Punktsieg gegen Pigmentflecken

Sommersprossen sind süß. Doch braune Sprenkel im Gesicht und auf den Handrücken, die erst in reiferen Jahren auftreten, können ganz schön nerven – vermutlich auch, weil man sie dann oft Altersflecken nennt. Kein Grund, ihnen mit chemischen Keulen zu Leibe zu rücken! Jetzt gibt es Hilfe aus dem Naturkosmetikregal, die ganz schön helle ist.
Magazin: Punktsieg gegen Pigmentflecken Bild: pexels

Tupfen wirken herrlich frisch, wenn sie ein flottes Halstuch zieren oder als Muster auf unserem Kaffeebecher schon morgens für gute Laune sorgen. Für Pigmentflecken gilt das allerdings weniger. Die wünschen wir sofort nach Hintertupfingen, denn ähnlich wie mit Falten verbinden wir damit den Abschied von unserer Jugend. Dabei können sich die braunen Sprenkel nicht nur jenseits der Fünfzig bilden, sondern auch schon mit Mitte zwanzig, etwa während einer Schwangerschaft oder als Urlaubsmitbringsel nach Ferien im sonnigen Süden. Trotzdem müsst Ihr nicht wie ein geschecktes Pony durchs Leben laufen! Immer mehr Naturkosmetikhersteller bieten raffinierte Pflegeprodukte an, mit denen Ihr Pigmentflecke gezielt verhindern und bereits vorhandene mildern könnt. Aber wie kommt es eigentlich zu dieser Hautveränderung?

Jugendschutzprogramm: Vorsorge ist besser als Nachsorge

Pigmentflecken treten, ähnlich wie Sommersprossen, bevorzugt an Körperteilen auf, die regelmäßig der Sonne ausgesetzt sind. Vor allem Gesicht, Dekolleté und Hände sind betroffen. Das liegt daran, dass die pigmentbildenden Zellen bei intensiver UV-Strahlung deutlich schneller arbeiten müssen – und bei Überforderung leicht mal aus dem Takt geraten, besonders in hormonellen Umbruchphasen. Statt feiner, gleichmäßiger Bräune produzieren wir an einigen Stellen plötzlich viel zu große Mengen des Hautfarbstoffs Melanin. Hinzu kommt, dass diese hektisch ausgestoßenen Pigmente oft verklumpen. Dadurch bleiben sie als sichtbare Flecken zwischen den Hautschichten hängen und verblassen kaum, weil sie nicht gemeinsam mit den oberen Hornschüppchen abgestoßen werden können. Um einer weitere Zunahme vorzubeugen, solltet Ihr unbedingt natürlichen Sonnenschutz auftragen, wenn Ihr Euch längere Zeit im Freien aufhaltet. Aber auch mit der richtigen Pflege könnt Ihr viel bewirken. Ideal sind Produkte mit einer geballten Ladung an Antioxidantien, etwa Vitamin-E-reichem Weizenkeimöl oder Rotalgen-Extrakt, die freie Radikale ausbremsen.

Vom Fleck weg – ganz ohne reizende Giftstoffe

Wer Tomatensoße aus einer weißen Bluse entfernen will, greift gern zu einem Waschmittel mit Bleichzutaten. Ähnlich ist es mit Kosmetik, die Pigmentflecken vermindern soll. Neben klassischen Anti-Aging-Wirkstoffen enthalten die Produkte meist aufhellende Substanzen – die im konventionellen Bereich allerdings oft hart zur Sache gehen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt speziell vor Cremes mit der Chemikalie Beta-Arbutin, die als „gesundheitlich bedenklich“ eingestuft wird, weil sie krebserregendes Hydrochinon freisetzt. Es geht aber auch sanfter! Das beweisen zahlreiche Naturkosmetik-Neuheiten. Absoluter Shooting-Star unter den Bio-Fleckentfernern ist das Gänseblümchen, dessen Saponine die Hauterneuerung ankurbeln und die Melanin-Bildung harmonisieren, während Vitamin C vorhandene Tupfen allmählich blasser werden lässt. Ähnlich wirken Sanddorn, Rapssamen-Extrakt, Wildrosenöl und Granatapfel, die einen leichten Peeling-Effekt haben und so den Abbau der Pigment-Ansammlungen begünstigen. Fruchtsäuren aus Äpfeln oder Zitronen lockern Melanin-Klümpchen auf und wirken so dezent bleichend. Das braucht allerdings seine Zeit. Sichtbare Erfolge dürft Ihr frühestens nach vier Wochen erwarten. Komplett weg gehen die Flecken allerdings nicht. Deshalb solltet Ihr zusätzlich auf ein Vertuschungsmanöver setzen: Concealer, Foundations und CC-Creams, die Lichtschutz, Anti-Aging, Fleckenmittel und Farbe in sich vereinen, wirken wie eine Tarnkappe, schummeln kleine Makel ruck, zuck weg. Euer Teint wirkt makellos schön.

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