Die Veganblume

Veganblume

Das Logo mit der Sonnenblume, das mittlerweile sehr bekannt ist, wird seit 1991 von der Vegan Society vergeben, die 1944 in Großbritannien gegründet wurde.

Was zeichnet die Veganblume aus?

Sie zertifiziert Nahrung, Reinigungsmittel und Kosmetik, die keine tierischen Substanzen erhalten. Außerdem garantiert dieses Siegel, dass der Hersteller selbst keine Tierversuche gemacht oder in Auftrag gegeben hat. Weder für das fertige Produkt noch für die darin verwendeten Rohstoffe.

Aber Vorsicht!

Genau hinter dieser Formulierung verbirgt sich allerdings auch ein klitzekleines Hintertürchen. Wenn ein konventioneller Beautyhersteller z. B. einen synthetischen Wirkstoff benutzt, der seit Jahrzehnten verwendet wird, darf er seine Kosmetik damit oft trotzdem mit der Veganblume kennzeichnen. Erklärung: Die entsprechenden Tierversuche für diesen Stoff wurden vor langer Zeit bei der damaligen Markteinführung durchgeführt und sind daher nicht durch diesen Hersteller zu verantworten.

Solche Fälle sind aber die Ausnahme und ab einem festgelegten Stichtag auch bei anderen Logos wie dem Hasen mit der schützenden Hand oder dem Leaping Bunny erlaubt. Deshalb darf man die Veganblume durchaus als seriösen Garant für tierversuchsfreie Kosmetik werten.
In Deutschland tragen mehrere tausend tolle Produkte die Veganblume. Die Palette reicht von Marzipan, Tofuwürstchen und Reformhausmargarine bis hin zu Geschirrspülmittel, Duschgels, Deos und Gesichtscremes. Meist handelt es sich bei den Beautyprodukten gleichzeitig um echte Naturkosmetik. Wer zu 100 Prozent auf Nummer Sicher gehen will, achtet zusätzlich auf Bio-Siegel wie das von Ecocert, NATRUE oder dem BDIH.

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