Eyes to kill – nicht nur auf dem Land!

So, frisch zurück aus dem viel sonnigeren und wärmeren Norden Deutschlands hier der Review meines Mascara-Tests von marie w. Vor ein paar Wochen habe ich mir eine neue Wimperntusche gewünscht, eine schön Natürliche, eine die meinen kurzen hellen Wimpern Ruckzuck ein wenig mehr Fülle zaubern kann.Mascara Rabenschwarz von Marie w.
Aber jeder, der sich schon mal einen neuen Mascara kaufen wollte, weiß dass man bzw. frau dabei im Laden verzweifeln kann: Mit Bürstchen oder Kamm? Mit Verlängerung? Waterproof? Dick, dünn, gewölbt, gerade, mit oder ohne Härchen? Schwarz? Blau oder ganz ohne Farbe? Und welcher kann denn dann auch wirklich was? Probieren geht bekannterweise über Studieren, daher freute ich mich sehr, als ein paar Tage nach unserem lustigen „Wünsch-Dir-was-Spiel“ in der Redaktion ein hübsches Päckchen von marie w. auf meinen Schreibtisch ins Büro flatterte…

Der Inhalt:
Der Mascara „Rabenschwarz 01“ mit Arganöl von marie w. Die Wimperntusche befindet sich in einer hochwertigen weiß-roten Umverpackung aus festem Karton. Sehr schön! Leider steckt die Tusche selbst aber in einem weißen Plastikfläschchen. Das hätte meiner Meinung nach auch eine etwas elegantere Lösung sein dürfen. Dafür: In ist, was drin ist! Der Mascara enthält kostbares Arganöl, Sonnenblumenwachs, Wurzelextrakte der blauen Wegwarte und eine Kombination hochreiner Eisenoxide. Außerdem ist er frei von Duftstoffen und Alkohol. Find ich gut!Test Wimperntusche Rabenschwarz von marie w.

Der Test:
Da ich natürlich weiß, dass der eigentliche Härtetest eines guten Mascaras neben seinen inneren Werten die Haltbarkeit ist, habe ich ihn nun in den letzten Wochen einem echten Dauereinsatz unterzogen. Daher war er selbstverständlich auch mit im Gepäck in meinen Familienurlaub auf dem Land. Nachdem sich dort eigentlich keiner schminkt,  kam ich mir ehrlich gesagt mitten in der norddeutschen Pampa mit meinem Schminktest beizeiten ein wenig tussig vor und durfte mir auch den ein oder anderen „leicht“ spöttischen „Prinzessinnen“-Kommentar anhören.

Normalerweise mache ich das ja nicht, aber ich hatte ja Urlaub, über mich gespottet wurde eh schon, daher – ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich‘s gänzlich ungeniert. Also setzte ich dem ganzen Test noch ein Krönchen auf und versuchte zuallererst einmal meine ohnehin wenigen, dafür hellen und kurzen Wimpern mit Hilfe einer Wimpernzange in Form zu bekommen. Das sah wohl recht nach Folter aus, denn meine Tochter, die mal wieder genau in dem Moment reinkam, als ich sie am wenigsten brauchen konnte, meinte nur verständnislos-kopfschüttelnd: „Mama, was machst Du denn da schon wieder? Das muss doch voll wehtun?“ Ich erklärte also meiner 9-jährigen, dass die Wimpernzange nichts Schlimmes, sondern ein kosmetisches Must-Have ist, wenn man seine Wimpern in Form und Schwung bringen will. Das hatte zur Folge, dass Mia solange damit rumhantierte, bis sie sich leider aus Versehen das Augenlid einquetschte… Merke: Mache deine Tests in Ruhe und ohne „fremde Hilfe“ – wenn daraus was werden soll.

Auf die Wimpern – fertig – los:
Für meine Wimpern eignen sich die rundherum spiralförmig angeordneten marie w. Borsten auf jeden Fall großartig, um mehr Volumen um meine Augen zu zaubern. Denn jede einzelne Wimper wird umhüllt und wirkt somit länger und dichter! Dazu halte ich das Bürstchen parallel zu meinen Wimpern, beginne am Wimpernansatz und fahre damit bis zur Wimpernspitze. Eine befreundete Haare-Make-up-Artistin brachte mir noch bei, dies so lange zu wiederholen, bis auch wirklich alle Wimpern gleichmäßig gefärbt sind. Und der zweite Profi-Tipp: Um sie noch voluminöser wirken zu lassen, trage ich meine Wimperntusche mit Zick-Zack-Bewegungen von rechts nach links auf. Dies gelingt sehr leicht, denn die Tusche hat eine cremige, gut aufzutragende Konsistenz. Nach kurzer Trockenzeit folgt ein zweiter Durchgang, was meinen Augen einen sehr voluminösen Wimpernkranz beschert. Und da bekanntlich aller guten Dinge drei sind, verrate ich Euch noch einen professionellen Trick. Zwar habe ich es jahrelang selbst gemacht, aber: Man darf nicht “pumpen”, um die Farbe auf das Mascara-Bürstchen zu bekommen! Ansonsten führt man der Flasche einfach unnötig Luft zu – mit dem frustrierenden Ergebnis, dass der ohnehin recht teure Mascara schnell austrocknet und klumpt. Richtig ist, das Bürstchen in der Flasche einfach ein wenig hin und her zu drehen, so habe ich deutlich länger was davon.

Was die Haltbarkeit angeht, mache ich mir bei der Wimperntusche Rabenschwarz von marie w. übrigens keine Sorgen. Denn nach fast sechs Wochen im Einsatz hat der Mascara nichts von seiner feincremigen Konsistenz verloren – auf jeden Fall habe ich nichts feststellen können. Ganz anders, als ich das (zugegebenermaßen) erwartet hatte. Bei Naturprodukten ist es ja gerne mal so, dass sich die Tusche zwar gut auftragen lässt, dann aber in der Haltbarkeit ihre Mankos hat. Entweder, man muss sich dann ungefähr alle 3-4 Stunden nachschminken, da man sonst nichts mehr von ihr sieht. Oder aber die Wimperntusche hängt nach ein paar Stunden leider wirklich überall im Gesicht, nur nicht mehr dort, wo sie eigentlich hingehört.Tanja mit Mascara Rabenschwarz von marie w.

Mein Fazit nach 6 Wochen Einsatz:
Der rabenschwarze Wimperntraum von marie w. (gibt’s übrigens auch in UmbraBraun) hat nicht nur mich im Urlaub voll überzeugt. Auch im Büro war das Feedback durchweg positiv. Kein Wunder: Er  verleiht meinen Wimpern nicht nur optimale Dichte und verlängert sie optisch. Arganöl, Wachs aus den Samen der Sonnenblume und ein Wurzelextrakt der blauen Wegwarte verwöhnen die Wimpern zusätzlich mit intensiver Pflege. Und der Milchsaft von Senegal-Akazien sorgt dafür, dass die Farbe gut auf den Härchen haftet bleibt. Über den Preis lässt sich bestimmt streiten – stolze 29 Euro sind ja nicht gerade wenig. Trotzdem bin ich begeistert von diesem Produkt, das mehr kann, als ich zu hoffen gewagt hätte und da bleibt, wo er sein soll. Und da er offensichtlich auch sehr ergiebig ist, relativiert sich der Preis schon wieder! Für mich sind auf jeden Fall alle Daumen oben.

 

 

2 Gedanken zu „Eyes to kill – nicht nur auf dem Land!“

  1. Klingt interessant, aber wirklich ein stolzer Preis… Ich kaufe immer “normale” Naturkosmetik Mascaras, meist von Logona, mit der ich auch sehr zufrieden bin. Aber die enthalten natürlich Alkohol. Werde ich vielleicht mal ausprobieren, diese Variante von marie w.

  2. Also, ich hab mir den Mascara besorgt, nachdem ich deinen Test gelesen hab – und ich bin total begeistert! Lässt sich super auftragen, verlängert und verdichtet die Wimpern und – das wichtigste – hält den ganzen Tag!!! Beide Daumen hoch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.