Sonnenkuss für Porzellanhaut

Sommer, Sonne, Sonnenschein – meiner Haut ist das leider völlig egal. Für die einen gilt heller Teint als edle Blässe, für die anderen wirkt er ungesund bleich. Für mich ist die Porzellanhaut vor allem im Sommer nervig, wenn um mich herum alle anderen Farbe bekommen. Mit einem guten Bronzer kann man zum Glück ein wenig tricksen.

Manche Menschen werden trotz aller Mühen im Sommer nicht braun – sondern höchstens rot. Zu dieser Kategorie zähle ich leider ebenfalls. Auch wer wegen der gefährlichen UV-Strahlung bewusst auf Sonnenbäder verzichtet, behält einen hellen Teint. Wieder andere bekommen im Sommer zwar Farbe, wollen aber auch im Winter nicht auf dezente Bräune verzichten. Aus welchem Grund auch immer: Wer sich nach einem zarten Hauch von Sommer auf der Haut sehnt, kann mit einem Bronzer schnell und einfach nachhelfen.

Nun steht ja bekanntlich der Frühling vor der Tür, und die ersten sonnigen Tage haben auch bei mir die Lust geweckt, ein wenig frische Farbe in mein Gesicht zu zaubern.

Puder, Pinsel, Porzellanschälchen

Was braucht man für einen sonnengeküssten Teint? Natürlich vor allem einen Bronzer! Ich habe mich für den veganen Mineral-Bronzer „Sonnenkuss“ von marie w. entschieden. Mineral Make-up mit seiner leichten Textur liegt gerade total im Trend und hat den Vorteil, durch zartes Verschmelzen mit der Haut besonders natürlich zu wirken. Mein Testprodukt ist zudem frei von synthetischen Duft– und Konservierungsstoffen und Silikonen. Die enthaltenen Silica-Partikel sind so groß, dass sie nicht von den empfindlichen Lungenbläschen aufgenommen werden können und somit selbst beim Einatmen die Lunge nicht schädigen können. Das finde ich gut!

Für ein unkompliziertes Auftragen bietet marie w. einen Allround-Pinsel an. Dank seiner dichten, seidigen Härchen kann er den feinen Puder sehr gut aufnehmen und gleichmäßig auf der Haut verteilen. Das verbraucht weniger Bronzer und sorgt für ein natürlich leichtes Ergebnis. Ein handliches Porzellanschälchen komplettiert die Grundausrüstung für das Schminken mit Mineral Make-up von marie w. Damit lässt sich die pudrige Konsistenz ohne Probleme anwenden, denn ins Schälchen gestreut hat der Pinsel es leicht, den Bronzer ohne Produktverlust aufzunehmen.

Auf den Ton kommt es an

Ein Bronzer kann nur dann sein volles Potential entfalten, wenn er den richtigen Ton hat. Aber welcher harmoniert gut mit der eigenen Hautfarbe? Zu hell und der Effekt geht verloren, zu dunkel und das Ergebnis sieht unnatürlich aus. marie w. macht einem diese Entscheidung leicht: „Sonnenkuss“ ist der einzige Bronzer im Sortiment. Dank seiner dezenten Nuance, der zart-schmelzenden Textur und dem matten Finish erscheint er total natürlich und ist für alle Teints geeignet. Hier kann man also nichts falsch machen. Von der relativ dunklen Farbe darf man sich nicht abschrecken lassen: Durch die hohe Pigmentierung wirkt der Mineral-Bronzer im Schälchen viel intensiver, als er fein aufgetragen auf der Haut aussieht. Für die tägliche Anwendung braucht man nur eine minimale Menge des federleichten Produkts, sodass eine Dose für ca. 5 Monate reichen soll.

Sonnenkuss im Praxistest
Blog marie w. Bronzer + Lippenstift Bild: naturalbeauty.de
Schon fast zu viel! Eine winzige Menge des Puders reicht für die tägliche Anwendung aus. Bild: naturalbeauty.de

Mit Puder, Pinsel und Porzellanschälchen bewaffnet, widme ich mich also meinem Frühlingsprojekt „Sonnenkuss trotz Porzellanhaut“. Nachdem ich meine Foundation wie gewohnt aufgetragen habe, kommt der Bronzer zum Einsatz. Eine halbe Messerspitze soll für die tägliche Anwendung genügen. Ich entnehme den Puder mit einer Pinzette und gebe ihn in das Porzellanschälchen. Dort sieht das kleine Häufchen auf den ersten Blick ziemlich verloren aus. Ich widerstehe der Versuchung, noch etwas mehr hinzuzugeben. Stattdessen halte ich mich einfach an die Anwendungsempfehlung und klopfe den Puder in den Pinsel ein.

Dann wird es ernst: Überall dort, wo die Sonnenstrahlen meine Haut zuerst bräunen würden, tupfe ich den Bronzer sparsam auf und verteile ihn dann in leicht kreisenden Bewegungen. Mit dem weichen, dichten Pinsel ist das gleichmäßige Auftragen auf Stirn, Nase, Wangen und Kinn ein Kinderspiel. Für ein natürliches Ergebnis sollte man sich nach Möglichkeit übrigens bei Tageslicht schminken – bei Kunstlicht wird das Ergebnis schnell mal zu intensiv. Nach 2 Minuten überprüfe ich den Ton noch einmal. So kann ich feststellen, ob der Puder nachdunkelt oder ein zweiter Hauch nötig ist, um den Effekt zu verstärken. Aber ich bin rundum zufrieden mit meinem Spiegelbild – da gibt’s rein gar nichts nachzubessern. 🙂

Sommerfeeling mit Wunderschön 1-3
Blog marie w. Bronzer + Lippenstift Bild: naturalbeauty.de
Natürlicher Schimmer dank ultrafeiner Goldpartikel – wirklich wunderschön! Bild: naturalbeauty.de

Um meinen Frühlingslook abzurunden, habe ich mir zusätzlich den Lippenstift Wunderschön 1-3 von marie w. ausgewählt. Auf einen Lipliner verzichte ich, da die Lippenstifte von marie w. eine härtere Textur haben als gewöhnliche Produkte. Das verhindert das Auslaufen der Farbe. Auch auf zusätzliche Pflege kann ich verzichten, da der hübsche kleine Stift mit Goldkappe handgepresste Bio-Pflanzenöle enthält. Spröde Lippen werden zusätzlich durch echtes Gold gepflegt, welches als Feuchtigkeitsbinder sensible Haut beruhigt und kühlt.

Vor allem beeindruckt mich allerdings der optische Effekt, den die ultrafeinen Goldpartikel haben: Ein Schimmern, das man sich zauberhafter nicht ausmalen könnte. Das Licht bricht sich wunderschön und sorgt dadurch für natürlichen Glanz. Während der Arbeit ist mir die Farbe jedoch fast ein wenig zu intensiv. Als Light-Version tupfe ich deshalb nur ganz wenig Farbe auf die Lippen und verblende sie sanft mit dem Finger oder einem Lippenpinsel. So entsteht ein sehr dezenter Farbton, der den natürlichen Sommerlook des Bronzers mit dem schimmernden Effekt der Goldpartikel perfektioniert.

Natürliche Schönheit

Auf zur Arbeit! Zugegeben, ein wenig unsicher – vielleicht war es doch zu viel Farbe? Oder zu wenig? Und verläuft der Lippenstift auch wirklich nicht? Vielleicht hätte ich doch lieber einen Lipliner benutzen sollen – nur zur Sicherheit! Doch alle Sorgen sind umsonst: Schon nach zehn Minuten im Büro bekomme ich ein süßes Kompliment: „Schön siehst du heute aus, so strahlend und erfrischt. Warst du übers Wochenende weg?“

Auch am Ende des Tages sitzen Puder und Lippenstift noch dort, wo sie sollen. Beides hat zwar in der Intensität etwas nachgelassen, aber nach einem langen Tag ist das meiner Meinung nach völlig normal. Viel wichtiger ist für mich, dass nichts verrutscht ist, der Look von morgens bis abends natürlich wirkt und der natürliche Mineralpuder seinem Ruf alle Ehre gemacht hat: Die leichte Textur ist mit meiner winterblassen Haut verschmolzen und hat ihr einen zarten Hauch natürlich wirkender Sonnenbräune geschenkt. Und ich habe mich den ganzen Tag wie ungeschminkt gefühlt – Sommerfeeling pur!

Janine

Autor: Janine

Hi, ich bin Janine und ständig auf der Suche nach neuen Trends und Beauty-Lieblingsstücken! Wenn ich nicht gerade für einen neuen Artikel mit Worten jongliere oder den roten Korrekturstift schwinge, kümmere ich mich um die Organisation der Website und mache Facebook und Co. unsicher. :)

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