Time to change: Pflegeumstellung von Sommer zu Winter

Der Herbst ist eine Zeit des Wandels: Während die Natur sich auf den Winter vorbereitet und die Bäume ihre Blätter langsam verlieren, stellt auch unsere Haut ihre Bedürfnisse um. Wir verraten, wie das am besten gelingt.
Magazin: Time to change: Pflegeumstellung von Sommer zu Winter Bild: pixabay

Der Herbst ist eine Zeit des Wandels: Während die Natur sich auf den Winter vorbereitet und die Bäume ihre Blätter langsam verlieren, stellt auch unsere Haut ihre Bedürfnisse um. Wir verraten, wie das am besten gelingt.

„Der Winter naht“ heißt es in einer Kultserie. Und wenn es erstmal Minusgrade hat, ist auch die Winterpflege plötzlich in aller Munde. Dabei wäre bereits jetzt der ideale Zeitpunkt, um unserer Haut die Umstellung zu erleichtern. Denn bereits ab 8 Grad plus verringern unsere Talgdrüsen die Arbeit und der Teint wird zunehmend trockener.

Immer schön langsam

Fakt ist: In der kälteren Jahreshälfte muss eine fetthaltigere Pflege her. Doch verwendet man von heute auf morgen plötzlich eine „extra rich“ Creme, sind Unreinheiten vorprogrammiert. Eine langsame Umstellung ist deshalb deutlich leichter für die Haut, um den Sommermodus schrittweise zu verlassen.

Variante 1: Den Tag zur Nacht machen

Während die Tagespflege zunächst beibehalten werden kann, darf die Nachtpflege schon mal reichhaltiger ausfallen und rückfettende Inhaltsstoffe wie Sheabutter, Argan oder Nachtkerze enthalten. Wer es gern simpel hält, verwendet diese bei abnehmenden Temperaturen einfach auch für den Tag und kann auf zusätzliche Produkte verzichten.

Variante 2: Zusätzlicher Schichtdienst

Fans von Layering haben es ebenfalls einfach: Sie ergänzen ihre Beautyroutine nach Bedarf einfach um zusätzliche Schritte oder Schichten und hören auf ihr Hautgefühl.

Variante 3: Gesichtspflege in Stufen

Einige Hersteller bieten innerhalb einer Serie auch Produkte mit unterschiedlichem Fettgehalt an, so dass man im Lauf der Jahreszeiten einfach zwischen light, medium und rich switchen kann, ohne dem Teint eine komplett neue Rezeptur zumuten zu müssen. Eine Gesichtspflege in Stufen ist außerdem mit dem Zusatz von Gesichtsölen möglich, die bei Bedarf entweder tröpfchenweise der Tagescreme beigemischt werden oder als Solitär Einsatz finden. Das Gleiche gilt für reichhaltige Öl-Seren, die sich ebenfalls perfekt für die Umstellung eignen.

Sanft reinigen

Wenn wir schon versuchen, der Haut mehr Lipide zuzuführen, ist es unumgänglich bei der Reinigung buchstäblich auf Samthandschuhe zu setzen. Am besten eignen sich jetzt milde Milch-Produkte mit leicht rückfettendem Effekt und ohne den Zusatz von Alkohol.

Weniger Wasser

Bei allen Versionen ist es wichtig, nach und nach den Wassergehalt in der Tagespflege zu reduzieren. Denn ist der Winter tatsächlich irgendwann hier, können zu leichte Hydrocremes zu Mikroerfrierungen führen. Dann ist bei Outdoor-Aktivitäten auch der richtige Zeitpunkt für Cold Creams, die sich schützend auf die Hautoberfläche legen. Die wiederum haben in beheizten Räumen jedoch nichts auf dem Teint verloren und müssen unbedingt runter – sonst droht ein Wärmestau und im schlimmsten Fall geplatzte Äderchen!

Gar nicht so einfach, das richtige Maß zu finden. Mit unseren Tipps gelingt es Euch aber bestimmt!

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