Beauty Bucket List

Habt Ihr eine? Eine Bucket List, auf der all das steht, was Ihr unbedingt testen, erleben oder ausprobieren möchtet? Anstelle von spannenden Reisezielen und großen Lebensplänen haben wir mal darüber nachgedacht, was in Sachen Beauty auf unsere persönliche Wunschliste gehört…/ Janine & Jenny
BLOG Beauty Bucket List Bild: pixabay Bearbeitung: naturalbeauty.de

Bei einem passt sie auf ein Post-it, bei anderen füllt sie Seiten: Die Liste, in der man alles aufzählt, was man vor seinem Lebensende gerne noch machen würde. Es gibt sogar ganze Bücher darüber, so wie den Weltbestseller 1000 Places to see before you die. Neben einer Reise zum Nordpol, einer Hochzeit oder einem Bungee-Sprung erscheint das Testen von Beauty-Produkten und -Treatments zwar banal – als Redakteurinnen mit Herzblut und überzeugte Verfechterinnen der natürlichen Pflege kommen wir trotzdem nicht umhin, mal über eine Wishlist rund um die Schönheit nachzudenken. 🙂

Jennys Wunschzettel
BLOG Beauty Bucket List Bild: pixabay
Professionelle Beratung

Ich trau es mich kaum zu schreiben, aber trotz meiner mittlerweile 10-jährigen Treue zur Naturkosmetik und der beruflichen Verknüpfung mit dem Thema habe ich bis heute nie eine professionelle Beratung oder Hautbildanalyse in Anspruch genommen. Eigentlich höchste Zeit, mal einer Kosmetikerin einen Besuch abzustatten… Aber nachdem wir immer so tolle Testprodukte bekommen, ich seit der Umstellung auf Natur eine eher unkomplizierte Haut habe und einige Favoriten nicht mehr aus meinem Badezimmer wegzudenken sind, empfand ich es als nicht so dringend. Aber neugierig bin ich trotzdem!

Naturhaarfarbe im Selbsttest

Von Blond, über Rot, Brünett und sogar Schwarz bin ich nach über 15 Jahren nun (bis auf die Haarspitzen) bei meiner Naturhaarfarbe angekommen: Aschblond mit ersten, einzeln auftretenden grauen Haaren am Scheitel… Gefärbt habe ich immer chemisch, obwohl ich um die negativen Inhaltsstoffe wusste. Konventionelle Colorationen sind einfach bequemer, haltbarer und bieten eine größere Auswahl. Und Blondieren kann man mit Pflanzen leider nicht. Nun habe ich aber schon so oft über die natürlichen Farbgeber berichtet, mich mit den Rohstoffen und der Anwendung befasst, dass ich durchaus gewillt bin, mal eine Farbe auszuprobieren. Nachdem Heinz-Jürgen Weiland, ehemaliges Entwicklungsgenie bei LOGOCOS, nun gemeinsam mit seiner Frau Aynur die Marke Ayluna gelauncht hat und eigene Pflanzenhaarfarben anbietet, ist das wohl Anlass und Anstoß diesen Punkt endlich von meiner Bucket List zu streichen. Ich werde mich demnächst mal auf die Suche nach einer Nuance begeben, die mit meinem Naturton harmoniert und ihr mehr Intensität und Glanz schenkt.

50 Shades of grey

Neben dem Färben mit Natur pur steht in Sachen Haare aber noch ein weiterer Punkt auf meiner Liste: Zu meinen grauen Haaren stehen. Bisher sind es ja tatsächlich nur einzelne und mit meinen Mitte dreißig ist dies wohl auch noch ein wenig Zukunftsmusik. Wenn mein Schopf aber beschließt, irgendwann zu ergrauen, möchte ich ihn nicht daran hindern. Inspiriert zu diesem Wunsch haben mich tatsächlich zwei echte Pionierinnen der Naturkosmetik: Ute Leube von Primavera und Sabine Beer von Santaverde. Ihr beiden, das steht Euch so großartig! Graues Haar ist einfach authentisch, smart und zeugt (wie auch die sympathischen Mimik-Fältchen) von Erfahrung. Warum also das Alter verstecken?

Schlammschlacht

Ein weiterer Punkt unter der Headline „noch nicht ausprobiert“, sind Fango-Packungen. Schlamm auf Körper und Gesicht schreckt mich einerseits ein wenig ab, ich wär aber durchaus gespannt auf die Wirkung – und darauf, wie man den am Ende wieder runter bekommt. 🙂

Rezepturen mit Geschichte

Hin und wieder stoße ich bei Recherchen auf Beauty-Trends und -Geheimnisse (längst) vergangener Zeiten. Während man von einigen nach heutigem Wissensstand besser die Finger lassen sollte (Stichwort radioaktive Rohstoffe – darüber planen wir demnächst einen Beitrag), stecken andere noch heute in modernen Rezepturen, bilden (wie die Traditionelle Chinesische Medizin bei Master Lin) die Basis für neue Konzepte oder sind nachweislich als Solitär überaus wirksam in ihrer ursprünglichen Anwendungsform. Darüber würde ich wahnsinnig gern mehr lesen und herausfinden. Und natürlich einiges ausprobieren! Mit einem Hang zur Historie – Archäologin war einer meiner ersten Berufswünsche – interessieren mich Cleopatras Schönheitsgeheimnisse genauso, wie die Fläschchen im Badezimmer von Kaiserinnen und dem einfachen Volk vieler Kulturen. Vielleicht ließe sich daraus ja eine kleine Serie machen…

Janines Wunschzettel

BLOG Beauty Bucket List Bild: pixabay

Als Jenny mich gefragt hat, ob ich Lust auf einen Blog zum Thema „Beauty Bucket List“ habe, war ich sofort dabei. Als ich dann vor dem geöffneten Dokument saß und loslegen wollte, ist mir bewusst geworden, dass ich gar keine Wunschliste habe. Also das Dokument wieder schließen und erstmal ein paar Tage grübeln. Was möchte ich in Sachen Beauty denn eigentlich unbedingt mal ausprobieren? Und über die Tage ist mir dann mehr eingefallen, als in diesen Post passt… Vielleicht gibt es ja irgendwann Mal einen zweiten Teil. 😉

Bunt, bunter, Regenbogen!

Als erstes möchte ich zwei große Wünsche in Sachen Haare nennen, die ich mir bereits erfüllen konnte. Nummer eins: Jede Haarfarbe einmal ausprobieren. Haken dran! Grün und Orange habe ich zwar nie absichtlich gefärbt, aber dank ausgewaschener Farbe zierten sie beide trotzdem schon mein Haupt. Nummer zwei: Regenbogenhaare! Mit ungefähr 19 habe ich mir diesen Traum bereits im kleinen Stil erfüllt. Damals habe ich die Haare unter meinem Pony gezielt als Regenbogen gefärbt. Der Clou: Man konnte ihn nur sehen, wenn ich einen Zopf trug. Einige Jahre später durfte der farbenfrohe Look dann meinen kompletten Schopf zieren. Gezielt gefärbt habe ich diesen zweiten Regenbogen übrigens nicht. Er ist zufällig entstanden, als sich meine Haarfarbe nach und nach ausgewaschen hat. Noch heute wäscht meine Haarfarbe sich manchmal im Regenbogenstil aus. Und wer’s nicht glaubt – tada:

BLOG Beauty Bucket List Bild: Janine Himmel

Fun Fact: Das ist das einzige Foto, dass ich von diesem Regenbogenlook habe. Und ja, das ist ein Pyjama von My Little Pony. Zu meiner Verteidigung: Der war ein Geschenk von meiner besten Freundin, weil sie immer spaßt, dass ich mit meinen Haaren wie eins der My Little Ponys aussehe. 😉

Schnipp, schnapp – Haare ab

Und zwar komplett! Wir bleiben beim Thema Frisur: Mein ganzes Leben schon habe ich lange Haare. Schon als Baby kam ich mit locker zwei Zentimetern Haaren auf die Welt (damals noch rabenschwarz). Im Kindergarten hatte ich Haare bis über den Po. Kinnlänge war in der ersten Klasse das Höchste der Gefühle, danach mussten sie immer mindestens bis zur Schulter reichen. Seit vielen Jahren waren meine Haare nicht mehr kürzer als bis knapp über die Brust. Mittlerweile reichen sie fast bis zur Hüfte. Sie sind schwer und machen heiße Sommertage noch unerträglicher, verschlingen Unmengen an Shampoo, Haarkur und Conditioner, brauchen ewig um zu trocknen und verlangen viel Pflege. Vom Kostenfaktor und dem Aufwand, den Ansatz regelmäßig zu blondieren und die Haare zu färben, will ich gar nicht erst anfangen. Wieviel Zeit und Geld würde ich sparen, wären die Haare – schnipp, schnapp – einfach ab. Und noch dazu wäre es mal eine ganz neue Erfahrung. Raspelkurze Haare, ja, das wäre mal was. Bisher fehlt mir jedoch der Mut und ich muss zugeben, dass ich schon sehr an meiner bunten Mähne hänge. Aber irgendwann mal! Ganz bestimmt… vielleicht.

Make-up vom Profi

Als Teenager hatte ich eine kurze aber intensive Phase, in der ich unbedingt Make-up Artist werden wollte. Stundenlang habe ich auf Youtube Beauty-Tutorials geschaut und mein billiges 1€-Make-up entsorgt, um mir teure Produkte von Mac zu kaufen. (Jaja, ich weiß… Tierversuche und miese Inhaltsstoffe, aber ich war jung und wusste es nicht besser.) Der Wunsch, Schminkkünstlerin zu werden, ist fast genauso schnell erloschen, wie er gekommen ist. Mit Worten jonglieren kann ich einfach besser, als mit Pinseln zu hantieren. Dennoch ist meine Freude an dekorativer Kosmetik geblieben und ich bin neugierig darauf, wie mich jemand schminken würde, der wirklich Ahnung hat. Welche Farben passen nach Profi-Meinung zu mir? Wäre der Lidschatten dunkel, dezent, oder verspielt? Und die Lippen – matt, glänzend oder nude? Rouge: pink oder peach? Ich bin neugierig! Wer weiß, spätestens wenn ich irgendwann mal heiraten sollte, werde ich mich bestimmt in die Hände eines Experten begeben und eine Antwort auf all diese Fragen bekommen… 🙂

Eyebrows on fleek

Augenbrauen. Hört mir bloß auf! Ein leidigeres Thema gibt es bei mir kaum. Sie sind zwar schön voll, was momentan ja glücklicherweise total im Trend liegt. Aber diese Form! Ich weiß schon: Eyebrows are sisters, not twins. Aber: Meine Augenbrauen sehen nicht aus wie Schwestern. Sie sehen nicht Mal aus wie Cousinen. Während die eine eher tief liegt und rund geschwungen ist, liegt die andere deutlich höher und hat eine markante Ecke. An guten Tagen denke ich: Cool – ich sehe permanent aus, als würde ich skeptisch eine Augenbraue hochziehen, das kann auch nicht jeder von sich behaupten! An schlechten Tage denke ich: Das ganze Gesicht wirkt dadurch schief. Als Teenager habe ich verzweifelt versucht, die Brauen irgendwie durch Zupfen aneinander anzugleichen. Das Ergebnis: Immer noch schief, dafür nun viel zu dünn.

Meine Hoffnung ist, dass eine Kosmetikerin vielleicht irgendwas retten könnte. Bisher war ich aber noch nie dort. Immer, wenn ich einen Termin machen will, denke ich mir: Was soll’s, es sind doch nur Augenbrauen – dann sind sie halt unterschiedlich! Aber am nächsten Morgen, wenn ich mit der Augenbrauenpomade herumhantiere, bin ich dann doch wieder genervt… Einerseits will ich mich so mögen, wie ich bin und kein Geld für sowas Unsinniges wie gleichmäßige Augenbrauen ausgeben. Andererseits… tja, andererseits nerven sie mich in ihrer jetzigen Form halt doch immer wieder auf’s Neue. Augenbrauen von der Kosmetikerin zurecht gezupft – so hin und hergerissen ich deshalb immer wieder bin, ausprobieren will ich es irgendwann auf jeden Fall mal.

Was steht auf Eurer Beauty Bucket List? 🙂

Eure Jenny & Janine

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