Der CSE-Standard

Dieses Label, das die Nachhaltigkeit von Firmen belegen soll, besteht aus einem geschwungenen Pfeil, zwei grünen Blättern und den Buchstaben CSE, die „Certified Sustainable Economics“ bedeuten. Im Gegensatz zu den typischen Naturkosmetiksiegeln steht bei der Vergabe nicht die Qualität des Produkts im Mittelpunkt, sondern die der Unternehmensführung. Bewertet werden drei Aspekte: Ökologie, Soziales und Ökonomie.
So soll z. B. sichergestellt werden, dass Ökostrom benutzt wird, Männer und Frauen gleichberechtigt arbeiten und Geldgeschäfte nur bei ethisch einwandfreien Banken getätigt werden. Neben den Mindestanforderungen müssen die Firmen drei weitere Ziele aus zwei der Bewertungssäulen erreichen, die sie selbst auswählen und in drei bis fünf Jahren verwirklichen sollen. Die Einhaltung wird jährlich von einer der beiden Kontrollstellen überprüft. Ausgetüftelt wurde das CSE-Siegel von der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik in Zusammenarbeit mit sechs Bio-Beautyfirmen, nämlich Aries Umweltprodukte, Botanica, Annemarie Börlind, Farfalla, Logocos und oceanBASIS. Es soll in Zukunft aber auch für andere Branchen genutzt werden können.

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