Under Cover: Foundations

Naturkosmetik-Foundations schenken einen tollen, natürlichen Teint und helfen, Fältchen, Flecken und Pickel geschickt zu tarnen. Doch welches Produkt ist das Richtige für Euren Typ? Alles über Kompakt- und Flüssig-Make-ups, Concealer sowie BB- und CC-Creams.
Titelbild Magazin: Under Cover: Naturkosmetik-Foundations

Was haben ein natürlich wirkendes Make-up und eine gute Undercover-Agentin gemeinsam? Man nimmt sie nicht bewusst wahr. Und sie führen zum Ziel: Eine Untersuchung der Uni Göttingen hat ergeben, dass ein ebenmäßiger Teint uns nicht nur attraktiver, sondern auch bis zu 20 Jahre jünger aussehen lässt – selbst wenn die Haut bereits erste Fältchen zeigt. Es lohnt sich also, kleine Unregelmäßigkeiten, Couperose oder Pigmentflecken mit einer Foundation auszugleichen.
Und das Beste: Die neuen Bio-Make-ups sind so raffiniert, dass Ihr damit kein bisschen angemalt ausseht – vorausgesetzt, Ihr engagiert für Euer Vertuschungsmanöver den richtigen Spezialisten. Wir verraten Euch, wie Ihr die perfekte Grundierung für Euren Hauttyp findet und kleine Makel untertauchen lasst.

Was ist an Bio-Make-up anders?

Im Gegensatz zu konventionellen Grundierungen, die meist viel Silikon oder Nylonpartikel enthalten, werden in Naturkosmetik-Foundations vor allem pflanzliche Fette eingesetzt. Als Farbstoffe dienen sanfte Mineralien, Tonerde, gemahlene Calendula-Blüten, Sanddornfruchtextrakt, Edelsteinstaub und Eisenoxide. Mica, das in Granitsteinen für einen leichten Schimmer sorgt, reflektiert das Licht und wirkt so wie ein Weichzeichner. Um Unebenheiten perfekt abzudecken, verwenden die Hersteller Titandioxid und Zinkoxid, die nebenbei auch vor Sonne schützen.

Eine weitere beliebte Zutat, vor allem in Mineral Make-up, ist Talkum. Dieses Pulver wird aus gemahlenem Speckstein hergestellt und kaschiert kleine Makel, ohne das Gesicht mehlig aussehen zu lassen. Dass Talkum die Poren verstopft, gilt übrigens nicht mehr, denn die Partikel sind heutzutage so federleicht und fein, dass sie sogar für Lidschatten verwendet werden. Doch welches Make-up ist das richtige für Euch?

Euer Typ ist gefragt: Die beste Grundierung für Eure Haut

Wer lieber mit einem tollen Teint statt mit öliger Haut glänzen will, sollte am besten ein Mineral Make-up oder eine feuchtigkeitsbetonte Flüssig-Foundation nehmen. Trockene, reife Haut ist dagegen mit einem cremigen Kompakt-Make-up oder einem reichhaltigen Grundierungsfluid besser bedient. Sie versorgen das Gesicht nicht nur mit einer Extraportion Pflege, sondern auch mit straffenden Anti-Aging-Wirkstoffen wie Hyaluronsäure, Apfelsamenöl und Braunalgenextrakt.

Eine Cover-Alternative sind die so genannten CC-Creams. Sie sind mittlerweile auch im Naturkosmetikregal der Nachfolger der BB-Creams, die als „Alleskönner“ gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Abkürzung BB steht für „blemish balm“, diese Cremes sollen also gleichzeitig pflegen, Fehler vertuschen und einen Sonnenschutz von etwa LSF 10 liefern. Die neue Generation der CC-Creams (steht für colour correction) sorgt darüber hinaus, wie der Name schon sagt, für kleinere Korrekturen am Hautbild. CC-Produkte sollen beispielsweise zusätzlich Hautrötungen mildern und Pigmentflecken verdecken, zudem ersparen sie oft den Concealer, der bei einigen Vorgängern aus dem BB-Segment noch nötig ist. Und in vielen CC-Creams stecken tolle Anti-Aging-Wirkstoffe, die oft sogar als Langzeitpflege für reife Haut zu empfehlen sind und damit die Tagescreme ersetzen.

Concealer und Abdeckstifte als Tarnkappen

Damit Ihr trotz Schminke nicht angemalt ausseht, solltet Ihr Euch ein persönliches Sondereinsatz-Kommando gönnen, das maßgeschneidert zu Eurem Hautproblem passt. Dunkle Ränder unter den Augen und erweiterte Äderchen gehen am besten unter einem flüssigen Concealer oder einem cremigen Stick in Deckung. Nehmt möglichst einen etwas helleren, ins Gelbliche spielenden Ton, damit der Blaustich der Schatten neutralisiert wird. Wer mag, kann damit auch gezielt kleine Falten zwischen Nase und Mund wegmogeln. Einfach einen Klecks mit dem Finger darauf verstreichen – und schon ist kaum noch was zu sehen. Abdeckstifte gegen Pickel sind in der Regel fester und enthalten außer kaschierenden Pigmenten auch antibakterielle Stoffe, wie z. B. Teebaumöl und Wundklee, die Unreinheiten schneller heilen lassen. Und im Nu erledigt sich das Verstecken von selbst – wetten?

Die beste Naturkosmetik für Ihr Vertuschungsmanöver

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