Glücksgriff für schöne Hände

Spröde, trocken und alles andere als zart zeigen sich eiskalte Händchen, wenn das Thermometer fällt. Hautschutz ist jetzt das oberste Gebot. Aber wie…?
Glücksgriff für gepflegte Hände, Foto: PIXABAY

Mit rund 3.500 Nervenenden pro Quadratzentimeter auf einer Fingerkuppe sind unsere Hände unser sensibelstes Tastinstrument. Tagein, tagaus werden sie durch Waschen, UV-Strahlung, Geschirr spülen und vieles mehr stark beansprucht – wenn der Winter einsetzt, strapaziert das unsere Hände um so mehr. Denn dann muss sich die Haut zusätzlich auf starke Temperaturschwankungen und extreme Witterungsverhältnisse einstellen. Der Fett- und Feuchtigkeitshaushalt unserer Hände gerät leicht aus dem Gleichgewicht, denn die Haut der Handoberflächen besitzt kein Unterhautfettgewebe, ist sehr dünn und kann Feuchtigkeit somit nicht lange speichern. Das A und O für schöne Hände heißt deshalb cremen, cremen, cremen…

Warum extra Handcremes Sinn machen

Muss es dazu eigentlich unbedingt eine spezielle Handcreme sein, oder tut es auch die Bodylotion? Wichtig ist im Winter vor allem der Fettgehalt: Um die natürliche Schutzschicht unserer Hände zu erhalten oder wieder aufzubauen, benötigt die Haut wertvolle Lipide. Bauch, Beine und Arme brauchen in der Regel weniger Fett, sondern mehr Feuchtigkeit, weil sie durch Wollpullis und warme Hosen besser geschützt sind. Für die Hände reicht eine Bodylotion dagegen meist nicht aus. Hinzu kommt der Komfortfaktor: Handcremes pflegen nicht nur intensiv, sie ziehen trotz ihrer gehaltvollen Rezepturen auch besonders schnell ein. Schließlich sollen unsere Hände schnell wieder einsatzfähig sein. Spezielle Handcremes enthalten deshalb meist eine Extraportion Sheabutter, Kokosöl oder Kakaobutter. Der Trick: Da diese Öle aus sehr kurzen Fettsäureketten bestehen, sind sie bei Zimmertemperatur nicht flüssig, sondern eher cremig-fest. Erst, wenn wir das Produkt aus der Tube drücken und auf unserer Haut verteilen, schmilzt die Pflanzenbutter, dringt tief ein und bildet auf der Haut eine Art rutschfeste Thermojacke, die sogar häufigem Handschuh an, Handschuh aus, standhält.

Gewusst wie: Gepflegte Haut im Handumdrehen

Für eine optimale Wirkung sollte Handcreme mindestens zweimal täglich verwendet werden – noch besser nach jedem Händewaschen. Bei sehr trockenen, spröden Händen hilft eine „Handpackung“ ein- bis zweimal pro Woche: Dazu reichlich Handcreme auftragen, weiche Baumwollhandschuhe überziehen und die regenerierenden pflanzlichen Wirkstoffe über Nacht einwirken lassen. Selbst raue und rissige Hände erhalten so ihr gepflegtes, glattes Aussehen zurück – und sind am nächsten Morgen geschmeidig zart.

Wärmstens zu empfehlen: Extra-Schutz

Damit das auch so bleibt, schützt Eure Hände im Winter zusätzlich mit Handschuhen oder in der Manteltasche. Das ist nicht nur angenehmer für die Haut, sondern hilft bei klirrender Kälte sogar die Körpertemperatur konstant zu halten: Immerhin 20 Prozent unserer Körperwärme gehen über die Hände verloren! Und kalte Fingerspitzen findet sowieso niemand angenehm…

Mit diesen Helferlein wird alles fein…

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