Und auch wenn sie in günstigen Produkten gern Verwendung finden, gehören auch Reis- oder Maismehl streng genommen nicht in ein Mineral Make-up.

Im Frühling und im Herbst braucht meine Haut nicht so viel Pflege wie in der kalten Jahreszeit. Hier verzichte ich meistens auf die Feuchtigkeitscreme und belasse es beim Toner. Im Sommer dagegen benutze ich den Toner wie ein Gesichtswasser auf einem Wattepad und arbeite es nicht in die Haut ein, um möglichst lange den Frische-Look zu behalten.

Die Mischung macht’s
Mineral Make-up
© naturalbauty.de

Die meisten Hersteller von Mineral Make-up bieten unterschiedliche Töne an. Wer wie ich im Sommer einen deutlich dunkleren Teint hat als im Winter, darf sich freuen: Im Schälchen lassen sich unterschiedliche Nuancen zum perfekt passenden Make-up-Ton mischen. Auch die Concealer lassen sich untereinander mischen. Die Produkte halten ewig: Ich benutze meine Sachen seit einem halben Jahr und es sind alle Dosen noch gut gefüllt. Wichtig: Auch wenn es noch so verlockend erscheint,  solltet Ihr Make-up und Concealer nicht mischen, denn die beiden Produkte haben ihre Namen nicht ohne Grund. Wenn hellerer Concealer sich mit dunklerem Make-up mischt (das ist mir einmal aus Versehen passiert, weil ich mich vergriffen hatte), dann sieht das Ganze ziemlich schnell nach  Faschings-Make-up aus.

Meine Make-up-Tipps
  • Augen auf! Der Concealer eignet sich auch bestens als Base für den Lidschatten. Dieser haftet besser und die verwendeten Farben haben mehr Strahlkraft mit einer guten Unterlage.
  • Richtig pinseln! Ein guter Pinsel mit vielen, nicht staubenden Haaren ist sehr wichtig; am besten investiert Ihr in einen Make-up- und einen Concealerpinsel
  • Perfekte Technik! Wenn Ihr das Make-up auf dem Pinsel habt, einfach umdrehen und kurz aufklopfen, damit sich das Produkt zuerst im Pinsel und später auf Eurem Gesicht besser verteilt. Ich lege immer ein kleines Handtuch unter meine Arbeitsfläche, damit ich nicht sieben Mal die Woche mein Waschbecken putzen muss.
  • Weg damit! Zum Abschminken eignet sich ein ölhaltiges Produkt am besten: Entweder eine Wasser-in-Öl-Waschemulsion oder ein Reinigungsöl. Wenn sich die Haut danach zu fettig anfühlt, könnt Ihr mit einem Toner nacharbeiten.
  • Reihenfolge? Ob Nach der Pflege zuerst das Make-up oder der Concealer aufgetragen wird, ist Geschmackssache. Nur wer Anti-Rot-Produkte (Pickel) oder Anti-Blau-Produkte (Augenschatten) verwendet, sollte diese unbedingt vor dem Auftragen des Make-ups benutzen und hinterher nach Bedarf mit dem Concealer nacharbeiten. Wichtig: Make-up auch auf die bearbeiteten Stellen stäuben.
  • Arbeit marsch! Mineral Make-up ist kein Puder. Mineral Make-up darf aufgetragen, eingearbeitet und verteilt werden, denn nur dadurch kann es sich perfekt verteilen und für einen ebenmäßigen Look sorgen. Es dauert etwas länger als flüssiges Make-up aufzutragen, aber es lohnt sich wirklich!
  • Konturen zeichnen! Etwas hellerer Concealer auf Nasenrücken und Nasenspitze etwas dunkleres Make-up auf den seitlichen Nasenpartien und auf den Gesichtskonturen verteilen – und schon bekommt das Gesicht mehr Ausdruck. Aber Achtung: Weniger ist hier deutlich mehr!
Mein Fazit

Mineral Make-up ist mein absoluter Favorit. Flüssige Make-ups stehen zwar noch im Schrank, werden aber wohl demnächst verschenkt. Mein nächster Streich: Mineral Eyeshadow und Co., vielleicht gibt es da ja auch noch ein paar tolle Überraschungen…

Habt Ihr schon Erfahrung mit Mineral Make-up, wie ist Eure Meinung dazu? Schreibt doch mal…

Eure Nina Nina

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