Glanzleistung: Der farfalla Wildrose Haarbalsam

In Sachen Haare bin ich experimentierfreudig: Vom Irokesen in Platin, über Bob in Rot, Schneewittchen-Look in Schwarz bis zum aktuellen Undercut in „Smoky Blond“ habe ich über die Jahre schon alles Mögliche ausprobiert. Und ich würde sogar behaupten, ohne größere Schäden. Das funktioniert allerdings nur mit der richtigen Pflege – ein Conditioner ist dabei das A und O. Denn Geschmeidigkeit und Glanz schafft kein Shampoo der Welt ganz allein…
Blog Glanzleistung, Haarbalsam Foto: naturalbeauty.de

Trockene Haarspitzen und eine matte Oberfläche rauben jedem Hairstyling seinen Effekt. Häufiges Färben, Föhnen und selbst der tägliche Pferdeschwanz strapazieren unser Haar zusammen mit den wechselnden Umwelteinflüssen. Wie soll es da gesund glänzen? Um es nach dem Waschen gut kämmbar zu machen, mit Feuchtigkeit zu versorgen und ihm neuen Glow zu verleihen, ist die Pflegespülung Pflichtprogramm. Ich freue mich deshalb, den farfalla Wildrose Haarbalsam testen zu dürfen.

Rosenduft in schicker Hülle

Normalerweise greife ich im Drogeriemarkt gern zu fruchtigen Düften. Der farfalla Haarbalsam verwöhnt jedoch mit dezentem Rosenduft und sorgt so für Abwechslung in meinem Badezimmer. Beim ersten Schnuppern hatte ich irgendwie dieses Bild von „American Beauty“ vor Augen. Warum sollte frau sich nicht in der Badewanne gedanklich von Blütenblättern umgeben fühlen?

Das schicke Fläschchen mit edel bedruckter Banderole liegt (auch nass) gut in der Hand, hat mit 200 ml die ideale Füllmenge für daheim und nimmt auch im Kosmetiktäschchen auf Reisen kaum Platz weg. Praktisch für Schussel wie mich: Dank Kippverschluss verlegt man den Deckel garantiert nicht… Das Design in beerigem Violett-Rot sieht hübsch aus und beschert dem Balsam einen Ehrenplatz auf der hölzernen Ablage über meiner Wanne.

Das steckt drin

Die vegane Rezeptur verwöhnt unter anderem mit Sheabutter und Aloe Vera – kein Wunder, dass farfalla da eine intensive Pflegewirkung verspricht. Die INCI im Detail:

AQUA; BRASSICA ALCOHOL, GLYCERIN, HELIANTHUS ANNUUS SEED OIL*, BUTYROSPERMUM PARKII BUTTER*, CETEARYL ALCOHOL, CRAMBE ABYSSINICA SEED OIL PHYTOSTEROL ESTERS, BRASSICYL ISOLEUCINATE ESYLATE, PCA GLYCERYL OLEATE, ALOE BARBADENSIS LEAF JUICE POWDER*, BRASSICA CAMPESTRIS SEED OIL*, ROSMARINUS OFFICINALIS EXTRACT*, PARFUM (Natural Essential Oils), INULIN, GLYCERYL CAPRYLATE, CITRIC ACID, SODIUM LEVULINATE, SODIUM ANISATE, CITRONELLOL**, GERANIOL**, LIMONENE**, LINALOOL** *certified organic, **part of natural essential oils

Im Test

Blog Glanzleistung, Foto: naturalbeauty.de

 

Ich habe eher feines Haar, das gern verknotet und dessen Aschblond das Licht nur mäßig reflektiert – Glanz muss ich da schon selbst hineinzaubern…

Nach der Haarwäsche gebe ich also einen kleinen Klecks des Balsams in die Längen und verteile den Conditioner dann gleichmäßig im gesamten Haar. Er lässt sich leicht einarbeiten und gibt schon während der kurzen Einwirkzeit das Gefühl, den Haarschaft einzuhüllen. Nach gut 3 Minuten wasche ich ihn mit lauwarmem Wasser aus und beende den „Waschgang“ mit einem kurzen, eiskalten Schauer – das sorgt für Extra-Glanz.

Nach vorsichtigem Trocknen mit dem Handtuch (nie rubbeln!) zeigt sich im Spiegel schon ein schöner Schimmer. Beim Griff zur Haarbürste wird auch der Gleit-Effekt deutlich, den jede Spülung mitbringen sollte. Auch diesen Test besteht der Wildrose Haarbalsam von farfalla mit Bravour: Für Kämmbarkeit gibt es die Note 1.

Ich habe den Balsam mittlerweile nach mehreren Haarwäschen verwendet. Besonders, wenn ich mein Haar einfach trocknen lasse oder nur kurz anföhne, bleibt der Glanz sehr gut erhalten. Nach dem vollständigen Trocknen mit heißer Luft habe ich das Gefühl, er wird weniger – wenn genügend Zeit ist, also immer Temperatur runter schalten oder einfach abwarten. Auch das sorgt für geschmeidig glänzendes Haar und erhält den Pflege-Effekt deutlich länger.

Die reichhaltige Rezeptur schützt das Haar dennoch gut vor Föhn-Hitze (Basis-Schutz) und versorgt bis in die Spitzen mit Feuchtigkeit, ohne es zu beschweren.

Mein Fazit:

Der farfalla Wildrose Haarbalsam sorgt für schönen Glanz, Kämmbarkeit und einen fühlbaren Pflege-Effekt. Die feine Duftkomposition verströmt ein blumig-feminines Bouquet – für Männer ist das Produkt deshalb wohl leider nichts… Neben dem Basis-Nutzen eines (sehr guten!) Conditioners ist die Aromawirkung hervorzuheben. Der Preis von knapp 15 Euro bewegt sich im mittleren Segment und ist bei verschiedenen Zutaten in Bio-Qualität, der außergewöhnlich schicken Aufmachung und der überzeugenden Performance aus meiner Sicht gerechtfertigt.

Autor: Jenny

Hallo, ich bin Jenny. Schon seit 2008 arbeite ich im Bereich PR, Text und Konzept für die Naturkosmetikbranche. Für naturalbeauty.de nehme ich vor allem Inhaltsstoffe unter die Lupe und beleuchte den Kosmetikmarkt kritisch – schließlich wünschen wir uns pure Natur ohne Nebenwirkungen.

2 Gedanken zu „Glanzleistung: Der farfalla Wildrose Haarbalsam“

  1. Glycerin ganz weit oben in der Inci Liste…nichts für mich, und auch auf naturalbeauty ist zu lesen:
    „Ob ein glyzerinhaltiges Pflegeprodukt hydratisiert oder austrocknet, hängt deshalb entscheidend von einer geschickten Rezeptur ab. Der Anteil des Zuckeralkohols sollte nicht höher liegen als maximal 10 Prozent …. (Glyzerin) sollten möglichst nicht im oberen Viertel auftauchen, außer es handelt sich um ein Gesichtswasser.“

    1. Liebe Birgit,
      hier muss man zwischen der Haut- und Haarpflege noch einmal unterscheiden. Wir haben Farfalla direkt kontaktiert und folgende Antwort erhalten:

      „Farfalla verwendet Glyzerin wegen seiner wasserbindenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften.
      Zudem stimmen wir zu dass es sehr auf die geschickte Formulierung ankommt, ob Glycerin als Feuchtigkeitsspender
      zum Tragen kommt. Der Glyzerinanteil im Farfalla Wildrose Haarbalsam ist mit 4 Prozent nicht hoch und durchaus vertretbar.
      Farfalla verwendet ausschliesslich pflanzliches Glyzerin.“

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