Geschenke nachhaltig verpacken

Alte Zeitungen, Paketschnur und braunes Packpapier: Wenn ich an nachhaltig verpackte Geschenke denke, rieche ich den Mief ungewaschener Wollsocken. Aber Dr. Google sei Dank wurde ich eines Besseren belehrt: Wer kreativ ist, kann mit einfachen Methoden schöne Verpackungen und tolle Deko für Geschenke zaubern. /Nina
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Zuerst bin ich nicht so begeistert, als ich mein Blog-Thema zugeteilt bekomme. Aber die Bastlerin in mir weiß bereits jetzt ganz tief im Innersten, dass das möglich sein muss: Upcycling lautet mein Begriff, mit dem ich zuerst einmal das Internet durchstöbere. Und ich bin begeistert: Nachhaltige, selbstgemachte Verpackungen für Geschenke müssen keineswegs oll sein – und wirken oft sogar richtig individuell! Meine Lieblingsergebnisse habe ich für euch zusammengestellt – und einige Ideen sogar selber ausprobiert.

Viel Zeit? Laubsäge!
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Wer so richtiges handwerkliches Geschick besitzt, kann die Idee meiner Freundin Trixi ausprobieren: Sie hat mit ihrem Neffen aus Holzresten Sterne ausgesägt und angemalt. Dann wurden diese mit einem alten Rosenrankestecken verbunden und schließlich mit Tannenzweigen und Christbaumkugeln vom Adventskalender des Vorjahres verziert. Das rote Band mit dem Glöckchen stammt von meinem längst verspeisten Osterhasen…

Sehr kreativ? Farbe!
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Wer gerne malt und dabei mehr Kreativität an den Tag legt als ich (Stand: Kindergarten im zweiten Jahr), kann mit kräftigen Farben, altes Zeitungspapier nach Herzenslust bemalen. Statt neu gekauften Geschenkbändern habe ich seit Jahren eine große Papiertüte, in der ich übers Jahr verteilt alles sammle, was sich zum Verpacken, Verzieren, Verbinden eignen könnte: Selbst die Aufhängebändchen von Tops und T-Shirts habe ich schon zweitverwertet, Schnüre gekordelt und aus Wollresten Pompons gebastelt. Nette und schnelle Deko-Idee zur Verzierung: Zierschleifen aus altem Zeitungspapier. Optimal geeignet sind schöne Magazinseiten; die Bastelanleitung findet Ihr hier.

Keine Vorbereitung? Pompös!
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Aus sehr dünnem Seidenpapier (gibt’s oft bei Online-Bestellungen dazu und wird von mir ebenfalls gesammelt) kann man süße Pompoms basteln und die an eine Geschenktüte hängen, die man wiederverwendet. Dazu einfach acht bis zwölf Lagen Papier aufeinanderlegen (große Bogen auseinanderschneiden, damit der Pompom nicht zu groß wird) und wie eine Ziehharmonika falten. In der Mitte mit einer aufgebogenen Büroklammer zusammennehmen und eine alte Schnur, einen dünnen Faden, was ihr gerade findet, zur späteren Aufhängung befestigen. Die Enden rund oder spitz zuschneiden und dann die einzelnen Böden auffächern, bis eine fluffige Kugel entsteht.  Fertig!

Mit Kindern? Schneiden und kleben!
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Alte Zündholzschachteln eignen sich super als Verpackung für kleinere Kostbarkeiten oder Gutscheine. Einfach mit schönem Magazinpapier bekleben und gut. Oder aber ihr bastelt richtig… Diese schöne Idee habe ich aus dem Hort, den mein Junge besucht: Eine alte Milchtüte ergibt eine tolle Verpackung für einen Gutschein und kann auch als Notfall-Geldbeutel herhalten. Dafür benötigt ihr ein quadratisches Tetrapack. Die Bastelanleitung findet Ihr hier.

Edel? Mit Stoffresten!
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Auch alte Schachteln und Kartons lassen sich wunderbar upcyceln. Besonders schön werden sie mit alten Stoffresten beklebt, da das richtig hochwertig wirkt. Einfach mal ausprobieren; der Kreativität sind dank der zahlreichen Inspirationsquellen aus dem Internet wirklich keine Grenzen gesetzt.

Tipp: Wer öfter mal bastelt, sollte sich das richtige Waffenarsenal zulegen. Ich finde neben Schere und Textilkleber auch die Heißklebepistole sehr hilfreich. Eine Zackenschere zaubert Abwechslung in gerade Papierkanten und Plätzchenformen lassen sich mit einem Stempelkissen prima zweckentfremden, nicht nur zu Weihnachten…

Was habt Ihr für Lieblingsideen für nachhaltige Geschenkverpackungen?
Schreibt doch mal! 🙂

Eure Nina Nina

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Viel versprechend

Bisher habe ich mich nicht wirklich für Anti-Falten-Produkte interessiert. Aber ich muss der Tatsache wohl so langsam ins Auge blicken – auch ich gehe schon deutlich auf die 40 zu. Zwar bilde ich mir ein, ganz gute Gene geerbt zu haben, die mich jünger aussehen lassen als ich bin – aber die ein oder andere Falte und etwas schlaffere Gesichtszüge kann ich schon entdecken, wenn ich mal genauer in den Spiegel schaue. Na das passt doch, dachte ich mir deshalb, als letzte Woche das Cell Boost Elixir von Oceanwell auf meinem Schreibtisch landete. Dieses Gesichtsserum soll meiner Haut mit ozeanischem Bio-Kollagen und Meerwasser, das besonders reich an Mineralien ist, eine Extraportion Feuchtigkeit spenden und sie wieder straffer aussehen lassen. Da bin ich nun wirklich sehr gespannt…

3 Gedanken zu „Geschenke nachhaltig verpacken“

  1. Hallo Nina!

    Danke für deinen lieben Beitrag 🙂 Ich finde zwar die ganzen Verpackungen die verkauft werden total süß und hübsch.. aber dennoch sollte an die Umwelt gedacht werden! Deshalb bin ich zu dem Entschluss gekommen, meine Geschenke nur noch in diese braunen Schnüre zu verpacken (die passen super zu altem Zeitungspapier) und binde dazu noch kleine Tannenzweige die im Wald auf dem Boden liegen oder andere schöne Kleinigkeiten die man draußen in der Natur findet dazu an (je nach Saison wechseln meine Dekomotive).
    Meine Freunde und Familie kennen das schon und sind teilweise auch schon auf “Nachhaltig-Verpacken-Trip” 🙂 Was haltet ihr von der Idee?

    Liebe Grüße
    Steffi

    1. Liebe Steffi,

      es freut mich sehr, dass dir der Beitrag gefällt. Ich finde deine Idee mit der braunen Paketschnur super, das mache ich auch gerne. Bei mir wird über’s Jahr verteilt alles, was nach Faden und Schnur aussieht, pauschal aufgehoben und wiederverwendet: Selbst ein kurzes Schnürchen kann als Schleife dienen und einen Farbklecks auf’s Geschenk zaubern.
      Danke für deinen Input, liebe Grüße!

      Nina

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