Zwei, die anpacken

Meine Hände haben es nicht leicht: Zusammen mit Schaufel, Gabel, Schubkarren, Akkuschrauber und Co. sind sie quasi im Dauereinsatz. Und wenn sie mal nicht „werkeln“, sollen sie trotz aller Strapazen auch noch schön aussehen – schließlich bin ich eine Frau.

Ganz ohne Hilfsmittel ist das eigentlich unmöglich. Bei der täglichen Arbeit sind deshalb Handschuhe Pflicht! Trotzdem zeigen meine beiden unermüdlichen Helferlein deutliche Spuren: Trockene Haut, die zum Teil rissig ist, und eine sehr raue Nagelhaut. Da hilft nur eine zuverlässige Pflege. Im Test: Die SPEICK THERMAL sensitiv nährende Hand- und Nagelpflege und der SPEICK natural Aktiv Hand- und Nagelpflegebalsam.

Handlich verpackt: Die Wirkstoffe

Beide Cremes setzen auf feuchtigkeitsspendendes Bio-Aloe vera-Gel, hautpflegendes Vitamin F und schützendes Bio-Kamelien-Öl. Letzteres wird schnell von der Haut, aber auch von den Nägeln aufgenommen und trägt damit bei der Hautbarriere und den Nägeln zur besseren Feuchthaltung bei. Kamelien-Öl besteht zu 80 % aus Ölsäure, der wichtigsten der einfach ungesättigten Fettsäuren, und fügt sich optimal in das Gleichgewicht der Haut ein. Es ist reich an Vitamin E und Polyphenolen, was ihm ein natürliches, antioxidatives Potential verleiht. Kamelien-Öl verstärkt zudem den Wirkstofftransport in die Haut.

Wie jedes Speick-Produkt enthalten auch die beiden Handpflege-Cremes den harmonisierenden Extrakt der hochalpinen Speick-Pflanze aus kontrolliert biologischer Wildsammlung (kbW). Die nährende Hand- und Nagelpflege aus der THERMAL sensitiv Linie setzt außerdem auf konzentrierten Algen-Extrakt zur Regulierung der Hautbalance, der natural Aktiv Balsam auf Arganöl. Beide Rezepturen sind vegan. Was sich außerdem an Besonderheiten in den beiden Tuben versteckt, habe ich von einer echten Insiderin erfahren:

Von Mörtel und Backsteinen

Laut Susanne Gans, Leitung Labor bei SPEICK Naturkosmetik, steht bei einer guten Handpflege ein „ganzheitliches Reparaturkonzept“ im Vordergrund. Demnach verschwinden Hautprobleme nur dann nachhaltig, wenn die Hautbarriere repariert wird. Meine Hände sind offenbar eine größere Baustelle. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: „Die Hautbarriere muss man sich wie eine Backsteinmauer vorstellen. Nur wenn diese intakt ist, können zum Einen keine Schadstoffe eindringen und entzündliche Reaktionen auslösen und zum Anderen das Wasser nicht aus der Haut entweichen“, so Susanne Gans. In ihrem Backsteinmauervergleich sind intakte Zellen, schöne ganze Ziegelsteine. Der „Mörtel“ sind hauteigene Lipide. Wenn die – wie bei mir – nicht in der ausreichenden Menge enthalten sind, dann ist die Hautbarriere undicht. Das Wasser entweicht und natürlich können Schadstoffe besser eindringen. Würde ich jetzt mit einer konventionellen Creme schmieren, wäre meiner Haut nicht wirklich geholfen: Paraffinöle würden sich nicht als Reparaturmörtel in die Mauer einfügen, sondern einfach nur darauf legen. „Für eine wirkliche Reparatur setzen wir hautverwandte essentielle Fettsäuren und zwar Vitamin F ein, welches die einzelnen Hautschüppchen optimal verklebt und so die ‚Hautzellen-Backsteinmauer‘ dicht macht“, erklärt Susanne Gans.

Sofort wirksam?!

Zwar fühlt sich eine Handpflege nach dem Auftragen sofort gut an – aber zaubern kann sie natürlich nicht. Es wird wohl einige Zeit dauern, bis meine Hände wirklich „vorzeigbar“ sind. Oder nicht? Susanne Gans verrät ein weiteres Pflege-Geheimnis: „Wir setzen einen speziellen Schilfrohrextrakt ein, der die Haut doppelt so gut beruhigt wie das bekannte Provitamin B 5. Der Körper reagiert normalerweise mit Histaminausschüttung, wenn Schadstoffe eindringen. Dies kann je nach Schwere zu Rötungen und Juckreiz führen. Aber genau das unterbindet der Schilfrohrextrakt. Außerdem wirkt er Phototoxizität entgegen. Damit beruhigt sich die Haut schon ab der ersten Anwendung und zwar lange bevor die Hautbarriere sich reparieren kann“.

Speick-Handcremes-Blog-2_web
Einfach dufte

Perfekt, wenn schon ab dem ersten Cremen ein Effekt vorhanden ist. Beide Produkte haben eine angenehm leichte Konsistenz, die sich einfach verteilen lässt. Sie legen sich wie ein sanfter Balsam auf die Haut, verwöhnen intensiv und ziehen dabei auch schnell ein. Da ihr Pflegeverhalten sehr ähnlich ist und beide Rezepturen gleichermaßen nährend sind, empfehle ich die Wahl einfach nach den persönlichen Duftvorlieben zu treffen: Die SPEICK THERMAL sensitiv nährende Hand- und Nagelpflege riecht sanft und frisch, der SPEICK natural Aktiv Hand- und Nagelpflegebalsam ursprünglich und krautig. Beide Düfte sind sehr angenehm und leicht – mir fällt es jedes Mal wieder schwer, mich zu entscheiden…

Mein Fazit

Eine gute Handpflege ist zu jeder Jahreszeit ein Must-have – schließlich sind unsere Hände nicht nur Werkzeuge, sondern auch unsere Visitenkarte! Mein Tipp: Finger weg von konventionellen Produkten mit Paraffin und Silikonen. Denn sie täuschen den Pflegeeffekt nur vor, während sich mit Naturkosmetik ein nachhaltiger Hautschutz erzielen lässt. Speziell diese beiden Produkte von SPEICK halten definitiv, was sie versprechen und sind trotz ihrer angenehm leichten Textur vollgepackt mit Wirkstoffen und reichhaltiger Pflege. Bei mir steht eine Tube am Schreibtisch (natural Aktiv) und eine auf dem Nachtschränkchen (THERMAL sensitiv), damit ich meine Hände regelmäßig mit dem versorge, was sie für ihren Arbeitsalltag stärkt. Beide Cremes sind übrigens so ergiebig, dass 4,49€ bzw. 4,79 € für die kompakte 50ml-Tube ein wirklich tolles Preis-Leistungs-Verhältnis darstellen.

Die beiden Speick Handcremes sind hier online erhältlich.

Ein Gedanke zu „Zwei, die anpacken“

  1. Hallo,

    interessante und informative Beiträge hier, super. Habe längere Zeit als stiller Gast nur mitgelesen und mich jetzt mal angemeldet.
    Ich würde mich freuen, wenn ihr bei Gelegenheit auch einmal auf meinem Blog zum Thema Textilreinigung vorbeischauen würdet.

    Alles Liebe

    Herbert

    Grasflecken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.