Maskerade

Winterzeit ist Maskenzeit! Während auf der Piste das Woll-Modell zum Schutz vor Kälte gefragt ist, kommt im Badezimmer die Verwöhn-Variante zum Zuge. Und die hat es in sich: Gesichtsmasken aus naturreinen Zutaten haben viel mehr zu bieten als nur reichhaltige Pflege.
Maskerade, Gesichtsmasken, Foto: Fotolia

Ein bis zwei Mal wöchentlich sollte der kleine Luxus schon sein: Eine Maske als Auszeit zum Abschalten und Entspannen. Unserer Haut bietet sie Intensivpflege, die alles bereithält, was unser Teint gerade benötigt. Was das genau ist, verrät uns unsere Haut am besten selbst…

Wishlist: Von Bedürfnissen und Multi-Masking

Bei Spannungsgefühl und Trockenheit braucht die Haut Feuchtigkeit. Ideale Zutaten sind zum Beispiel Hyaluronsäure, (Wild)rose, aber auch Macadamianuss und Jojoba. Wirkt sie fahl durch Stress oder wenig Schlaf, sind Vitamine und Energiespender aus Früchten sowie Koffein gefragt. Bei Rötungen und Irritationen sind beruhigende Rezepturen mit Aloe Vera, Heilerde, Kamille oder Mandelöl genau richtig.

Und bei Mischhaut? Da darf es ruhig eine Kombination aus mehreren Masken sein – Multi Masking heißt der neue Trend! Unreine Hautpartien werden zum Beispiel mit einer Reinigungsmaske geklärt, während der restliche Teint mit einer Anti-Aging-Packung verwöhnt wird. Je nach Bedürfnis macht es also durchaus Sinn verschiedene Masken im Haus zu haben und diese auch mal zu kombinieren. Gerade der Wechsel zwischen trockener, warmer Heizungsluft und frostigen Temperaturen bringt die Haut im Winter schnell aus dem Gleichgewicht und ihre Ansprüche ändern sich. Außerdem: Sie braucht während der kalten Jahreshälfte einfach mehr Fett als gewöhnlich. Ob zusätzlich zur Maske noch eine Creme oder ein Serum sinnvoll ist, sollte man vom individuellen Hautgefühl abhängig machen.

Der richtige Zeitpunkt

Die ideale Reihenfolge der Pflegeschritte: Das Gesicht reinigen, bei Bedarf peelen, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen. Für ein Extra an Pflege anschließend eine Ampulle oder ein Serum benutzen – und erst dann die Maske. In dieser Kombination intensiviert die verwöhnende Packung sogar den Effekt der konzentrierten Pflege. Gecremt wird bei Bedarf ganz am Ende. Zahlreiche Studien haben übrigens bestätigt: Über Nacht können Wirkstoffe besonders gut in die Haut eindringen. Kein Wunder also, dass immer mehr Overnight-Masken erhältlich sind, die vor dem Zubettgehen aufgetragen werden und ein strahlendes Hautbild am Morgen versprechen. Die speziellen Rezepturen mit zarter, meist Gel-artiger Konsistenz sollen über Nacht an Ort und Stelle bleiben, ohne das Kopfkissen in Mitleidenschaft zu ziehen. Eine Packung mit Dornröschen-Effekt? Klingt genial! Schade nur, dass bei Bio-Beauty die Auswahl an Sleeping Masks derzeit noch sehr begrenzt ist.

NoGo: Abtauchen mit Maske

Die Gewohnheit, Gesichtsmasken während eines heißen Wannenbades einwirken zu lassen, sollten wir uns übrigens abgewöhnen: Unsere Poren öffnen sich bei Wärme und scheiden überflüssigen Talg und Giftstoffe aus. Für die Wirkstoffe einer Maske ist unsere Haut währenddessen nun wirklich nicht bereit. Lieber nach dem Bad oder einer heißen Dusche noch ein wenig Zeit auf dem Sofa einplanen und bei einem Detox Kräutertee den Beauty-Hero auflegen.

Nicht immer, aber immer öfter

Fakt ist: In unseren Breiten finden die reichhaltigen Schönmacher noch viel zu selten Anwendung. Im asiatischen Raum hingegen, gehören Gesichtsmasken zu den Beauty-Basics, die sich jede Frau mehrmals (!) pro Woche gönnt. Und das Ergebnis lässt sich sehr wohl sehen: Die Packungen versorgen den Teint nämlich im Handumdrehen mit Vitalstoffen, die ihn auch mal auf die Schnelle vor einem Date oder einem wichtigen Termin zum Strahlen bringen. Da sollten die 15 bis 20 Minuten doch sinnvoll investierte Quality-Time für unsere Schönheit sein? Höchste Zeit, diesen guten Vorsatz im neuen Jahr häufiger umzusetzen…

Naturkosmetik-Masken, die wir lieben:

Für mehr Feuchtigkeit:

Für glatte Haut/Anti Aging:

Für reinere Haut:

Vitamine & Glow:

Schön über Nacht:

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