3 gute Gründe für Wake-Up Smoothies

Knackig-frischer Stangensellerie, Karotten, etwas Obst: Das macht munter, füllt die Flüssigkeitsspeicher auf und ersetzt glatt ein ganzes Frühstück. Kaffee? Heute Früh mal überflüssig!
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Vor ein paar Wochen fragte meine beste Freundin, wieso ich mir eigentlich mit den Smoothies morgens so einen Stress mache. Und ob ich den überhaupt so früh schon runterbrächte, das sei doch nur Gemüse und überhaupt, wieso ich mich schon morgens so quälen würde. Ich war ganz verdutzt und gab mein Bestes, das mal aufzudröseln.

Erstens: Überschätzter Zeitfaktor

Bis ich zwei Toastbrote durch den Toaster gejagt, beide vegan gebuttert und bis zur Sollbruchgrenze mit Marmelade beladen habe, ist mein Smoothie locker fertig, habe ich ihr erklärt. Fragende Augen blickten mich an. Es stellte sich heraus, dass sie dachte, dass ich meine Zutaten schäle.

Mache ich natürlich auf gar keinen Fall, denn in der Schale sind meistens die besten Sachen drin: Antioxidantien, Vitamine und Enzyme satt. Pickt ein Vogel beispielsweise einen Apfel an, schafft es der Apfelbaum, die angepickte Stelle zu verschließen und die Frucht weiterreifen zu lassen. Diese Stelle hat eine dickere Haut, die vor Nährstoffen nur so strotzt – also bitte auf keinen Fall wegschnippeln! Wer die Schale mitisst, sollte natürlich Bio, am besten aus biologisch-dynamischem Anbau kaufen.

Zweitens: Sanfte Wachmacher

Wenn ich einen Kaffee trinke, werde ich meistens wach. Manchmal hyperaktiv, selten hektisch. Trinke ich dagegen einen Smoothie, ist das ein Wachmacher, der sehr sanft munter mach. Die Ballaststoffe machen gut satt und Verdauungsprobleme hat man dank Smoothie auch nicht. Meine Haut freut sich natürlich auch: Eine Extraportion Wasser und Zellwasser aus den Pflanzen, die in der Mischung stecken – was für ein Beauty-Booster!

Drittens: Die Kunst der Zusammensetzung

Das Trinken des Smoothies ist für mich keine Qual, sondern eine Wonne. Das liegt nicht daran, dass ich einen Gendefekt habe oder abgestorbene Geschmacksknospen, sondern an der richtigen Mischung des Smoothies. Wer die Faustregel „ein Drittel Gemüse, zwei Drittel Obst“ und das richtige Pflanzen-Wasser-Verhältnis einhält (ein Drittel Zutaten, zwei Drittel stilles Wasser), der findet seinen Smoothie mit Sicherheit lecker. Von dem oft gehörten Tipp, reife Bananen hineinzumixen, halte ich dagegen nicht so viel. Denn die jagen den Blutzuckerspiegel unnötig hoch und man kriegt schnell wieder Hunger. Wer auf Bananen verzichtet und stattdessen beispielsweise Äpfel und Karotten nimmt, spart sich eine Mahlzeit und bekommt bis mittags kein Magenknurren. Super für Figurbewusste!

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Bei mir kommen alle Zutaten MIT Schale in den Mixer! © Renate Forster
Tipp: Smoothie to go

Da ich selten einen Liter am Stück trinke (keine Zeit in der Früh!), nehme ich mir im BPA-freien Plastik-Tumbler die Hälfte davon mit in die Arbeit. Süße Teilchen vom Bäcker interessieren mich dann nicht mehr: Ich habe ja schon die erste Portion Frühstück intus und die zweite Portion wartet schon. Lecker!

Überzeugungsarbeit

Ich verabredete mich mit meiner Freundin für den nächsten Morgen und servierte ihr einen Smoothie: Zwei Stangen Sellerie, zwei Karotten, ein Apfel, ein Liter Wasser. Das Ganze im Maximaltempo gemixt – und siehe da, es schmeckte ihr. Mittlerweile hat auch sie einen High-Tech-Mixer. Seitdem verschicken wir Rezeptvorschläge per Whatsapp.

Meine Lieblingsrezepte für Wake-up Smoothies findet Ihr schon ganz bald in unserer Kategorie “WE LOVE” – Augen aufhalten! 😉

Fazit: Geht schnell, ist einfach, macht satt. Gut für den Körper, gut für die Seele: Wer braucht da noch Toastbrot? 😉

Trinkt Ihr auch manchmal Smoothies?
Und was ist darin Eure Lieblingszutat?

Eure Nina Nina

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