Demeter – Biologisch-dynamische Qualität

Seit seiner Einführung im Jahr 1928 steht das Demeter- Warenzeichen für geprüfte Qualität von der Erzeugung über die Verarbeitung bis in den Handel. Dieses Markenzeichen auf Kosmetika garantiert, dass die für das Produkt eingesetzten pflanzlichen Rohstoffe von höchstmöglicher Qualität sind – und das noch strenger als bio.

Vorgaben

Vom Anbau bis hin zur Verarbeitung wird lückenlos überprüft, ob die Produzenten die Richtlinien des Verbandes auch konsequent einhalten. Dazu gehören neben dem Verzicht auf synthetische Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel, beziehungsweise künstliche Zusatzstoffe in der Weiterverarbeitung, auch die gezielte Förderung der Lebensprozesse im Boden. Tabu sind selbstverständlich Mineralöle und Erdölderivate, chemische Bestandteile und Rohstoffe, die aus Tieren gewonnen wurden.

Besonderheiten von Demeter

Während die meisten Richtlinien zumindest teilweise Rohstoffe aus konventionellem Anbau zulassen, sind diese gemäß Demeter vollständig ausgeschlossen. Die Richtlinien sind sogar strenger als bio: Demeter-Bauern und -Hersteller leisten mit der Biodynamischen Wirtschaftsweise erheblich mehr als die EU-Bio-Verordnung (im Lebensmittelsektor) vorschreibt. Nicht umsonst gelten die Demeterrichtlinien bei Kennern als die härtesten Qualitätskriterien, die es je gab. Und das trifft ebenso für die Naturkosmetik zu.

Verbreitung und internationale Bedeutung

Das Zeichen steht weltweit für Erzeugnisse aus biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise in den Bereichen Lebensmittel, Textilien und Kosmetika und ist auf allen Kontinenten, in 38 Ländern und über 3.200 Betrieben vertreten. Dem Verbraucher signalisiert das Demeter-Zeichen die biologisch-dynamische Qualität der Rohstoffe, während der Hersteller mit seinem Namen für die sorgfältige Verarbeitung bürgt.

Nähere Details finden Sie hier.

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