Winterpflege – Zarte Haut trotz rauer Kälte

Bereit für die Piste? Mit Cold Creams & Co ist unsere Haut gegen Schnee, Eis und Wintersonne gewappnet. Wir verraten, worauf es in Sachen Winterpflege wirklich ankommt. Raus ins Schneegestöber!
Zarte Haut trotz Kälte, Winterpflege, Foto: PIXABAY

Spaziergänge im Flockenwirbel, Pistengaudi und Aprés Ski: Was für uns pures Vergnügen bedeutet, stellt unsere Haut vor einige Herausforderungen. Vor allem bei Minustemperaturen draußen und trockener Heizungsluft in den Räumen wird sie stark strapaziert. Das größte Organ unseres Körpers reagiert oft empfindlich auf Temperaturschwankungen. Der schnelle Wechsel von kalt auf warm und die geringe Luftfeuchtigkeit trocknen ruck, zuck aus. Ein Hydrolipidmantel sorgt normalerweise dafür, dass unsere Haut schön geschmeidig bleibt. Zur kalten Jahreszeit wird unsere Schutzschicht aus Feuchtigkeit und Talgdrüsenfett auf eine harte Probe gestellt und durch äußere Einflüsse geschwächt. Die trockene Luft lässt Feuchtigkeit auf der Hautoberfläche schneller verdunsten und die Produktion von normalerweise zwei Gramm Talg täglich wird bereits ab 8 Grad Plus auf null gesetzt – weit bevor die Werte unter den Gefrierpunkt sinken.

Undercover

Die Haut an Händen und Gesicht leidet im Winter oft besonders, da diese Stellen meist nicht durch die Kleidung bedeckt sind. Dabei sind Handschuhe ein absolutes Muss bei kalten Temperaturen: Die Extra-Schicht schützt zuverlässig vor extremen Witterungen. Gut behütet sein ist ebenfalls wichtig, da unser Körper bis zu 70 Prozent seiner Wärme über den Kopf abgibt. Eine wollige Mütze und ein Baumwoll-Schal über Mund und Nase halten die körpereigene Wärme.

Lipide statt Feuchtigkeit

Viel wichtiger als der Kleiderschrank ist aber unser Beauty-Sortiment. Ein No-Go im Winter: leichte Hydrocremes, die einen hohen Wasseranteil haben. Sie können zu Mikro-Erfrierungen führen! Die Haut braucht jetzt eine reichhaltige Pflege mit einem hohen Fettgehalt. Sie kann den fehlenden natürlichen Schutzmantel bis zu einem gewissen Grad ersetzen und die Feuchtigkeit in der Haut halten. Als zusätzlichen Schutz ein Öl-Serum unter der Tagespflege benutzen.

Wirksamer Schutz

Bei langen Spaziergängen und auf der Piste ist ein ausreichender Sonnenschutz Pflicht. Der Schnee reflektiert das Licht und verstärkt (ähnlich wie Wasser) die UV-Strahlung. Das perfekte Outdoor-Equipment für den Winter sind darüber hinaus spezielle Cold Creams. Sie legen eine schützende Schicht auf die Haut und schirmen sie vor Kälte ab. Aber Achtung: Sobald man sich länger in beheizten Räumen aufhält, sollten Cold Creams abgenommen werden, da sonst Wärmestau und geplatzte Adern drohen! Vor allem bei zu Couperose neigender Haut ist hier Vorsicht geboten.

Nicht vergessen: Auch wenn sie das ganze Jahr über unerlässlich ist, rückt die Lippenpflege bei frostigen Temperaturen erst recht in den Fokus. Die zarte Haut braucht reichhaltigen Schutz, der bei langem Aufenthalt im Freien auch gerne öfter nachgelegt werden darf. Pflegende Wachse, die sich als sanfter Film auf die Oberfläche legen, sind jetzt die perfekten Inhaltsstoffe für die praktischen Helfer im Pocket-Format. Unterwegs eignen sich Pflegestifte dank ihrer Formulierung auch, um bei Schnee und Eis die Wangen- und Nasenpartie zu schützen.

Winter-Wellness

Haut und Seele mit ein wenig Winter-Wellness verwöhnen? Für den Body sind Körperöle das Nonplusultra. Sie helfen der Haut ihre Feuchtigkeit zu bewahren und stimulieren on Top den Wärmehaushalt.

Auch ein heißes Bad ist perfekt zum Aufwärmen und Entspannen. Ideal ist nur etwa eine Viertelstunde in 25 bis 30 Grad warmem Wasser – das trocknet die Haut nicht aus. Ein pflegender Badezusatz mit reichhaltigen Zutaten und ätherischen Ölen verwandelt die Wanne in ein Home Spa und versorgt die winterstrapazierte Haut mit wertvollen Lipiden.

Beauty-Heros für kalte Tage

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