Verführerischer Schwung: Augenbrauen

Ob wild und buschig oder in feinen, schmalen Linien: Augenbrauen setzen in unserem Gesicht Akzente. Doch wie findet man die passende Augenbrauen-Form? Mit unseren Tipps kriegst Du garantiert die Kurve.
Verführerischer Schwung: Augenbrauen Bild: pexels

Sie haben Fans, aber auch totale Gegner. Die Rede ist von Statement-Brauen, dem derzeitigen Augenbrauen-Trend. Zumindest unter den Models auf den Laufstegen. Ob wilde und buschige Brauen auch im Alltag ankommen? Bei den meisten wohl eher nicht. Dennoch: Der Trend geht schon seit einiger Zeit weg von schmalen, dünnen Linien hin zu mehr Dichte und Natürlichkeit. Zu dünn gezupfte oder nachgezogene Augenbrauen sind mittlerweile out!

Brauen sind allerdings nicht nur ein wichtiges Beauty-Merkmal, sondern auch äußerst nützlich beim Identifizieren eines menschlichen Gesichts, wie Wissenschaftler in Studien feststellten. So seien Menschen ohne ihre Augenbrauen nur sehr schwer wiedererkennbar. Brauen sind also je nach Träger völlig verschieden und individuell. Doch egal für welche Form man sich nun entscheidet, wichtig ist das richtige Handling! Hier sind unsere Tipps:

Do’s und Don’ts

Generell gilt: Die Augenbrauen sollten abends gezupft werden, da zu diesem Zeitpunkt das Schmerzempfinden geringer ist und die Haut über Nacht Zeit hat sich zu beruhigen. Auch nach dem Duschen oder Baden ist die Haut weicher, und es ziept nicht allzu sehr. Dabei die Brauen immer in Wuchsrichtung zupfen und die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger spannen. Aber bitte niemals zu viel wegnehmen! Weniger ist mehr, schließlich sollen Brauen ja nur optimiert und nicht vollkommen verändert werden. Außerdem sind Augenbrauen sehr sensibel: Hat man mal zuviel weg gezupft, wachsen sie oft nicht mehr vollständig nach. Dabei können unschöne Lücken entstehen. Die gute Nachricht: Mit Puder kannst Du diese recht gut kaschieren.

Dein Typ ist gefragt!

Entscheidend ist: Welche Form passt zu welchem Gesicht? Der Schwung sollte mit den Gesichtszügen und mit dem Charakter des Trägers harmonieren. Schmalere – aber nicht zu schmale – Brauen passen zum Beispiel zu feinen Gesichtszügen. Natürliche, sportliche Typen bevorzugen oft die buschigere Variante. Kantige Gesichter wirken durch einen leicht gewölbten Brauenschwung weicher. Runde Gesichter brauchen hingegen zum Ausgleich einen breiteren, eckigeren Bogen, mit einem angewinkelten Schwung. Was Du auch beachten solltest: Je größer das Gesicht, desto kräftiger sollten die Augenbrauen sein.

Reine Formsache: So klappt’s

Den Königsweg zur perfekten Form gibt es nicht, dazu sind wir einfach viel zu unterschiedlich in unserem ästhetischen Empfinden. Man denke zum Beispiel an die weltberühmte mexikanische Malerin Frida Kahlo, die ihre Augenbrauen zum persönlichen Markenzeichen machte, indem sie diese über der Nase zusammenwachsen ließ. Doch es gibt einen Trick, mit dem Du herausfinden kannst, welche Form optimal zu Deinem Gesicht passt. Man nennt ihn „das klassische Dach“: Die Braue sollte in den ersten zwei Dritteln ihrer Länge ansteigen und dann leicht abfallen. Zur Orientierung legt man einen Stift am Nasenflügel an und hält ihn senkrecht nach oben, um festzulegen wo die Brauen beginnen sollen. Dann den Stift zum Rand der Iris verschieben, um den höchsten Punkt des Bogens zu finden. Zuletzt legt man den Stift zwischen Nasenflügel und äußerem Augenwinkel an. Dort, wo er die Braue berührt, sollte das Ende sein. Wem das zu kompliziert ist, der kann sich natürlich auch mit Schablonen helfen. Rasieren oder Wachsen sind Alternativen zum Zupfen, die zudem länger halten. Dafür begibst Du Dich jedoch besser in die Hände einer erfahrenen Kosmetikerin oder Brow Stylistin.

Zum Finale: Das Feintuning

Und wie wird der verführerische Schwung nun vollendet? Mit Pinsel, Puder, Stift oder Mascara lassen sich kleine Unebenheiten ausgleichen. Zu spärliche, zu schmale oder zu helle Brauen kannst Du mit einem Augenbrauenstift auffüllen oder verbreitern. Aber bitte immer nur fein stricheln, keinesfalls Balken malen! Eine tolle Optik bringt auch das vorsichtige Schließen der Lücken mit Brauenpuder oder mattbraunem Lidschatten. Noch ein Tipp: Die Brauen am besten immer von außen nach innen nachzeichnen, da die Brauen am äußeren Ende dünner sind und dort mehr Definition und Farbe benötigen. Das natürlichste Farbergebnis erreichst Du, wenn du eine dunklere und eine hellere Nuance miteinander vermischst. Genug Anregungen bekommen? Dann steht einem verführerischen Augenaufschlag ja nichts mehr im Wege.

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